Gebrauchtwagen
Die besten Autos für 3000 Euro

Vom gut erhaltenen Kleinwagen bis zur gestandenen Limousine: Mit 3000 Euro kann man auf dem Gebrauchtwagenmarkt bereits schick einkaufen gehen. Die besten Angebote aus verschiedenen Fahrzeugklassen.
Vor Kurzem haben wir gezeigt, dass man schon für 1000 Euro gute Gebrauchte bekommen kann. Dieses Mal dürfen wir 3000 Euro raushauen. Und siehe da, der Gebrauchtwagenmarkt steht uns offen! Es locken gut erhaltene Kleinwagen mit bisweilen weniger als 100.000 Kilometern auf der Uhr, gestandene Limousinen mit vielen Airbags, ESP und Klimaanlage oder schnittige Roadster, die das Leben schöner machen. Auch in dieser Preisregion gilt: je größer das Fahrzeug, desto höher die Unterhalts- und Reparaturkosten. Oben in der Bildergalerie finden Sie unsere Auswahl mit den besten Angeboten aus verschiedenen Fahrzeugklassen.
Die besten Gebrauchten für 3000 Euro

1/24
Vom Kleinwagen bis zur oberen Mittelklasse, vom Van bis zum schnittigen Cabrio: diese Gebrauchten gibt es bereits für rund 3000 Euro.

2/24
Citroën C1 (P) • Seit 2005 • Technisch identisch mit Peugeot 107 und Toyota Aygo, finden im Fond des C1 auch mal zwei Erwachsene Platz – die beim Viertürer flott hineinflutschen, beim Zweitürer gelenkig sein müssen. Das Kofferraumvolumen ist mit 140 Litern sehr übersichtlich. Der TÜV ist insgesamt zufrieden.
Bild: Martin Meiners

3/24
Smart fortwo (450) • 1998 bis 2007 • Das Original, im täglichen Parkplatzk(r)ampf noch immer ungeschlagen. Der fortwo bietet zwei Personen viel Platz auf hervorragenden Sitzen, die knüppelharte Federung verlangt Nehmerqualitäten. Ab 2003 war ESP Serie. Der TÜV zählt den Kurzen zu den Mängelzwergen.
Bild: Thomas Starck

4/24
Mazda2 (DY) • 2003 bis 2007 • Der Technik-Bruder des Ford Fusion bietet Platz für vier Erwachsene und durchschnittliche 270 Liter Kofferraumvolumen. Die Fahrwerksabstimmung überzeugt, noch viel mehr aber gefällt die überragende Langzeitqualität: eines der besten Autos im AUTO BILD TÜV-Report 2012!
Bild: Sven Krieger

5/24
Ford Fiesta (JH1/JD3) • 2001 bis 2008 • Was für den technisch verwandten Mazda2 gilt, gilt auch für den Fiesta: Der kleine Kölner macht kaum Ärger, entzückt vielmehr mit sportlichem Handling, das man mit mindestens 80 PS genießen sollte. Von der Modellpflege 2005 profitierte vor allem das Interieur.
Bild: Stephanie Gehrt

6/24
Toyota Yaris (P1) • 1999 bis 2006 • Noch so ein Musterknabe: In Sachen Zuverlässigkeit macht dem Yaris keiner was vor, beim TÜV wird er meistens durchgewunken. Auch die praktischen Talente stimmen: gute Raumausnutzung auf nur 3,62 Meter Länge, verschiebbare Rückbank, angenehmes Fahrwerk.
Bild: Thomas Ruddies

7/24
Toyota Corolla (E12) • 2002 bis 2007 • Sie haben es vielleicht schon vermutet – jawoll, auch der Corolla ist ein Musterbeispiel für automobile Solidität. Nicht vollauf überzeugen hingegen das knappe Platzangebot, die gefühllose Lenkung und die schlappen Benziner. Dafür haben die Diesel ordentlich Wumms.
Bild: Thomas Ruddies

8/24
Nissan Almera (N16) • 2000 bis 2006 • Okay, okay, optisch rockt der Almera nicht auf Anhieb. Doch er ist kein schlechtes Auto: zuverlässig, im Handling sportlich, mit einem ausreichend großen Kofferraum (355 Liter) und kräftigen Dieselmotoren gesegnet. Weniger schön: enger Fond, harte Federung.
Bild: AUTO BILD / Toni Bader

9/24
Mazda6 (GG/GY) • 2002 bis 2008 • Der Sechser aus Hiroshima ist ein unkomplizierter Typ: solide verarbeitet, geräumig, mit eher sportlichem als komfortablem Fahrwerk. Dazu passen die kräftigen, rauen Diesel, während es den Benzinern an Durchsetzungsvermögen mangelt. Die Serienausstattung war üppig.
Bild: werk / werk

10/24
Citroën C5 (D) • 2001 bis 2008 • Der C5 erfreut mit seinem üppigen Platzangebot sowie pfiffigen Extras wie dem beim Kombi zum leichteren Beladen absenkbaren Heck. Die hydropneumatische Federung bügelt fast alles glatt, nur ganz kurze Bodenwellen lassen sie sauer aufstoßen. 2004 verbesserte sich die Qualität.
Bild: Christian Bittmann

11/24
BMW 5er (E39) • 1995–2004 • Keine Ecken, keine Kanten – ein schöner Vor-Bangle-BMW. Auch der Rest ist rund: feines Fahrwerk, präzise Lenkung, seidige Sechszylinder. Einen Bogen sollte man um 525td und 525tds machen – sie neigen zu Zylinderkopfschäden. Mit der Modellpflege 2000 stieg die Qualität.
Bild: Dieter Rebmann

