Vier kompakte Benziner im Test

Hyundai i30, Kia Ceed, Renault Mégane, Skoda Scala: Test

Skoda Scala im ersten Vergleich

Der neue kompakte Skoda Scala drängt auf die wichtigste Bühne – die Größe hat er. Aber auch das Format? Ein Vergleich mit i30, Ceed und Mégane.

Zusammenfassung:

Platz 1 mit 536 von 750 Punkten: Skoda Scala 1.5 TSI DSG. Viel Auto fürs Geld, Skoda fährt direkt gegen den Golf – und auf Platz eins. 
Platz 2 mit 530 von 750 Punkten: Kia Ceed 1.4 T-GDI DCT. Derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei den Kompakten. Klasse! 
Platz 3 mit 522 von 750 Punkten: Hyundai i30 1.4 T-GDI DCT. Nur Nuancen schwächer und teurer als der Zwilling aus Korea.
Platz 4 mit 492 von 750 Punkten: Renault Mégane TCe 160 EDC. Die französische Melange aus Sport und Komfort fällt leicht ab.
Vorhang auf zum großen Auftritt! Bei Kompakten strömt das Publikum scharenweise – da können die modischen SUVs oder sparsamen Kleinwagen noch so sehr locken. Das Autopublikum hat einen feinen Sinn dafür, wer fürs Geld reelle Kunst bietet. Und auf dieser Bühne tritt nun der Skoda Scala auf. Ein großer Name, irgendwas zwischen Mailand und Showtreppe, aber auch ein großes Auto, das mit seinen Abmessungen und seiner Technik mitten hineinplatzt ins turbulente Schauspiel.

Die härtesten Gegner heißen i30 und vor allem Ceed

Der mit dem Golf tanzt: Im Vergleich hat der Ceed schon den Wolfsburger Bestseller geschlagen.

Bei den Kompakten ist gerade ganz schön Wirbel. Dort steht der Golf, das alte Serienzugpferd, kurz vorm Abgang und schwächelt langsam. So haben sich ein paar jüngere Typen in den Vordergrund gespielt, allen voran ein Duo gut ausgebildeter Koreaner: Hyundai i30 und Kia Ceed kommen aus der gleichen Schule, hatten deutsche Lehrmeister und zeigen den Ehrgeiz, immer besser zu werden, um ganz nach oben zu kommen. Das ist dem frischen Ceed zuletzt sogar gelungen, als er den Wolfsburger Dauersieger im AUTO BILD-Vergleich vom Thron stieß. Kurz: Kia und Hyundai haben das Golf-Gen. Das hat der blutjunge Scala auch, wenngleich auf andere Weise. Zunächst einmal kommt er aus dem gleichen Stall, die VW-Abstammung schimmert im Skoda bei jedem Schalter durch.

Auch im kompakten Scala überzeugt die Kleinwagen-Basis

Kompakt auf Polo-Basis: Der neue Skoda-Scala bedient sich technisch im VW-Regal – und überzeugt voll.

Er wäre aber kein Skoda, würde er nicht wieder einen typischen Dreh bringen: Der Scala zieht einen kleineren, günstigeren Anzug an, in diesem Fall die Plattform des Polo, die der Scala bis aufs Äußerste dehnt und streckt. Und siehe da, er passt! Mit seinen 4,36 Meter Länge eben auch in die Kompaktklasse, weil er diese moderne, flexible Basis (heißt bei VW MQB A0) mitbringt und sich auf seine Technik verlassen kann. Der Polo mag vielleicht eine Klasse tiefer und auf kleineren Bühnen auftreten, aber im Herzen, bei den Motoren, ist er längst ein Golf. So betritt der Scala die Bühne zum ersten Vergleich mit dem 1,5-Liter- Benziner mit Doppelkupplungsgetriebe – unter Kompakten ein starkes, anerkanntes Stück, das auch die Konkurrenz in ähnlicher Weise im Repertoire hat. Die Besetzung vervollständigt der Renault Mégane: Der französische Charakterdarsteller hat seit Jahrzehnten sein festes Publikum und stellt Skoda, Hyundai und Kia die wichtige Frage: Habt ihr denn auch eine Ausstrahlung?
Das Fazit von Joachim Staat: "Die Idee, einen Kleinwagen zu verlängern, bringt auch bei Kompakten den Sieg. Weil der Scala Platz und Technik bietet, wird er auch dem Golf Käufer abjagen. Überzeugen können wieder die reifen Koreaner."
Alle Details zum Test gibt es in der Bildergalerie!

Vier kompakte Benziner im Test

Skoda ScalaRenault MéganeKia Ceed

Autoren: , Dennis Heinemann

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