Mercedes E-Klasse Facelift: Bilder

Mercedes E-Klasse Facelift: Bilder

Mercedes E-Klasse Facelift (2020): T-Modell, Marktstart, Innenraum, Hybrid, Kombi, Vorstellung, Motoren, Preis

Viele neue Features für die E-Klasse

Die Mercedes E-Klasse bekommt ein Facelift: Künftig gibt es ein "Power-Nap-Programm", mehr Diebstahlschutz und eine Motorenpalette mit sieben Plug-in-Hybriden. Alle Infos!
Die zehnte Generation der Mercedes E-Klasse bekommt ein Facelift mit neuen Plug-in-Hybriden, saubereren Dieseln und vielen neuen Funktionen – darunter ein System gegen Vandalismus und Diebstahl sowie ein sogenanntes "Power-Nap-Programm". Bereits im Sommer 2020 rollt die geliftete E-Klasse als Limousine und T-Modell zu den Händlern, Coupé und Cabrio folgen später. Die Preise verrät Mercedes noch nicht, AUTO BILD geht aber davon aus, dass sie auf dem Niveau des Vorgängers liegen werden. Die E-Klasse Limousine (Vorfacelift) startet derzeit bei 46.113 Euro, für den Kombi werden mindestens 49.498 Euro fällig.

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Facelift wirkt sportlicher

Am Heck kennzeichnen besonders die zweigeteilten Rückleuchten das Facelift.

Fürs Facelift spendiert Mercedes der E-Klasse die üblichen Zutaten: Die Front bekommt einen überarbeiteten Kühlergrill und eine neue Schürze. Die neugestalteten Scheinwerfer mit pfeilförmigem Tagfahrlicht (erinnert an den CLS) sind ab sofort immer mit LED-Technik ausgerüstet, das intelligente Multibeam-LED-Licht gibt es gegen Aufpreis. Am Heck gibt es jetzt schmalere, zweigeteilte Scheinwerfer, die das Auto breiter wirken lassen. Außerdem wurden Kofferraumdeckel und Schürze überarbeitet. Insgesamt tritt das Facelift sportlicher auf als die bisherige E-Klasse, was Mercedes auch dadurch unterstreicht, dass die Ausstattung "Avantgarde" ab sofort die Basis bildet.

Neues Lenkrad für die E-Klasse

Tschüss, analoge Instrumente: Die E-Klasse kommt jetzt immer mit digitalem Cockpit.

Der Innenraum ist zwar nah am Vorgänger, dafür tut sich hier technisch so einiges. Selbst in der Basis gibt es keine analogen Rundinstrumente mehr, das digitale Cockpit und Mercedes' Infotainmentsystem MBUX mit zwei jeweils 10,25 Zoll großen Bildschirmen sind Serie. Gegen Aufpreis wachsen die Displays sogar auf 12,3 Zoll. Das neue Lenkrad ist jetzt berührungsempfindlich, was gerade für das teilautonome Fahren wichtig ist. Bislang brauchte die Elektronik leichte Lenkbewegungen, um zu erkennen, dass man die Hände noch am Volant hat. Künftig ist der komplette Lenkradkranz mit einer Sensormatte bestückt. Die neueste MBUX-Version beherrscht Augmented-Reality, sie kann etwa ein Videobild der Umgebung auf dem Zentraldisplay mit Hausnummern versehen, um das Suchen einer Adresse zu erleichtern. An Ampeln muss man sich nicht mehr verrenken oder im Gegenlicht das Lichtsignal erraten: Eine neue Funktion bildet die aktuelle Ampelphase einfach im Innenraum ab.
Die neu gestalteten Sitze sollen sich selbstständig der Größe des Fahrers anpassen können. Wenn man seine Körpergröße hinterlegt, fährt der Sitz automatisch in eine passende Position, die dann nur noch feinjustiert werden muss.

Rettungsgassen-Funktion und Power-Nap-Programm

Die Assistenzsysteme bereiten die E-Klasse weiter aufs autonome Fahren vor.

