Lada hat den Niva Travel vorgestellt – und der hat optisch gar nichts mit dem Modell zu tun, das wir als Lada Niva bzw. Lada 4x4 kennen. Vielmehr handelt es sich um ein Facelift des Chevrolet Niva, der um die Jahrtausendwende in einem Joint Venture entstanden ist und erst seit Juli 2020 wieder unter dem Markennamen Lada verkauft wird.
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Um die beiden Autos voneinander abzugrenzen, heißt das jetzt präsentierte Modell Niva Travel. Die Front erinnert stark an den Toyota RAV4, auch bei den eckig hervorgehobenen Radkästen hat man sich offenbar von den Japanern inspirieren lassen.
Innenraum und Motor bleiben gleich
Der Innenraum soll sich im Vergleich zum Vorgänger (Bild) nicht ändern.
Bild: LADA
Etwas ungewöhnlich: Bei den Rückleuchten des Niva Travel kommt nach dem Facelift LED-Technik zum Einsatz, während die Scheinwerfer offenbar weiterhin mit klassischen Glühbirnen ausgestattet sind. Bilder vom Innenraum gibt es noch nicht, dort soll sich aber auch nichts ändern. Es bleibt also beim recht analogen Cockpit mit dem kleinen aufgesetzten Bildschirm fürs Infotainment. Auch am einzigen Motor wird Lada wohl festhalten. Soll heißen: 80 PS und 127 Nm aus einem 1,7-Liter-Benziner.
Niva Travel dürfte nicht zu uns kommen
Als "Offroad" hat der Niva Travel serienmäßig einen Schnorchel und Geländereifen.
Bild: LADA
Der Niva Travel hat einen permanenten Allradantrieb mit mechanischem Mittendifferenzial. Außerdem bietet Lada das Auto in einer Offroad-Version mit unlackierter Plastikbeplankung, Schnorchel und Geländereifen an. 2021 soll der Lada Niva Travel in den Verkauf gehen. Ob er auch bei uns angeboten wird, ist fraglich – der Motor dürfte die strengen Abgasnormen hierzulande nicht erfüllen. Über kurz oder lang wird es den "echten" Niva bei uns aber auch nicht mehr geben. Wie die Zukunft des spartanischen Geländewagens aussehen wird, hat Lada bereits 2018 mit einer Studie gezeigt.