Polestar hat mit seinen ersten beiden Modellen gezeigt, wie eigenständig die Volvo-Tochter sein kann. Nach dem Plug-in-Hybrid-Coupé Polestar 1 und dem vollelektrischen Crossover Polestar 2 steigen beim schwedisch-chinesischen Unternehmen nicht nur die Absatzzahlen, auch das Modell-Angebot wächst.
Vattenfall-Wallboxen
Vattenfall-Wallbox

Vattenfall-Wallbox + Ökostrom

Vattenfall-Ladepakete samt günstiger Wallboxen mit Hardware-Bonus: Charge Amps Halo™ ab 299 Euro

In Kooperation mit

Vattenfall-Logo

Mit dem Polestar 3 soll nämlich ein vollwertiges SUV mit den typischen Polestar-Tugenden an den Start gehen. Die Weltpremiere soll noch im Oktober 2022 sein.

Marktstart: Polestar 3 soll 2023 in den Verkauf gehen

Ab 2022 will Polestar für drei Jahre lang jährlich ein neues Modell rausbringen, den Anfang macht dabei der Polestar 3. Gebaut wird das Elektro-SUV in den USA (in einem Volvo-Werk in Charleston) und in China.
Bis Ende 2023 will die Marke ihre Präsenz auf mindestens 30 globale Märkte erweitern. Es ist also davon auszugehen, dass der Polestar 3 nicht nur in Nordamerika und China, sondern auch in Europa verkauft wird.

Reichweite: Polestar strebt 600 Kilometer mit einer Akkuladung an

Technische Daten nennt das Unternehmen zwar noch nicht, eine Akkukapazität von rund 100 kWh ist aber durchaus realistisch. Bei der Reichweite peilt Polestar über 600 Kilometer nach WLTP an.

Design und Abmessungen: Erstes Bild vom ungetarnten Elektro-SUV

Bislang waren nur Erlkönig-Fotos des Polestar 3 zu finden, jetzt zeigt die Marke das erste Bild des ungetarnten Elektro-SUV. An der Front dürfte der angedeutete Kühlergrill sichtbar verkleinert werden, und auch die Schweinwerfer sind erstmals zweigeteilt. Trotz allem lassen sich die Schweden ihr Tagfahrlicht in "Thors-Hammer"-Optik nicht nehmen und adaptieren es auf das neue Lichtkonzept.
Seitlich ist die Verwandtschaft zum Polestar 2 aber immer noch eindeutig. Ab der B-Säule fällt das Dach klar nach hinten ab und mündet in einem kastig-abgesetzten Heck mit großem Dachkantenspoiler. Wie auch schon die Erlkönig-Bilder zeigen, zieht sich die Fensterlinie zum Heck hin hoch.
Polestar 3 Erlkönig
Der Erlkönig sind bereits Details wie die nach hinten spitz zulaufende Fensterfläche an den Seiten zu erkennen.

Hier ist wohl auch von einem durchgehenden Leuchtenband auszugehen, das beim Öffnen und Schließen des Wagens animiert sein dürfte. Trotz der neuen Designelemente bleibt Polestar sich treu und setzt weiterhin mit klaren Linien auf reduziertes, skandinavisches Design.
Als Unterbau soll eine Plattform dienen, die von Grund auf für elektrifizierte Fahrzeuge entwickelt wurde. Da auch der nächste Volvo XC90 diese Plattform nutzen soll und als Konkurrenz für den Polestar 3 immer wieder der Porsche Cayenne ins Spiel gebracht wird, rechnen wir beim Polestar 3 mit einer Länge von etwa 4,90 Metern.

Connectivity: Auf Autobahnen soll der Polestar autonom fahren

In Sachen Connectivity könnte eine neue Version des auf Android Automotive OS basierenden Infotainment eingesetzt werden. Das System wurde mit dem Polestar 2 eingeführt und gehört zu den fortschrittlichsten Betriebssystemen in Fahrzeugen.
Sicher ist, dass der Polestar 3 mit einem Lidar-Sensor und einem Zentralcomputer ausgestattet wird. Diese Komponenten sollen dem Auto das autonome Fahren auf Autobahnen ermöglichen. Welchen Level die Marke dabei anpeilt, ob der Fahrer also die Hände am Steuer lassen muss, ist noch nicht raus.

Von

Michael Gebhardt