Mercedes hat die Armada an Assistenzsystemen beim E-Klasse Facelift weiter verfeinert. Der aktive Abstands-Assistent Distronic kann künftig auf Echtzeit-Verkehrsdaten reagieren, bevor der Fahrer eine Verkehrsbehinderung überhaupt wahrnimmt. So wird die Geschwindigkeit beim Heranfahren an einen Stau vorsorglich auf 100 km/h gedrosselt. Interessant ist auch die Rettungsgassen-Funktion. Im Stau bildet das Auto jetzt automatisch eine Rettungsgasse, wenn es langsamer als 60 km/h vorwärtsgeht. Dabei orientiert sich die E-Klasse an anderen Autos und an den Fahrbahnmarkierungen. Auch den aktiven Totwinkel-Assistenten hat Mercedes weiter verfeinert: Er warnt mit rot blinkendem Ambientelicht und Warnton, wenn man aussteigen will und in diesem Moment ein Auto oder Fahrradfahrer vorbeifährt. Die Plug-in-Hybridvarianten verfügen außerdem über eine "Power-Nap-Funktion". Wenn der Fahrer auf einer Langstrecke zum Laden hält, kann er ein kurzes Nickerchen machen – und wird vom Auto zum optimalen Zeitpunkt wieder geweckt.
Auch gegen Diebstahl und Vandalismus hat Mercedes sich etwas ausgedacht. Das System heißt "Urban Guard" und soll ab Mitte 2020 als Sonderausstattung erhältlich sein. Die Bandbreite reicht von der Einbruch- und Diebstahlwarnanlage über einen Abschleppschutz, der die Alarmanlage in Gang setzt, wenn das Auto bewegt wird bis zu einer Vorrichtung, die Diebstahl oder Parkrempler erkennt und den Besitzer sofort per Smartphone-App darüber zu informiert. Auch spannend: In Zusammenarbeit mit der Polizei will Mercedes das Facelift der E-Klasse mit einer Ortungsfunktion ausstatten, die nicht so einfach von einem Dieb deaktiviert werden kann.

E 53 behält 435 PS

Wie üblich tritt der Mercedes-AMG E 53 mit veränderter Front deutlich sportlicher auf.

Die Mercedes E-Klasse kommt auch weiterhin als sportliches AMG-Modell. Zunächst ist allerdings nur der E 53 im Programm: Der hebt sich wie üblich mit eigenständiger Front und passendem Heck sowie mit einem speziellen Lenkrad und eigenen MBUX-Funktionen von der regulären E-Klasse ab. Der elektrifizierte Dreiliter-Reihensechszylinder behält seine Leistungsdaten bei – also 435 PS und 520 Nm Drehmoment sowie kurzzeitig 22 PS und 250 Nm durch den EQ-Boost-Startergenerator.

Sieben Plug-in-Hybride

Alle Motoren wurden überarbeitet und sollen jetzt spontaner ansprechen.

Mit dem E-Klasse Facelift halten insgesamt sieben Plug-in-Modelle Einzug ins Motorenportfolio. Die elektrifizierten Antriebe gibt es in fast allen Varianten: als Benziner mit 156 bis 367 PS, als Diesel mit 160 bis 330 PS sowie in Kombination mit Heck- oder Allradantrieb. Außerdem wird es einen elektrifizierten Vierzylinder-Benziner geben, der mit einem 48-Volt-Bordnetz ausgestattet ist und bis zu 20 PS sowie 180 Nm elektrische Extrapower abrufen kann. Auch die anderen Vier- und Sechszylindermotoren der E-Klasse wurden überarbeitet. Diesel und Benziner sollen jetzt ein dynamischeres Ansprechverhalten zeigen. Um die Diesel sauberer zu machen, setzt Mercedes Partikelfilter und NOx-Speicherkatalysatoren ein. Außerdem sind sie mit je zwei SCR-Kats und somit doppelter AdBlue-Einspritzung ausgerüstet.

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