Auf dem Weg zum Super-Akku für große E-Auto-Reichweiten und langer Haltbarkeit arbeiten Forscher in unterschiedlichen Richtungen. Bislang ist die Energiedichte der Batterien noch nicht in Ansätzen vergleichbar mit der von fossilen Treibstoffen, daher wird die Akku-Entwicklung immer weiter forciert.
Neben der Verbesserung der marktüblichen Li-Ionen-Akkus verfolgt ein Entwicklungsstrang den Bau von Feststoffakkus. Andere Wege führen in die Richtung der Verwendung neuer Batteriestoffe mit verbesserten Materialeigenschaften. Einer davon ist der Lithium-Eisenphosphat-Akku. Ein anderer, vielversprechender basiert auf der Kombination von Natrium und Schwefel. Die Forscher der Universität von Córdoba in Spanien und San Luis in Argentinien haben jetzt einen solchen Akku vorgestellt, der mindestens 2000 Ladezyklen erlauben soll und damit bei üblichen Ladevorgängen mehr als 15 Jahre halten würde.

Typ-2-Ladekabel im Vergleich

Redaktionstipp
Alternative
Vielseitig
Preistipp
Mennekes
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Juice
Booster 2 Deutschland (EL-JB2E2)
GreenCell
EV11
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Mennekes
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7,5 Meter
7 Meter
5 Meter, verlängerbar auf bis zu 25 Meter
5 Meter
4 Meter
10 Meter
7 Meter
7,5 Meter
3,5 Kilogramm
3,01 Kilogramm
4,1 Kilogramm
2,4 Kilogramm
2,87 kg
4,79 Kilogramm
1,85 Kilogramm
2,73 Kilogramm
22 Kilowatt
22 Kilowatt
22 Kilowatt
11 Kilowatt
11 Kilowatt
22 Kilowatt
11 Kilowatt
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32 Ampere
32 Ampere
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16 Ampere
20 Ampere
32 Ampere
20 Ampere
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3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
  • 3,5 Kilogramm leicht, 7,5 Meter lang
  • Bis zu 22 Kilowatt Ladeleistung
  • 3 Kilogramm leicht, 7 Meter lang
  • Bis zu 22 Kilowatt Ladeleistung
  • Geschützt nach IP55
  • Viele Adapter im Lieferumfang
  • Bis zu 22 kW Ladeleistung
  • 2,4 Kilogramm leicht
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Kompakt durch Spiralform
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Lädt mit bis zu 22 Kilowatt
  • Mit 10 Metern auch für größere Fahrzeuge lang genug
  • Geschützt nach IP55
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Mit knapp 1,9 Kilogramm leicht, 7 Meter lang
  • 2,7 Kilogramm leicht, 7,5 Meter lang
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Nur Spritzwasserschutz (IP44)
    • Teuer
    • Nur 5 Meter lang, aber verlängerbar
    • Nur 5 Meter lang
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    • Nur nach IP20 geschützt
    • Knapp 4,8 Kilogramm schwer
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    • Nur Spritzwasserschutz (IP44)
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    Laut der Studie, die im "Journal of Power Sources" veröffentlicht wurde, gehen die Forscher völlig neue Wege in Bezug auf das Material, aus dem die Kathode des Akkus hergestellt wird. Sie basiert auf einem metallorganischen Gerüst aus Schwefel und Eisen und soll den zurzeit vielversprechendsten Ansatz zur Fortentwicklung von Batterien darstellen.
    Natrium-Schwefel-Akku der spanischen Universität Cordoba Schema
    Das Schema der neuartigen Lithium-Schwefel-Batterie: Die Kathode setzt auf ein metallorganisches Gerüst auf Schwefel-Eisen-Basis (S@MIL-100 (Fe)).
    Bild: Universität von Cordoba
    Die Werte basieren laut Forschungsleiter Alvaro Caballero auf Durchschnittsberechnungen, wie sie bei einem Aufladen alle drei Tage zugrunde liegen. Der große Vorteil der Schwefel-Batterie liegt einerseits in ihrer Zyklenfestigkeit, erlaubt also eine Vielzahl von Aufladungen ohne nennenswerten Kapazitätsverlust. So soll der Verlust bei 2000 Aufladungen gerade einmal bei 0,08 Prozent liegen, wäre also kaum messbar. Die Forscher rechnen daher mit einer Haltbarkeit von eher 3000 Ladezyklen. Bisherige Forschungsansätze endeten bei 300 Ladezyklen.
    Zudem sind Schwefel und Eisen in der Natur weit verbreitete Rohstoffe, was zum Senken der Batterieherstellungskosten beitragen würde. Eine Schattenseite der Schwefel-Batterie gibt es derzeit noch: Die Forscher beschreiben die Ladezeiten noch als unzureichend. Und wann sie marktreif ist, ist auch noch unklar.
    3000 Ladezyklen beim E-Auto! Derzeit gehen Forscher von rund 1500 Ladungen ohne allzu großen Kapazitätsverlust aus. Damit wäre die neue Batterie ein echter Fortschritt. Schade nur, dass die ersten Schwefelakkus erst in Laboren entstehen und noch nicht in Autos stecken.