12/24
Audi A6 (4B) • 1997 bis 2005 • Viel Platz für Passagiere und Gepäck – erst recht, wenn es sich um einen Avant handelt. Die Langzeitqualität ist insgesamt gut, der TÜV muss jedoch oft die Bremsen beanstanden. ABS und vier Airbags waren Standard, ab Ende 2000 auch ESP. Vorsicht bei Fahrzeugen mit Multitronic-Getriebe - hier drohen hohe Folgekosten für Reparaturen.
Bild: AUTO BILD / Holger Schaper

13/24
Mercedes E-Klasse (W210) • 1995 bis 2003 • Das schwäbische Vierauge ist geräumig, komfortabel und sicher. Als T-Modell schluckt es eine ganze Euro-Palette. Sidebags waren ab 1996 Serie, ESP ab 1999. Schwächen: Verschleiß an Vorderachse und Lenkung, zudem viel Rost.

14/24
Opel Meriva (X01) • 2003 bis 2010 • Außen kugelig, innen praktisch: Auf nur 4,05 Meter Länge bietet der Meriva viel Platz und 360 bis 1410 Liter Gepäckraum. Pfiffig: das Rückbanksystem "FlexSpace", bei dem sich der mittlere Sitz versenken lässt, damit die äußeren beiden Sessel nach innen rücken können.
Bild: Holger Schaper

15/24
Hyundai Matrix (FC) • 2001 bis 2010 • Verarbeitung und Federungskomfort gehen in Ordnung, das Fahrverhalten bleibt auch im Grenzbereich friedlich. Vier Erwachsene sitzen bequem, und wenn sie mehr Platz brauchen, können sie die Rückbank in Längsrichtung verschieben. ESP war ab 2008 serienmäßig.
Bild: Sven Krieger

16/24
Renault Modus (P) • Seit 2004 • Mit nur 3,87 Meter Länge deutlich kürzer als der Gen-Spender Clio, dank elf Zentimetern mehr Höhe aber wesentlich geräumiger. Die optionale, längs verschiebbare Rückbank offeriert bei Bedarf eine generöse Beinfreiheit im Fond. Gut: präzise Lenkung, schönes Fahrwerk.
Bild: Thomas Ruddies

17/24
Subaru Forester (SF) • 1997 bis 2002 • Was heute als "Allroad" oder "Alltrack" gefeiert wird, ist für Subaru ein ganz alter Hut. Der Name Forester ist Programm: Der geräumige Kombi mit der großzügigen Bodenfreiheit und dem Permanentallrad ist bis heute Försters erste Wahl.
Bild: Werk /

18/24
Toyota RAV4 (SXA1) • 1994 bis 2000 • Zu Beginn seiner Karriere war der extrem haltbare RAV4 ein dreitüriger Springinsfeld, ab 1996 gab's ihn dann auch ganz seriös mit langem Radstand. Sein straffes Fahrwerk bevorzugt Asphalt, bei schwerem Gelände muss er passen.
Bild: Toni Bader

19/24
Audi 80 Cabriolet (B4) • 1991 bis 2000 • Manchmal muss ein Auto reifen: Zu Lebzeiten als Yuppie-Karre abgekanzelt, erfreut man sich angesichts der klobigen Falthardtop-Cabrios nun an seiner klaren, schlichten Form. Jetzt noch schön einen Fünf- oder Sechszylinder wegstellen!

20/24
VW Golf Cabrio (1H) • 1993 bis 1998 • Auch das Cabrio ist ganz Golf: vernünftig und ausgewogen, dank Bügel zudem verwindungssteif und überrollsicher. Ab 1995 auch mit Dieselmotor. Der als Golf IV Cabrio bezeichnete Nachfolger (1998 bis 2002) war nur ein geliftetes Golf-III-Cabrio.
Bild: Thomas Ruddies

21/24
Mazda MX-5 (NB) • 1998 bis 2005 • Die eigentlich zuwiderlaufenden Faktoren Zuverlässigkeit, Fahrspaß und Erschwinglichkeit bekommt der MX-5 locker unter ein Verdeck. Der Typ NB ist etwas komfortabler als der Urtyp NA, dennoch extrem agil und handlich. Schon Legende: die Knackofix-Schaltung.
Bild: Ingo Barenschee

22/24
Ford Cougar (BCV) • 1998 bis 2002 • Solide Hausmannskost nach Opel-Calibra-Rezept: Großserientechnik (vom amerikanischen Ford Contour), sanftmütige Motoren mit 130 und 170 PS, Frontantrieb. Kein Rennstreckentier, aber ein komfortables Reisecoupé für zwei plus zwei Personen.
Bild: Andreas Erber

23/24
Mercedes CLK (208) • 1997 bis 2003 • Der Ur-CLK wandert derzeit im finsteren Tal. Ein paar Jährchen alt, aber noch nicht als Klassiker entdeckt, wird er gern mit Baumarkt-Rädern, AMG-Emblemen und zusätzlichen Auspuffendrohren bestückt. Retten Sie einen Unverbastelten – er wird es Ihnen danken.
Bild: Thomas Ruddies

24/24
Volvo C70 (N) • 1997 bis 2005 • Basiert auf dem Volvo 850 und ist entsprechend massiv gebaut. Vorderradantrieb und hohes Gewicht verwehren ihm sportliche Höchstleistungen. Generell mit lecker klingenden Fünfzylindern, die empfehlenswerten Turboversionen machen ordentlich Druck.
Bild: Andreas Erber
Service-Links


