Kia Ceed SW: Test
Der Ceed schafft schön was weg!

Der Kia Ceed SW sieht nicht nur gut aus, er bietet auch reichlich Raum und Alltagstalent. Der AUTO BILD-Test klärt, was der koreanische Golf-Gegner sonst noch auf dem Kasten hat.
Die Kombi ist selten. Vor allem unter kompakten Kombis. Denn der Kia Ceed SW schluckt nicht nur reichlich Gepäck, er sieht dabei auch noch gut aus. Unser Test klärt, was der koreanische Golf-Gegner sonst noch auf dem schicken Kasten hat. Also Knöpfchen drücken (ungewohnt seitlich am Funkschlüssel oder optional an der Tür) und rein.
Ausstattungsdetails sind unverständlich aneinander gekoppelt

Licht und Schatten: Das Cockpit ist gut gemacht, aber das Glasschiebedach gibt es nur mit dem Navi.
Mit dem Laderaum werden auch Großfamilien glücklich

Hinter die Heckklappe des Ceed passen bis zu 1694 Liter – bei mageren 463 Kilogramm Zuladung.
Der zweite Blick offenbart dann die andere, leicht verschnarchte Seite des Diesels. Wer nicht anfährt wie unsere Messprofis, die Drehzahlen unter 2000 Touren gar nicht kennen, der wird den Gedanken an das selige "Turboloch" nicht mehr los. Die stattlichen 320 Nm Drehmoment liegen nämlich erst bei 2000 Umdrehungen an, darunter herrscht Flaute. Und das DCT (Double Clutch Transmission, also Doppelkupplungsgetriebe) schaltet im fließenden Verkehr zwar flink und fein, zeigt sich beim Anfahren aber zögerlich. Eine Schüchternheit, die vom Start-Stopp-System noch verstärkt wird.
Der Kia Ceed SW ankert auf Sportwagen-Niveau

Das Fahrwerk ist gut abgestimmt, die Bremse bingt den Kia aus 100 km/h nach 33,8 Metern zum Stehen.
Fazit
Als Kombi kann der Ceed richtig punkten. Seine schiere Größe verschafft ihm unter den Kompakten eine Sonderstellung, das dennoch schicke Design wird seinem Erfolg kaum im Weg stehen. Doch auch wenn die Schwächen bei Federung und Anfahrverhalten verzeihbar sind, sollten die Koreaner sie möglichst schnell beheben.
AUTO BILD-Testnote: 2
AUTO BILD-Testnote: 2
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