Kurztest VW Polo Dreitürer
Für Singles und Sport

735 Euro machen beim neuen VW Polo den Unterschied zwischen drei und fünf Türen aus. Der Dreitürer kommt jugendlicher, sportlicher daher als sein Bruder. AUTO BILD hat den 1,2-Liter-Vierzylinder mit 105 PS gefahren.
- Georg Kacher
Die 735-Euro-Frage lautet bei VW: Polo-Viertürer kaufen – oder für 735 Euro weniger den Dreitürer? Dessen coupéähnliche Dachlinie macht was her, ohne die Beinfreiheit hinten oder die Kofferraumgröße zu beschneiden. Der Zweitürer fährt sich – kein Wunder – genauso wie sein Bruder. Bremsen, Lenken, Beschleunigen, Federn – alles wie gehabt und oft gelobt. Der Zugang zum Fond ist trotz Easy-Entry-Funktion viel weniger lässig. Die Sicht nach schräg hinten ist nicht mehr ganz so souverän. Das früher abfallende und etwas flachere Dach steht mit Hochfrisuren auf Kriegsfuß. Trotzdem: Der Dreitürer hat was. Zum Beispiel ein schnelleres Heck mit schrägerer Scheibe, fetzigem Dachkantenspoiler und modischem Hüftschwung über dem hinteren Radhaus.
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Bild: Alfred Harder
Die Diesel sind sparsamer, aber auch teurer
Noch sparsamer und drehmomentstärker sind die Diesel, die allerdings rund 2000 Euro mehr kosten. Da hört das Sparen am Dreitürer auf.
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