Opel baut auf Sustainable Urban Mobility, kurz SUM. Will heißen: Städtische Mobilität soll nachhaltig werden. Der Rocks-e setzt das Konzept mit kompakten Abmessungen, einem elektrischen Antrieb und geringem Verbrauch um. Weil er rechtlich gesehen kein Auto ist, kann der Rocks-e schon ab 15 Jahren gefahren werden. Dazu braucht es nur den sogenannten Moped-Führerschein der Klasse AM. Kosten für  Kfz-Versicherung oder TÜV entfallen somit. Das schont den Geldbeutel.
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Gesetzlich vorgeschrieben beträgt die Spitzengeschwindigkeit maximal 45 km/h – das schont die Nerven. Baugleich mit dem Citroën Ami kostet der Opel Rocks-e 7990 Euro und ist ab sofort bestellbar. AUTO BILD zeigt, was der Opel Rocks-e kann!
Länge: 2410 mm
Breite: 1390 mm
Höhe: 1520 mm
Radstand: 1730 mm
Kofferraumvolumen: 63 l

Der Opel aus dem Onlineshop

Opels City-Blitz soll bei ausgewählten Händlern auf der Fläche stehen, hauptsächlich aber online verkauft werden – dieses Konzept bedient die digitalen Gewohnheiten der angedachten Zielgruppe, die vor allem aus jungen Menschen (15- bis 18-jährige), Pendlern und Trendsuchern besteht. So macht es auch Citroën mit dem baugleichen Ami. Den gibt es in Frankreich für gut 20 Euro pro Monat – im Leasing.
Opel Rocks-e
Klein und fein aus Rüsselsheim: Der Opel Rocks-e kommt inklusive Zick-Zack-Türen mit Wow-Effekt.

Opel Rocks-e mit kontroverser Formensprache

An der Front tritt der Rocks-e mit seiner eigenen Version des Opel-Vizor-Designs in Erscheinung, er trägt also das aktuelle Markengesicht. Serienmäßig leuchten an Front und Heck die Scheinwerfer mit energiesparenden Leuchtdioden, auch die Blinker sind mit LED-Technik bestückt. Die Außenhaut des elektrischen Kleinstfahrzeugs besteht komplett aus Plastikpaneelen, die auf einen Stahlgitterrahmen montiert sind. Viele davon kommen als Gleichteile mehrmals zum Einsatz. Beispielsweise sind die beiden Türen identisch, auch Front- und Heckschürze gleichen sich. Das drückt die Produktions- sowie Anschaffungskosten und prägt das würfelige Design. Als kultig gelten schon jetzt die gegenläufig öffnenden Türen. Während die Fahrertür hinten anschlägt, öffnet die Beifahrertür ganz gewöhnlich. Auf Parkplätzen ist Rocks-e-Fahrern der Wow-Effekt sicher!

Akkukapazität: 5,5 kWh
Reichweite (WLTP): 75 km
Leistung: 6 kW (8 PS)
Verbrauch: 11,9 kWh/100 km
Wendekreis: 7,2 m

Form und Funktion bestimmen den Innenraum

Außen winzig, innen geräumig: Das ist Rocks-e-Realität. Zwischen Kopf und Dachhimmel passt selbst beim 1,83-Meter-Redakteur locker noch ein Smartphone – hochkant! Der Innenraum beherbergt mit Leichtigkeit zwei Personen, einen Koffer und eine Sporttasche. Fahrer und Beifahrer sitzen leicht versetzt. Hinterm Fahrersitz ist Platz für eine Tasche; da der Beifahrer weiter hinten sitzt, ist in seinem Fußraum ordentlich Platz. Die Varianten "Tekno" und "Klub" bieten Annehmlichkeiten wie gelbe Farbakzente innen und außen sowie Gepäcknetze.

Opel Rocks-e
Heiter bis wolkig: Das Panorama-Glasdach gehört zur Serienausstattung.
Front- und Heckscheibe stehen nahezu senkrecht, fehlende Überhänge und schlanke Säulen maximieren die Rundumsicht. Herausnehmbare Staufächer zwischen Frontscheibe und Lenkrad und ein großer Haken für Einkaufstüten setzen den funktionalen Ansatz fort. Auf Klima und Infotainment verzichtend, spendiert Opel dem Rocks-e eine Handy-Halterung nebst USB-Port sowie eine Bluetooth-Box (optional). Diese verschwindet hinter dem Lenkrad in einer eigenen Aussparung. Statt der Klimaanlage benutzt man die Fenster, und für die kalten Tage gibt's serienmäßig eine Heizung. Die wichtigsten Fahrinformationen bekommt der Rocks-e-Pilot im digitalen Display angezeigt.

Ein paar Kilometer mehr Reichweite würden helfen

Mit 8 kW zerrt der Elektromotor an den Vorderrädern und beschleunigt das Elektrofahrzeug auf bis zu 45 km/h. Die Reichweite beträgt laut WLTP 75 km, real wahrscheinlich weniger. Das ist ein Wermutstropfen des Elektro-Würfels. Eine ambulante Pflegekraft legt im Schnitt täglich 80 Kilometer zurück – ob der Rocks-e damit zur Verbrenner-Alternative gerät, bleibt fraglich. Ein Pfund dagegen ist der Wendekreis von 7,2 m, damit ist er genauso winzig wie beim Smart fortwo. Die Fahrmodi (vorwärts, neutral, rückwärts) lassen sich per Tastendruck links am Fahrersitz einstellen.

Ist der Akku (5,5 kWh) einmal leer, lädt der Rocks-e innerhalb von 3,5 Stunden komplett voll. Serienmäßig steckt in der Beifahrer-Seitenwand integrierte ein Drei-Meter-Ladekabel mit Schukostecker. Dank Kabelführung am Türschloss gelangt die Stromleitung knickfrei nach außen, und das Fahrzeug kann während des Ladens abgeschlossen werden.

Marktstart und Preis des Opel Rocks-e

Der Rocks-e ist ab sofort bestellbar. Der Kaufpreis beträgt mindestens 7990 Euro. Leasingraten beginnen wahrscheinlich ab 20 Euro. Ob es auch ein Auto-Abo geben wird, ist bisher unklar. Im Katalog förderfähiger Fahrzeuge taucht der Rocks-e nicht auf. Zur Orientierung: Beim französischen Konkurrenten für Leichtkraftfahrzeuge – Aixam – startet der elektrische Aixam eCity Pack bei 12.999 Euro; der Aixam minauto (mit Touchscreen und Rückfahrkamera) kostet als Verbrenner 9470 Euro.

Technische Daten

Opel Rocks-e ● L/B/H: 2410 mm/1390 mm/1520 mm ● Radstand: 1730 mm ● E-Motor ● Vorderradantrieb ● Leistung: 6 kW (8 PS) ● max. Drehmoment: 40 Nm ● Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h ● Reichweite (WLTP): 75 km ● Preis: ab 7990 Euro.

Die Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von der Opel Automobile GmbH. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter www.axelspringer.de/unabhaengigkeit

Von

Jakob Gierth