Es passiert selten, dass ein Auto ohne fest eingebautes Navi zu uns auf den Hof rollt. Das war beim Mitsubishi Eclipse Cross aber der Fall, obwohl er in der höchsten Ausstattung "Top" kam – im April 2019. Sein SLD (Smartphone Link Display) spiegelt ausgewählte Apps des Smartphones und muss mit diesem per USB-Kabel gekoppelt sein, via Bluetooth geht's nicht. Das gehört zu einer Reihe von Dingen, die man wissen muss.
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Zum Beispiel, dass das Touchpad etwas anderes macht, je nachdem, ob man mit einem oder zwei Fingern drüberstreicht – alles etwas erklärungsbedürftig, die Harmonie Mensch-Maschine will erarbeitet sein.

Viele Komponenten kommen von Outlander und ASX

Mitsubishi Eclipse Cross 2.2 DI-D 4WD
Das Infotainment hat ohne Smartphone erschreckend wenig zu bieten.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Dieses Infotainment ist etwas für Menschen, die ihr Smartphone demnächst heiraten wollen – ohne selbiges kann es erschreckend wenig. Auch das Head-up-Display, das ja das Flensburg-Punktekonto schonen soll, ergibt ohne Verkehrszeichenerkennung wenig Sinn. Irgendwie hat man den Eindruck, das Infotainment sei nicht ganz fertig geworden. Das Touchpad lenkt allerdings weit weniger ab als ein reiner Touchscreen. Wir haben viele Komponenten aus Outlander und ASX wiedererkannt, mit denen sich der Eclipse Cross die Plattform teilt. Gebaut wird er in Okazaki/Japan, die Achtstufen-Wandlerautomatik – eine der überzeugendsten Komponenten des Autos – liefert Aisin zu. Allradtechnisch gibt's die handelsübliche Lamellenkupplung, beeinflussbar über eine Taste in der Mittelkonsole: "Gravel" schaltet die Steuerung der Allradkupplung in einen zupackenderen Modus, "Snow" lässt den Crossover extra sanft anfahren, damit er sich nicht eingräbt – beides ist mit Sachverstand programmiert.

Er will eine Art Coupé sein, ist aber ein vollwertiges SUV

Mitsubishi Eclipse Cross 2.2 DI-D 4WD
Im Fond können die Passagiere ohne eingezogenen Kopf sitzen und thronen hoch über dem Wagenboden.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Das etwas umstrittene Design stammt von Tsunihiro Kunimoto (69). Der war zuvor bei Nissan und hat auch den ersten Juke gezeichnet. Der Mann provoziert gern; es fällt aber auf, dass viele seiner Formen länger frisch bleiben als Japan-üblich. Wohlüberlegt ist die Gestaltung ohne Zweifel: Obwohl als Crossover-Coupé gedacht, sitzt der Fahrer im Eclipse Cross SUV-typische 300 mm über dem Wagenboden – der zentrale Vorteil gegenüber dem direkten Konkurrenten Mazda CX-30, in dem man recht tief sitzt. Der Eclipse Cross will eine Art Coupé sein, ist aber ein vollwertiges SUV, in dessen Fond unser 1,97 m großer AUTO-BILD-Redakteurskollege Christoph Richter ohne eingezogenen Kopf sitzen kann – wobei die Fondpassagiere sogar noch hoch über dem Wagenboden sitzen. Einem BMW X4 der ersten Serie lässt sich das nicht nachsagen. An den Steg zwischen den Heckfensterchen gewöhnt man sich, er verdeckt nichts Wichtiges. Schön auch: Mit 4405 mm Länge und 1805 mm Breite ist er nicht zu fett für die Stadt, und das Design kommt ohne die Dramatik fetter Reifen aus. Die zurückhaltende Radgröße hat Vorteile: keine zu großen ungefederten Massen, komfortables Abrollen. Da er sich dem Downsizing-Trend verweigert und den recht hubraumstarken Diesel (2,3 Liter) aus dem Outlander übernommen hat, löst der Eclipse Cross das optische Dynamikversprechen tatsächlich ein. Zwar nimmt ihm der Eco-Modus viel Temperament, im Normal-Modus aber ist der Japaner ein vergnügliches Auto mit kultiviertem Antrieb und sanft schaltender Wandlerautomatik. Dabei ist der Wagen schwerer, als er optisch wirkt: Ein Kia Sportage etwa, der eine halbe Nummer größer ausfällt, wiegt auch nicht mehr.

Die Spaltmaße haben nicht die gewohnte Japan-Qualität

Mitsubishi Eclipse Cross 2.2 DI-D 4WD
Kritik gibt's am übervorsichtigen Bremsassistenten, am empfindlichen Lack und an der nuscheligen Freisprechanlage.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Innen fühlt man sich an Flugzeugcockpits erinnert, leider ist man ähnlich zugemauert; Lümmeln ist nicht. Es finden sich viele aufgeraute, haptisch angenehme Materialien hier, aber auch Klavierlack mit den üblichen Nachteilen: kratzempfindlich, man sieht jedes Staubkorn. Die Spaltmaße sind nicht wie von den Japanern gewohnt: Eines zwischen hinterer Seitentür und Radhaus stimmt nicht ganz – ein Schönheitsfehler. Vermisst haben wir bei unserer Kilometerklopperei Lordosenstützen in den Sitzen. Im Fahrtenbuch findet sich auch Kritik zum übervorsichtigen Bremsassistenten, zum dünnen, empfindlichen Lack, zur nuscheligen Freisprechanlage oder dem fehlenden Nachtdesign der Lock-Taste, die man in sozial umgekippten Gegenden gerne schneller finden würde. Lob gibt's für die schnelle Heizung oder die hohe Zuglast (2000 kg) – mehr als beim größeren Bruder Outlander. Unser Verbrauch (8,5 l D/100 km) ist dem hohen Autobahnanteil geschuldet und lässt sich leicht um einen vollen Liter unterbieten. Wir haben auch schon die 680-km-Strecke Fürth–Hamburg mit einer einzigen Füllung des 60-Liter-Tanks abgespult, voll beladen. Erstaunlich, wie souverän der DI-D die Kasseler Berge nahm. Vielleicht das größte Plus sind die unkomplizierten Familienbetriebe des Mitsubishi-Händlernetzes, die das Werkstattpersonal nicht per "Dialogannahme" vom Kunden abschotten.

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Dauertest Mitsubishi Eclipse Cross 2.2 DI-D 4WD
Dauertest Mitsubishi Eclipse Cross 2.2 DI-D 4WD
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Dauertest Mitsubishi Eclipse Cross 2.2 DI-D 4WD
Fazit:
Ein kompaktes Auto mit viel Motor, hoher Sitzposition, überraschend praktisch, frei von Zicken – ein Traum! Das etwas aus der Zeit gefallene Infotainment sehen wir ihm da nach.