Lexus HS 250h
Prius in schön

In Japan und bald auch in den USA rollt der Lexus HS 250h zum Händler. In der luxuriösen Mittelklasse-Limousine steckt Hybridtechnik vom Toyota Prius – mit satten 190 statt 136 PS Systemleistung.
Um einen Mittelklassewagen mit Hybridantrieb fahren zu wollen, brauchte es bislang einen Hang zu, sagen wir, experimentellem Design. Der Toyota Prius mag noch so großartigen technischen Fortschritt unterm Blechkleid tragen – sein Anblick ist auch in der dritten Generation gewöhnungsbedürftig. Das Dilemma hat für Hybridfans zumindest in Japan ein Ende: Dort rollt jetzt der Lexus HS 250h zum Händler – eine klassische Stufenhecklimousine mit modernen, kraftvollen Linien. Karosserie, Front, Stoßfänger, Seitenlinie und Heck und sogar die Räder des HS 250h wurden speziell auf Aerodynamik getrimmt. Großflächige Cover, die unter der Karosse angebracht wurden, tun ihr Übriges dazu. So kam ein cw-Wert (Luftwiderstandsbeiwert) von niedrigen 0,27 zustande.
Der Innenraum ist Lexus-typisch luxuriös

Bild: Werk
Das Hybridsystem leistet 190 PS

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Ein besonderer Clou des HS 250h ist ein System, das die Hitze der Abgasanlage speichert und bei Bedarf an den Motor zurückleitet. Damit muss das Aggregat vor dem Start weniger lange aufwärmen und benötigt deutlich weniger Energie. Die Preise für den bislang kleinsten Hybrid-Lexus beginnen in Japan bei 3,95 Millionen Yen, das sind umgerechnet etwa 30.000 Euro. Auch in den USA wird der Lexus HS 250h angeboten – Marktstart ist im September 2009. Nach Europa kommt er vorerst nicht.
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