Gebrauchtwagen
Die besten Autos für 5000 Euro

Wer 5000 Euro für einen Gebrauchtwagen ausgeben kann, darf schon einiges erwarten: kleine Autos mit Neuwagengeruch beispielsweise. Oder schnittige Coupés und Roadster, die auch heute noch stilsicher wirken.
Autos fürs Mini-Budget – im dritten Teil unserer Serie zeigen wir, welche Modelle für 5000 Euro in Gebrauchtwagenbörsen zu haben sind. Mehr Geld muss man nicht ausgeben, um sein automobiles Glück zu finden. Klein(st)wagen zum halben Neupreis erstrahlen in Showroom-Kondition mit nur rund 50.000 Kilometern auf der Uhr, während Limousinen der Mittelklasse und Oberen Mittelklasse zu diesem Tarif schon deutlich mehr Laufleistung aufweisen. Was kein Problem sein muss, wenn ein glaubhaft durchgestempeltes Serviceheft vorliegt. In unserer Auswahl oben in der Bildergalerie ist für jeden was dabei, ob Van, Allradler oder Cabrio.
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Die besten Gebrauchten für 5000 Euro

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Die besten Gebrauchten für 5000 Euro: Hier kommt unsere Auswahl mit Modellen aus allen Fahrzeugklassen.
Bild: Werk

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Kia Picanto (SA) • 2004 bis 2011 • Schon der erste Picanto war ein gelungenes Autochen: generell fünftürig, quirlig, fahrsicher. Lenkung und Schaltung arbeiten präzise, die Motoren mit 65 und 75 PS reichen für den Alltag. In Fond und Kofferraum geht es beengt zu, beim TÜV schneidet der Kia mittelmäßig ab.
Bild: Markus Heimbach

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Fiat Panda (169) • Seit 2003 • Pandabären gelten als sanft und gleichmütig, und so stört es den Typ 169 nicht im Geringsten, dass er längst einen Nachfolger bekommen hat – als Panda Classic wird er weiterhin angeboten (ab 9490 Euro). Für 5000 Euro können Sie hier einen Jungbären mit tadellosem Fell erwarten.
Bild: Sven Krieger

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Smart forfour (454) • 2004 bis 2006 • Born in Holland war für lächerliche zwei Jahre die Wiege des Forfour. Hier lief er gemeinsam mit seinem Bruder Mitsubishi Colt vom Band, bis ihm sein hoher Preis den Garaus machte. Schade, denn er war ein solider, geräumiger und leichter Kleinwagen mit sportlichem Handling.
Bild: Uli Sonntag

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Honda Jazz (GD/GE) • 2002 bis 2008 • So wertvoll wie ein kleiner Van: Dank hohen Daches und multivariabler Rückbank schluckt der Jazz auch mal ein Fahrrad quer (bis zu 1300 Liter Ladevolumen). Leider arbeitet die Federung ruppig und die Lenkung synthetisch. Tipp: Nach Modellen mit Schaltgetrieben suchen – mit der CVT-Automatik gibt's öfter Probleme.
Bild: Uli Sonntag

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VW Polo (9N) • 2001 bis 2009 • Kleinwagen-Klassiker: genug Platz, hervorragende Sitze, exzellente Fahrwerksabstimmung und eine breite Motorenpalette. Aber: Die Langzeitqualität ist nur mittelmäßig, häufig macht die Vorderachse Probleme, beim 1,2-Liter-Dreizylinder auch die Steuerkette (auf einwandfreien Motorlauf achten).
Bild: Sven Krieger

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VW Bora (1J) • 1998 bis 2005 • Wie viele Fehler sind im Bild? Die Scheinwerfer gehören nicht zum Golf IV Variant? Richtig, es ist ja auch ein Bora. Als Jetta-/Vento-Nachfolger mit Stufenheck ergab der Bora Sinn, als doppeltes (Premium-)Kombi-Lottchen eher nicht. Daher sammelwürdig. Nach Benzinern schauen (TDI-Modelle öfter mit Turbolader-Problemen).
Bild: Werk

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Mazda3 (BK) • 2003 bis 2009 • Mazda hat sich ganz der Fahrdynamik verschrieben, das spürt man auch im kompakten 3er. Lenkung und Schaltung agieren präzise, das Fahrwerk ist sportlich abgestimmt und reagiert auf Lastwechsel mit eindrehendem Heck. Athletisch mager ist leider auch das Platzangebot.
Bild: Holger Schaper

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Mercedes A-Klasse (168) • 1997 bis 2004 • Man muss der A-Klasse dankbar sein: Nach dem Elchtest-Desaster wurden alle Modelle mit ESP ausgestattet – was die Konkurrenz mächtig in Zugzwang brachte. A ist zudem sehr variabel: Die Rückbank lässt sich schieben, klappen, falten oder in den Garten stellen.
Bild: Werk

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BMW 3er (E46) • 1998 bis 2007 • Das Rezept für die Freude am Fahren: knappe Karosserie, straffes Fahrwerk, knackige Schaltung, gefühlsechte Lenkung. Dazu sollte man sich mindestens zwei Liter Hubraum gönnen. Probleme: Bis Baujahr 2000 können die Hinterachsträger abreißen (!), Mängel an den Bremsen.
Bild: Uli Sonntag

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Jaguar X-Type (CF1) • 2001 bis 2007 • Ja, es hat sich herumgesprochen, dass der X-Type auf dem Ford Mondeo basiert. Und ja, es hat seinem Image nicht gutgetan. Den Gebrauchtwagenkäufer freut's, denn die Preise sind im Keller. Und: Der Mondeo II war keine schlechte Basis: präzise Lenkung, sportliches Fahrwerk.
Bild: Christian Bittmann

