Mit dem elektrischen PV5 hat sich Kia ins Van-Segment vorgewagt. Ein mutiger Schritt, denn die Konkurrenz ist groß und teilweise sehr etabliert. Bislang hatten Kontrahenten wie der VW ID.Buzz ein Ass im Ärmel: Es gibt Lösungen für Campingfreunde. Doch auch hier holt Kia mit großen Schritten auf. Zusammen mit der US-amerikanischen Firma VanLab wurden jetzt nämlich Campingmodule für den PV5 entwickelt.

TOP-ANGEBOT

Kennzeichnung für einen externen LinkKIA PV5 Passenger

KIA PV5 Passenger

Carwow Logo

Für den Einbau soll ein Schraubendreher reichen

Die Campingausrüstung ist auf die "Passenger"-Variante zugeschnitten – das ist der Fensterbus mit fünf Sitzen. Das System besteht aus verschiedenen Modulen, die wie ein Ikea-Möbel als Bastelpaket geliefert werden.
Kia PV5 Passenger mit Campinmodul und Bett
Mit dem Campingmodul entsteht ein Bett hinter den Vordersitzen des Kia PV5. Wie groß die Liegefläche ist, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Bild: Kia Motors & VanLab
Laut VanLab reicht ein Schraubendreher für den Einbau. Wer das nicht selbst machen will, kann seinen PV5 auch direkt bei Kia mit den Campingmodulen im Heck ausstatten lassen.

Küche, Sitzecke und Bett in einem

Die Campingausrüstung lässt sich auf verschiedenste Arten zusammenstecken. So ergibt sie zum Beispiel eine Sitzecke mit Tisch oder eine Liegefläche. Die spezielle Luftmatratze und die Kissen sind allerdings noch nicht erhältlich.
Kia PV5 Passenger mit Campinmodul
Dank herausziehbarer Schubfächer erhält man eine Outdoorküche.
Bild: Kia Motors & VanLab
Dank herausziehbarer Schubfächer bekommt man bei geöffneter Heckklappe eine Outdoorküche. Das Gute am Elektroauto: Eine zusätzliche Batterie, wie beim Verbrenner, braucht man nicht. Dank der Vehicle-to-Load-Technik des PV5 dient das Auto einfach als Stromquelle – zum Beispiel, um ein Kochfeld zu betreiben.

Auto und Campingkit liegen bei knapp über 40.000 Euro

Und dann ist das Campingset auch noch sehr günstig. Im südkoreanischen Kia-Shop wird es ab umgerechnet 1774 Euro angeboten! VanLab hat bereits angekündigt, dass die Ausrüstung auch in Europa zu haben sein wird.
Blick in den Kofferraum des Kia PV5 Passenger mit dem Unterbau des Campingmoduls
Die einzelnen Module können auf Schienen hin- und hergeschoben werden. Und sie lassen sich vergleichsweise leicht entfernen, wenn man den Kofferraum anderweitig benötigt.
Bild: Kia Motors & VanLab
Natürlich benötigt man als Basis noch einen Kia PV5 Passenger. Den muss man mindestens in der mittleren Ausstattung "Plus" ordern, damit er Vehicle-to-Load beherrscht. Mit 112 PS, 51,5-kWh-Akku und 295 Kilometer Reichweite nach WLTP kostet das Fahrzeug mindestens 39.540 Euro. Für 4000 Euro mehr bekommt man den stärkeren Antrieb (143 PS) inklusive größerem Akku: Diese 71,2-kWh-Batterie erlaubt dann bis zu 412 Kilometer WLTP-Reichweite.