Nissan legt bei den kleinen Elektroautos nach: 2027 soll ein günstiger Stromer auf Renault-Twingo-Basis unterhalb des Micra starten. Berichten von "Carscoops" zufolge wurde der City-E-Flitzer erstmals als Erlkönig erwischt.
Im Zusammenhang mit dem kleinen E-Auto fällt auch der Name "Wave", unter dem der Twingo-Bruder laufen könnte. Offiziell bestätigt wurde der Name allerdings noch nicht.

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Auch das Design ist unter der starken Tarnung des Mini-Stromers von Nissan noch nicht genau zu erkennen. AUTO BILD hat virtuell die Tarnfolie entfernt und zeigt, wie das Elektroauto aussehen könnte.

Eigenständiges Design mit Micra-Anleihen

Ganz einfach das Renault-Logo gegen ein Nissan-Logo tauschen? So leicht macht es sich Nissan dann doch nicht. Trotz Tarnung zeigt der Erlkönig eine eigenständige Front mit neuen, an den Micra angelehnten Scheinwerfern und einer vermutlich C-förmigen Tagfahrlicht-Signatur. Auch Stoßfänger und Motorhaube unterscheiden sich vom französischen Technik-Bruder Twingo. Am Heck setzt Nissan ebenfalls auf eine etwas konventionellere Optik.
Unter dem Blech dürfte dagegen viel Twingo-Technik stecken. Erwartet wird ein 27,5-kWh-Akku, der einen Elektromotor mit 82 PS und 175 Nm versorgt. Damit geht es in rund 12,1 Sekunden auf Tempo 100, bei 130 km/h ist Schluss. Für einen Stadtflitzer wichtiger: Bis zu 263 Kilometer Reichweite nach WLTP sollten möglich sein.

Basis soll unter 20.000 Euro kosten

Auch beim Innenraum dürfte Nissan auf bekannte Renault-Technik setzen. Beim Twingo gehören ein digitales 7-Zoll-Cockpit und ein 10-Zoll-Touchscreen zum Konzept.
Der spannendste Punkt ist allerdings der Preis: Rund 19.500 Euro stehen laut Medienberichten im Raum. So könnte der Wave – oder wie er auch heißen wird – zu einem der interessantesten Elektro-Einsteiger auf dem europäischen Markt werden.