Max Verstappen (23) bringt seine orange Armee zum Jubeln! Der fliegende Holländer schnappt sich vor 70000 Zuschauern die Pole bei seinem Heimspiel in Zandvoort. Verstappen verweist seinen WM-Rivalen Lewis Hamilton (Mercedes) im Qualifying zum Großen Preis der Niederlande um Haaresbreite auf Rang zwei. Dritter wird dessen Teamkollege Valtteri Bottas. Für Verstappen ist es die siebte Pole in diesem Jahr und die zehnte insgesamt.
“Ein unglaubliches Gefühl”, freut sich Verstappen. “Das Publikum ist unglaublich, das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Für mich ist es die beste Ausgangsposition, denn hier ist es schwer zu überholen.” Hamilton: “Max hat eine super Runde hingelegt und verdient die Pole. So ein Publikum haben wir schon lange nicht gesehen.” Stark: Die Fans beklatschen daraufhin auch den Briten und verzichten auf die befürchteten Buh-Rufe.
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“Wir haben die Kooperation mit Max vor sechs Jahren begonnen. Zu sehen, wie er hier von seinen Landsleuten gefeiert wird, ist schön”, lobt auch Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko. “Zum Schluss ist es wesentlich knapper gewesen, als wir das vorgesehen hatten.”
Alpha Tauri-Pilot Pierre Gasly wird Vierter vor den beiden Ferrari von Charles Leclerc und Carlos Sainz. Alfa Romeos Antonio Giovinazzi wird überraschend Siebter.
Kuriose Unterbrechung in Q2: George Russell verliert das Heck seins Williams und rauscht rückwärts in die Bande. Die Qualifikation wird unterbrochen. Doch kurz nach dem Neustart knallt auch sein Teamkollege Nicholas Latifi rückwärts in die Reifenstapel. Ein heftiger Crash, den der Kanadier unverletzt übersteht. Der zweite Qualifyingabschnitt wird vorzeitig beendet.
Nach Startplatz zwei in Spa wird George Russell diesmal Elfter vor Lando Stroll (Aston Martin) und Lando Norris (McLaren).
Max Verstappen (23) bringt seine orange Armee zum Jubeln!
Bild: Red Bull Content Pool
Sebastian Vettel (36) kann seinem neuen Umweltbewusstsein derweil Rechnung tragen. Er scheidet schon nach dem ersten Qualifikationsabschnitt aus und spart so Sprit. Grund: Auf seiner letzten fliegenden Runde rauscht er fast in die beiden Haas und muss in die Bremse steigen. Mehr als Platz 17 ist nicht drin.
“Vielleicht war der Zeitpunkt nicht ideal, zu dem wir draußen waren”, ärgert sich der Aston Martin-Star bei Sky. “Aber wir waren auch nicht schnell genug. Viel mehr war da nicht drin.” Was im Rennen noch möglich ist? Vettel enttäuscht: “Man kann nicht wirklich überholen hier.”
Immerhin ist Vettel in guter Gesellschaft. Auch Sergio Perez scheidet aus, weil Red Bull ihn nicht rechtzeitig genug auf die Bahn schickt. Robert Kubica wird 18. Der Pole ersetzt bei Alfa Romeo den Finnen Kimi Räikkönen, der positiv auf Corona getestet wurde.
Dahinter reihen sich Mick Schumacher und sein Haas-Teamkollege Nikita Mazepin ein. Trotzdem positiv: Schumi junior ist fast eine halbe Sekunde schneller als der Russe. Allerdings hängt der Haussegen schief beim US-Team. Grund: Der Deutsche hat den Russen und später auch Lando Norris in der Aufwärmrunde überholt. Mazepin beschwert sich bei Sky. “Ich war vorne und hätte (von Mick; d. Red.) nie überholt werden dürfen. Ich war heute Auto Nummer eins im Team. Aber so kann man clever die Regeln umgehen.”
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Mick Schumacher kontert: “Ich weiß nicht, was er erzählt. Ich glaube, dass wir das intern im Team besprechen werden. Ich habe nachgefragt, ob ich ihn überholen kann, weil meine Warm-up-Lap schneller ist als seine. Wenn man nachfragt und das Okay bekommt, können sich Sachen ändern. Ich habe ihn auch nicht langsamer gemacht.”
Für Vettel tut es dem jungen Schumacher dagegen leid. “Durch die ganze Konfusion war ich leider auf der Racing Line, als Sebastian ankam und stand ihm im Weg. Das war nicht optimal, Sebastian ist der Letzte, dem ich im Weg stehen möchte.” Beide Haas-Piloten müssen deshalb zu den Rennkommissaren.

Formel 1 Grand Prix der Niederlande
Qualifying:

1. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull 1:08,885 Min.
2. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes +0,038 Sek.
3. Valtteri Bottas (Finnland) – Mercedes +0,337
4. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpha Tauri +0,593
5. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari +0,642
6. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari +0,652
7. Antonio Giovinazzi (Italien) – Alfa Romeo +0,705
8. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine +1,048
9. Fernando Alonso (Spanien) – Alpine +1,071
10. Daniel Ricciardo (Australien) – McLaren +1,281
11. George Russell (Großbritannien) – Williams 1:10,332
12. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin 1:10,367
13. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren 1:10,406
14. Nicholas Latifi (Kanada) – Williams 1:11,161
15. Yuki Tsunoda (Japan) – Alpha Tauri 1:11,314
16. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull 1:10,530
17. Sebastian Vettel (Heppenheim) – Aston Martin 1:10,731
18. Robert Kubica (Polen) – Alfa Romeo 1:11,301
19. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) – Haas 1:11,387
20. Nikita Masepin (Russland) – Haas 1:11,875

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