Die Zahl der neu zugelassenen Autos lag im April 2014 mit 274.097 erstmals unter dem Vorjahresmonat. Dank der stabilen Zuwächse von Januar bis März bleibt der Pkw-Markt in den ersten vier Monaten dennoch um 2,9 Prozent im Plus. In der Markenstatistik halten sich Gewinner und Verlierer ungefähr die Waage. Die deutschen Hersteller konnten die ersten vier Monate überwiegend positiv abschließen, angeführt von Ford mit 16,7 und Audi mit 6,9 Prozent. Nennenswerte Verluste mussten nur Mini (minus 10,1 Prozent) und Smart (minus 17,8) wegstecken.
Zwei neue Modelle rückten in die Top 50 auf: das jetzt als 4er bezeichnete BMW 3er Coupé und der Mercedes GLA, SUV-Ableger der A-Klasse. Die beiden nehmen ihren günstigeren Plattform-Spendern Marktanteile weg, können den Verlust jedoch ausgleichen. Außerdem bemerkenswert: Zum ersten Mal belegt mit dem VW Tiguan ein SUV den zweiten Tabellenplatz hinter Dauer-Spitzenreiter Golf. Wohn- und Reisemobile erreichen ihren Höhepunkt bei den Zulassungszahlen traditionell zum Saisonstart zwischen März und Mai.In diesem Jahr fiel der April noch einmal um rund 15 Prozent höher aus als der April des Vorjahres: 4980 Wohnmobile wurden neu zugelassen. Das bei Wohnmobilen mit einem Marktanteil von 77 Prozent meistverkaufte Basisfahrzeug, der Fiat Ducato, erreicht mit 3944 Neuzulassungen einen respektablen 16. Platz in der Gesamt-Rangliste.