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Opel Signum (Z-CS) • 2003 bis 2008 • Vor neun Jahren rief Opel selbstbewusst die "Signum-Class" aus. Dann wurde es still um den Edel-Vectra mit dem langen Radstand der Caravan-Version. Dabei ist er ein exquisites Reiseauto für vier Personen, dessen Fond mit üppiger Beinfreiheit und einstellbaren Einzelsitzen lockt.
Bild: Harald Almonat

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Skoda Superb (3U) • 2001 bis 2008 • Platzangebot einer S-Klasse, Protzfaktor null. Über die verlängerte Passat-Plattform stülpte Skoda eine superb verarbeitete Limousine mit sicheren Fahreigenschaften und guten Sitzen. Nicht ganz Oberklasse: straffe Federung, raue Diesel.
Bild: Uli Sonntag

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Ford C-Max (DM2) • 2003 bis 2010 • Die dynamischere Alternative zum Touran: Ford-typisch sind Lenkung und Fahrwerk ganz auf Agilität getrimmt, dabei nicht unkomfortabel. Auf eine dritte Sitzreihe verzichtet der Kölner, dafür lassen sich seine Fondsessel variabel anordnen. Die Benziner sind etwas schwach.
Bild: Martin Meiners

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Opel Zafira (A) • 1999 bis 2005 • Urvater der deutschen Kompaktvans, serienmäßig mit im Kofferraumboden versenkbaren Sitzplätzen sechs und sieben. Ausgewogenes Fahrwerk, breites Motorenspektrum vom asthmatischen 100-PS-Benziner über eine bivalente Erdgasversion bis zum 200-PS-OPC-Turbo.
Bild: Klaus Kuhnigk

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Subaru Outback (BE / BH) • 1996 bis 2003 • Mehr Bodenfreiheit und eine robuste Beplankung machten aus dem Legacy den durchaus geländegängigen Outback. Subaru-typisch nur mit Permanentallrad und Boxer-Benzinern, die als Turbo bis zu 210 PS leisten. Wie alle Subaru geschätzt für seine Steherqualitäten.
Bild: Werk

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Hyundai Santa Fe (SM) • 2001 bis 2006. Sein Design ist reine Geschmacksache, das großzügige Platzangebot, die komfortable Federung und die bequemen Sitze hingegen mehrheitsfähig. Der gute Fahrkomfort wird jedoch mit schwammigem Handling und gefühlloser Lenkung erkauft. Allradantrieb war optional.
Bild: Werk

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Suzuki Ignis (MHX) • 2003 bis 2008 • Mit 3,78 Meter Länge und 1,62 Meter Breite ist der Ignis eine Art Nano-SUV, dessen Ladeabteil erstaunliche 526 bis 1002 Liter Gepäck schluckt. Auch beim Ignis kostete Allrad Aufpreis. Neben zwei schwachbrüstigen Benzinern gab es auch einen wackeren 1,3-Liter-Diesel von Fiat.
Bild: Werk

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Smart Roadster (452) • 2003 bis 2005 • Lotus des kleinen Mannes: mit rund 800 Kilo leichter als eine Elise, im Handling ebenbürtig, zudem aber voll alltagstauglich. Die 61-PS-Basis ist lahm, der Brabus (101 PS) selten und teuer. Bleibt die 82-PS-Variante, die der Chiptuner Ihres Vertrauens auf bis zu 110 PS pusht.
Bild: Werk

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Opel Astra Cabrio (T98C) • 2001 bis 2005 • Von Bertone gezeichnet und gefertigt, wirkt dieser Zwei-plus-zwei auch heute noch stilsicher. Das Astra-G-Cabrio kam ab Werk mit elektrischem Stoffverdeck, das bei Nichtbedarf leise und diskret unter einem Deckel verschwand. Sehr begehrenswert als 200-PS-Turbo.
Bild: Werk

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Peugeot 206 CC (2) • 2000 bis 2007 • Besonders groß sollten Sie nicht sein, wenn Sie mit einem 206 CC liebäugeln – sonst müssen Sie nämlich immer offen fahren. Ansonsten ist das Blechklappdach natürlich sehr praktisch. Eine Frage hätten wir aber noch: Wieso trägt der 206 CC auf dem Kofferraumdeckel eine Dachreling?
Bild: Thomas Ruddies

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Peugeot 406 (8) • 1997 bis 2001 • Über die Brot-und-Butter-Technik des Peugeot 406 zog Pininfarina eine geglückte Coupé-Silhouette, die mit den Jahren an Attraktivität zu gewinnen scheint. Die Motoren mit vier oder sechs Zylindern leisten bis zu 207 PS. Begehrt: der durchzugsstarke Diesel mit 133 PS.
Bild: Werk

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Citroën C4 Coupé (L) • 2004 bis 2010 • Die Extravaganz, einen Dreitürer mit einer ab den B-Säulen vollkommen eigenständigen Karosserie anzubieten, gab Citroën mit der Modellpflege 2010 auf – das Coupé ist Geschichte. Die Benziner leisten bis zu 177 PS, alternativ brummt vorn ein geschmeidiger HDi-Diesel.
Bild: Martin Meiners

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Mercedes C-Klasse Sportcoupé (CL203) • 2000 bis 2008 • Eine C-Klasse mit kupiertem Heck – wo träfe der strapazierte (und mittlerweile auch für Viertürer missbrauchte) Begriff Coupé besser den Nagel auf den Kopf? Sportlich war der abgeschnittene 203er deshalb noch lange nicht. Aber komfortabel.
Bild: Werk
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