Militär: Wölfe
Zuwachs fürs Wolfsrudel

Die Schweizer Armee entscheidet sich für die Mercedes G-Klasse – den Wolf. Auch deutsche-, britische-, russische- und chinesische Militärs setzen auf das Rudeltier.
Militärs sind Tierfreunde. Zumindest wenn es um ihre Fahrzeuge geht. Leopard, Puma, Bison oder Husky, die Namen gepanzerter Fortbewegungsmittel erinnern an einen Zoo-Besuch. Am häufigsten trifft man auf die Gattung der Wölfe. In Deutschland basiert das Rudeltier auf der Mercedes G-Klasse. Sie verrichtet seit über 20 Jahren treu ihren Dienst in der Bundeswehr. Jetzt entscheidet sich auch die Schweizer Armee für den Mercedes-Wolf, der die 4189 PUCH-Geländewagen nach und nach bis 2021 ablösen soll. Basis des Schweizer Wolf ist der moderne 300 CDI mit 184 PS und 400 Nm Drehmoment. Er konnte sich in Tests der armasuisse, dem Kompetenzzentrum für Beschaffung und Technologie der Schweizer Armee, gegen drei Mitbewerber durchsetzen. Bei den Erprobungen wurden vier Musterfahrzeuge auf Herz und Nieren getestet, über die Alpen gejagt und Minusgraden ausgesetzt.
Robuster Allrader: Fuchs mit 428 PS

Britische Army-Soldaten mit dem Land Rover Wolf unterwegs im Irak. Auf die Panzerung wurde hier verzichtet.
Einsatzbereit: Mercedes Zetros im Kampfanzug

Den russischen Wolf gibt es neben der 4x4-Variante auch als 6x6. Gleiches beim Mercedes Wolf.
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