Mercedes A-Klasse: Kaufberatung
Gesucht: Die beste A-Klasse

Optisch habe die A-Klasse den Kunden gut gefallen, sagt Mercedes. Nur die Fachpresse hätte am hart abgestimmten Fahrwerken herumgemeckert. Jetzt gibt es eines zum Einstellen. Und sonst? Das klärt die Kaufberatung.
- Andreas Of
Schon wieder zur Hälfte rum, die Laufzeit der A-Klasse-Baureihe 176. Als sie kam, war die Überraschung fast so groß wie 15 Jahre zuvor, als auf einmal hoch bauende, poppig bunte und unerhört praktische Kleinwagen bei stockseriösen Mercedes-Händlern standen. Die A-Klasse sollte junge Leute zu Mercedes locken, brachte jedoch zunächst nichts als Ärger und der Welt die Erkenntnis, dass bei Mercedes Menschen mit Humor arbeiten. Denn nach dem Umfaller im Elchtest reagierte der Konzern schnell und gründlich, verkaufte nach dem Desaster sogar Stoff-Elche. Trotzdem kauften und fuhren nur wenige junge Leute A-Klassen. Jetzt ist alles anders, vor dem Elchtest fürchtet sich die A-Klasse lange nicht mehr, und in China ist ein typischer A-Klasse-Käufer 34 Jahre alt. Zwei Dinge haben funktioniert: die Marke nach unten zu erweitern und junge Käufer locken.
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Weltrekord für Serienvierzylinder: Der A 45 AMG hat 381 PS

Flügel am Dach, der Auspuff laut und die Dämpfer hart: Der A 45 AMG geht wenig subtil ans Werk.
Bild: Werk
Keine der beiden Fahrwerkskennlinien übertreibt es

Adaptivfahrwerk: Für 1238 Euro schalten die Dämpfer per Tastendruck auf straff oder weich.
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Gute Wahl: Die meisten entscheiden sich für einen A 180

Etwas knurrig, aber herrlich kräftig: Wer oft lange Strecken fährt, findet im A 220d einen guten Partner.
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Weitere Infos zur Mercedes A-Klasse und ihren wichtigsten Konkurrenten finden Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.
Fazit
Ich war skeptisch, als die neue A-Klasse kam: modischer als bis dahin von Mercedes gewohnt, unpraktischer und scheinbar weniger durchdacht als der zum Schluss sehr überzeugende Vorgänger. Doch für Daimler geht die Rechnung auf: Mehr und jüngere Kunden kaufen die A-Klasse. Zudem überzeugt der Fahreindruck – speziell mit den bemerkenswert sorgfältig abgestimmten Einstelldämpfern. Verbindlicher zeigt sich auch die Bordelektronik: Neu sind Apple Carplay und Remote-Funktionen. Mehr innere als äußere Werte also. Wie früher.
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