Während immer mehr Hersteller in ihren neuen Autos zu klassischen Knöpfen und gewohnten Instrumenten zurückkehren, schlägt Hyundai beim Ioniq 3 einen anderen Weg ein. In der Basisversion verzichtet Hyundai komplett auf ein Digital-Cockpit direkt vor dem Fahrer. Nur über das Infotainment-Display in der Mitte lässt sich dann die Geschwindigkeit ablesen.

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In der oberen linken Ecke des Bildschirms befindet sich die km/h-Anzeige. Das Prinzip kennt man bereits von Tesla: Auch im Model 3 und Model Y wird die Geschwindigkeit über den zentralen Bildschirm angezeigt. Einen zentralen Tacho, wie bei den meisten anderen Autos, gibt es in der Basisvariante Select nicht – auch nicht als einzelne Option.
Hyundai Ioniq 3
In der Basisvariante Select lässt sich im Hyundai Ioniq 3 die Geschwindigkeit nur über das Infotainment-Display rechts vom Fahrer ablesen.
Bild: Hyundai Motor Group

Separater Tacho im Ioniq 3 erst ab "Trend"-Variante

Wer eine Geschwindigkeitsanzeige direkt hinter dem Lenkrad haben möchte, der muss die nächsthöhere Ausstattungsvariante Trend wählen. Erst dann zieht ein 9,9-Zoll-Display hinter dem Lenkrad ein. Damit werden für den kompakten Koreaner aber mindestens 31.950 Euro fällig. Das bedeutet einen Aufpreis von stolzen 3000 Euro gegenüber der Basisversion, die bei 28.950 Euro startet.
Hyundai Ioniq 3
Ab den höheren Ausstattungsvarianten gibt es den Ioniq 3 mit einem 9,9 Zoll großen Tachodisplay, das auf dem Armaturenbrett hinter dem Lenkrad sitzt.
Bild: Hyundai Motor Group
Alle anderen Ausstattungsvarianten des Ioniq 3 kommen mit dem 9,9-Zoll-großen Tachodisplay. Dieses Innenraumkonzept setzt Hyundai auch im neuen Elantra bzw. Avante auf dem Heimatmarkt Südkorea um.
In Südkorea kann die Tacholeiste in der Basisversion immerhin für umgerechnet rund 223 Euro nachgerüstet werden. Eine Option, die sich bestimmt auch deutsche Interessenten für den Ioniq 3 wünschen würden.