FFP2-Maske Rückspiegel

Maskenpflicht im Auto: Bußgelder drohen

Die Mitnahme von Schutzmasken im Auto wird bald Pflicht

Keine Maske im Auto? Das könnte schon bald bestraft werden, denn das Verkehrsministerium will eine Mitführpflicht einführen. Ab wann die neue Regel gilt und welche Bußgelder drohen.
Auch nach der Corona-Pandemie wird die Schutzmaske im Auto weiter wichtig bleiben, denn das Bundesverkehrsministerium bestätigte gegenüber der DPA die Einführung einer Mitnahmepflicht von zwei Schutzmasken im Auto. Ähnlich wie Verbandskasten, Warnweste oder Warndreieck bereits im Auto mitgeführt werden müssen, werden dann auch Mund-Nasenschutzmasken zur Pflicht-Ausrüstung gehören. Laut des Verkehrsministeriums sei geplant, die Schutzmasken zu einem vorgeschriebenen Bestandteil des Verbandskastens zu machen. Ab wann die neue Regel gilt, ist aktuell aber noch nicht klar. Man strebe aber eine schnelle Umsetzung im Rahmen der nächsten Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung an.
 
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Keine Schutzmaske dabei: Droht bald Bußgeld?

Wenn künftig Corona-Schutzmasken zur Pflichtausrüstung im Auto zählen, wird vermutlich – wie auch bei anderen fehlenden Teilen der Pflichtausrüstung – ein Ordnungsgeld die Folge sein, sollten die Schutzmasken bei einer Kontrolle nicht vorzeigbar sein. Wie hoch die Strafe ausfällt, ist noch nicht absehbar. Aktuell beläuft sich das Ordnungsgeld für einen unvollständigen Verbandskasten auf fünf Euro, fehlt er komplett, werden zehn Euro fällig.

Verbandskasten im Auto: Das ist zu beachten

Seit 2014 müssen Verbandskästen und -taschen im Auto der DI-Norm 13164 entsprechen. Dort ist geregelt, welche Anforderungen der Verbandskasten erfüllen muss und welche Bestandteile enthalten sein müssen. Sind sie das nicht oder sind Bestandteile abgelaufen, muss man damit rechnen, dass dies in der nächsten HU als geringer Mangel festgehalten wird. In einer Polizeikontrolle wird ein Ordnungsgeld fällig. Zur Einführung der Schutzmasken-Mitführpflicht könnte das Bundesverkehrsministerium die DI-Norm anpassen. Es muss dann aber nicht zwangsläufig ein komplett neues Set her, es genügt, den fehlenden Inhalt zu ergänzen. Das Gleiche gilt für abgelaufene oder genutzte Bestandteile: Sie können einfach in der Apotheke nachgekauft werden. Übrigens: Am besten wird der Verbandskasten an einer Stelle gelagert, wo er schnell erreichbar ist (z. B. Handschuhfach). Der Kofferraum ist zwar beliebt als Lagerort für den Verbandskasten, lässt sich gerade im Fall eines Auffahrunfalls aber häufig nicht mehr öffnen. (Was neben dem Verbandskasten sonst noch zur Pflicht-Ausrüstung im Auto gehört, lesen Sie hier!)

Fotos: dpa

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