Mercedes G-Klasse im 190-E-Evo-II-Look: Rendering
Diese G-Klasse hat ihre Bodenfreiheit aufgegeben

Ein Künstler mixt Sportwagen-Ikone mit Geländewagen: So könnte eine tiefergelegte Mercedes G-Klasse mit Evo-Bodykit aussehen!
Bild: Abimelec Design / Facebook
Eine Mercedes G-Klasse und ein 190 E Evo II haben im Grunde nichts gemeinsam – außer dem Stern auf der Haube. Doch was entsteht, wenn man die beiden völlig unterschiedlichen Fahrzeuge miteinander kombiniert? Das Ergebnis hat ein Designer in Form eines Renderings der Öffentlichkeit präsentiert: Herausgekommen ist eine extrem tiefergelegte G-Klasse mit dem ikonischen, kantigen Heckspoiler des Evo II.
Der Evolution II war die stärkste Ausbaustufe des Mercedes W 201. Mit dem auf Basis dieser Limousine entwickelten Tourenwagen für die Gruppe A, kurz "Evo II", konnte Mercedes 1992 die ersten drei Plätze der DTM-Meisterschaft für sich entscheiden. Das, zusammen mit der geringen Stückzahl von nur 502 Exemplaren, macht den Mercedes der 1990er-Jahre bis heute zum absoluten Kultauto.
Sportwagen trifft auf Geländewagen
Noch nicht ganz so ikonisch, aber ebenfalls ein beliebter Klassiker aus Stuttgart ist die Mercedes G-Klasse. Vielleicht war genau das der gemeinsame Nenner, der den Künstler Abimelec Design dazu inspirierte, beide Fahrzeuge miteinander zu verschmelzen.

Das Evo-Bodykit umfasst unter anderem Frontsplitter, Grill, breite Radläufe und Tieferlegung.
Bild: Abimelec Design / Facebook
Generell gilt der kantige Geländewagen mittlerweile als Tuning-Liebling, sodass beinahe wöchentlich neue Kreationen auf Basis der G-Klasse auftauchen. Statt auf einen klassischen Breitbau und eine auffällige Lackierung setzt Abimelec Design bei seinem Rendering jedoch auf eine radikale Tieferlegung – schon eine kleine Bodenwelle dürfte hier zum Problem werden. Hinzu kommen prägende Merkmale des Evo II, darunter die Frontschürze und der markante Frontsplitter.

Die Evo-G-Klasse erhält die typischen Sechs-Speichen-Felgen des Originals.
Bild: Abimelec Design / Facebook
Zusätzlich verpasst der Künstler der G-Klasse breite Radläufe sowie die für den Evo typischen Sechs-Speichen-Felgen. Besonders markant fällt das Heck aus: Dort prangt der kantige Heckspoiler der Sportlimousine auf dem Dach. Darüber hinaus erhält der Stuttgarter Geländewagen eine neue Heckklappe, einen modifizierten Stoßfänger und ein Endrohr in Chromoptik, dessen Position und Gestaltung ebenfalls an den Evo II erinnern.
Fazit
Ob aus dem Rendering jemals Realität wird, ist äußerst fraglich. Technisch wäre das sicherlich machbar, doch wer möchte schon auf die Bodenfreiheit der G-Klasse verzichten? Und auch wenn Fahrzeugdesign immer Geschmackssache ist: Diese ungewöhnliche Mischung aus Sportlimousine und Gelände-Ikone dürfte die Meinungen spalten.
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