Toyota RAV4 (2018): Bildergalerie

Toyota RAV4 (2019): Test, Hybrid, Motor, Infos

Alle Infos zum neuen Toyota RAV4

Am 26. Januar 2019 kommt der neue RAV4 zu den Händlern – auch als Hybrid. AUTO BILD ist das Kompakt-SUV gefahren und hat alle Infos und Preise!

Vorstellung: Der RAV4 kommt Anfang 2019 nach Europa

Das meistverkaufte SUV der Welt fährt in die fünfte Runde. 1994 haben die Japaner mit dem RAV4 das Kompakt-SUV-Segment mitbegründet, 24 Jahre später präsentiert Toyota das brandneue Modell. In den USA geht der RAV4 schon Ende 2018 an den Start, nach Europa kommt er im ersten Quartal 2019.

Optisch ist der neue RAV4 deutlich markanter gestaltet

Auch das Heck zeigt Kante. Der RAV4 ist weit davon entfernt, rundlich zu wirken.

Generation fünf ist der erste RAV4, der auf der neuen Toyota New Global Architecture Platform (TNGA) basiert. Mit einer Länge von 4,60 Metern ist er quasi genauso lang wie der Vorgänger. Durch kürzere Überhänge konnte der Radstand trotzdem um 30 Millimeter verlängert werden, was vor allem den Insassen zugute kommen soll. Gleichzeitig verspricht Toyota ein größeres Kofferraumvolumen, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Optisch ist der neue RAV4 deutlich markanter gestaltet als der Vorgänger und erinnert sehr stark an eine Mischung aus Toyota Tacoma und der Studie FC-AT, die 2017 in Los Angeles präsentiert wurde. Vor allem der sogenannte RAV4 Adventure mit seinen Plastikverkleidungen, dem angedeuteten Unterfahrschutz und dem Dachgepäckträger weckt den Anschein, als könne er auch leichtes bis mittelschweres Gelände bewältigen. Offen ist, ob Toyota den RAV4 in Europa auch als Adventure anbieten wird, in den USA ist er weiterhin in verschiedenen Versionen erhältlich.

Innenraum: Toyota verspricht mehr Platz und bessere Qualität

Toyota verbessert beim RAV4 die Qualität des Innenraums. Außerdem profitieren die Fondpassagiere vom verlängerten Radstand. Dadurch steht mehr Platz für die Knie der Hinterbänkler und die Koffer der ganzen Reisegesellschaft zur Verfügung.  Je nach Ausstattungsvariante bietet Toyota das Kompakt-SUV mit vielen Komfortfeatures wie Panoramadach oder elektrischen und ventilierten Sitzen an.

Fahren: Viel Komfort, wenig Dynamik

Komfortorientierte Fahrer dürften mit dem RAV4, trotz kleinerer Schwächen, glücklich werden.

Beim Fahren merkt man schnell, dass der RAV4 in erster Linie auf Komfort ausgelegt ist, wenngleich das Japan-SUV grobe Schlaglöcher und fiese Querfugen noch souveräner ausbügeln könnte. Insgesamt aber gefällt der Schmusekurs, obwohl sich manch einer sicher ein wenig mehr Dynamik in den Bewegungen wünschen dürfte. Einen Diesel möchte Toyota übrigens nicht mehr im Motorenangebot sehen. Deshalb haben die Japaner einen neuen 2,5-Liter-Benziner ins Programm genommen, jeweils mit Front- und Allradantrieb und immer mit 175 PS. Läuft der Vierzylinder als Hybrid auf, steigt die Leistung des Systems auf 218 PS (Frontantrieb) beziehungsweise 222 PS (Allrad). Da geht schon was. Außer beim Verbrauch. Als Hybrid, so verspricht Toyota, sollen beide Versionen deutlich unter fünf Liter verbrauchen und kaum mehr als 100 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Auch beim Preis verhält sich Toyota fair. Los geht es bei 29.990 Euro, das Ticket für den Einstiegs-Hybrid kostet mit 32.990 Euro etwa 800 Euro weniger als bisher. Das klingt gar nicht mal so RAVgierig.

Neue SUVs: Kompaktklasse (2019 und 2020)

Ausstattung: Sportlich, rustikal oder luxuriös?

In den USA bietet Toyota den RAV4 in verschiedenen Ausstattungsvarianten an. Zur Wahl stehen die sportliche Version XSE Hybrid, der rustikale RAV4 Adventure und der luxuriöse RAV4 Limited. Der XSE Hybrid wird ab Werk mit einem schwarzen Dach ausgeliefert, während der RAV4 Adventure ein helles Dach bekommt. Auf Wunsch kann das SUV natürlich auch einfarbig bestellt werden. Zu den aufpreispflichtigen Extras im RAV4 gehören 19-Zöller, ein Panoramadach, belüftete Sitze und eine elektrische Heckklappe.

Connectivity: In den USA kann der RAV4 auch Amazon Alexa

Den Innenraum hat Toyota überarbeitet. Apple CarPlay und ein WLAN-Hotspot mit Amazon-Alexa-Zugang sind in den USA Serie.

Das sogenannte Entune 3.0-Infotainmentsystem ist im amerikanischen RAV4 serienmäßig verbaut und hat einen sieben Zoll großen Touchscreen. Gegen Aufpreis gibt es einen Acht-Zoll-Touchscreen und Navigation. In den USA hat der RAV4 zudem einen WLAN-Hotspot mit Zugang zu Amazon Alexa. Auch Apple CarPlay unterstützt der RAV4. Auf Wunsch kann das Smartphone induktiv geladen werden, alternativ sind bis zu fünf USB-Anschlüsse an Bord. Abgerundet wird das Infotainment von einem neu entwickelten JBL-Soundsystem mit elf Lautsprechern und 800 Watt. Welche Ausstattungsmerkmale davon die europäische Version des RAV4 übernimmt, ist hingegen noch nicht bekannt. Auf jedel Fall bietet das Kompakt-SUV mit der neuen Generation Toyota Safety Sense 2.0 ab dem neuen Modelljahr noch mehr Assistenzsysteme. Neu sind beispielsweise der erweiterte Verkehrszeichenassistent, der vor Stoppschildern warnen kann. Für maximale Sicherheit sind acht Airbags serienmäßig und insgesamt über 20 Fahrassistenzsysteme an Bord des neuen RAV4.

Motoren und Preise: RAV4 ohne Plug-in-Hybrid (Update!)

In der Basis wird das SUV von einem 2,0-Liter-Vierzylinder angetrieben, der die Kraft über ein Sechsgang-Schaltgetriebe auf die Vorderräder abgibt. Optional sind eine Achtgangautomatik und Allrad verfügbar. Der Motor leistet 173 PS. Er startet bei 29.990 Euro. Der RAV4 Hybrid wird nicht als Plug-in-Hybrid angeboten, sondern verzichtet auf eine Lademöglichkeit. Der 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner leistet 176 PS. Zusammen mit den E-Maschinen erreicht die Systemleistung beim Allrad 222 PS. In der Basis kommt er mit Automatik und Vorderrad-Antrieb (ab 32.990 Euro). Der sogenannte AWD-i Allradantrieb verfügt dagegen über Torque Vectoring und kann bis zu 50 Prozent der Motorkraft an die Hinterräder schicken (ab 37.990 Euro in der Ausstattung Comfort).

Toyota RAV4 (2018): Bildergalerie

Autoren: Jan Götze, Andreas Huber, Tomas Hirschberger

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