Polestar hat mit seinen ersten beiden Modellen gezeigt, wie eigenständig die Volvo-Tochter sein kann. Nach dem Plug-in-Hybrid-Coupé Polestar 1 und dem vollelektrischen Crossover Polestar 2 steigen beim schwedisch-chinesischen Unternehmen nicht nur die Absatzzahlen, auch das Modell-Angebot wächst. Mit dem Polestar 3 soll nämlich ein vollwertiges SUV mit den typischen Polestar-Tugenden an den Start gehen.

Marktstart: Polestar 3 soll schon 2022 in den Verkauf gehen

Ab 2022 will man für drei Jahre lang jährlich ein neues Modell rausbringen, den Anfang macht dabei der Polestar 3. Das Elektro-SUV wird das erste Fahrzeug der Marke, das in den USA produziert wird und zwar in einem Volvo-Werk in Charleston (South Carolina). Polestar-Chef Thomas Ingenlath spricht zwar davon, dass das Auto "in Amerika für Amerikanerinnen und Amerikaner" gebaut wird, es ist aber davon auszugehen, dass der Polestar 3 kein reines Modell für Nordamerika wird, sondern auch bei uns in den Verkauf geht.
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Reichweite: Wahrscheinlich schafft er 600 Kilometer mit einer Akkuladung

Technische Daten nennt das Unternehmen zwar noch nicht, eine Akkukapazität von rund 100 kWh ist aber durchaus realistisch. Bei der Reichweite soll Polestar bis zu 600 Kilometer anpeilen.

Design und Abmessungen: Das SUV dürfte sich deutlich von den bisherigen Modellen unterscheiden

Bislang gibt es nur Erlkönig-Fotos vom neuen Polestar, auf denen das Elektroauto stark getarnt ist. Auch die Marke selbst hat als Teaser ein solches Bild veröffentlicht. Wie es unter der Folie aussehen könnte, zeigt die AUTO BILD-Illustration. Der Polestar 3 könnte sich optisch deutlich vom Rest der bisherigen Fahrzeugpalette unterscheiden. An der Front wird der angedeutete Kühlergrill sichtbar verkleinert, und auch die Schweinwerfer sind erstmals zweigeteilt. Trotz allem lassen sich die Schweden ihr Tagfahrlicht in "Thors-Hammer"-Optik nicht nehmen und adaptieren es auf das neue Lichtkonzept. Seitlich ist die Verwandtschaft zum Polestar 2 aber immer noch eindeutig. Ab der B-Säule fällt das Dach klar nach hinten ab und mündet in einem kastig-abgesetzten Heck. Hier ist wohl auch von einem durchgehenden Leuchtenband auszugehen, das beim Öffnen und Schließen des Wagens animiert sein dürfte. Trotz der neuen Designelemente bleibt Polestar sich treu und setzt weiterhin mit klaren Linien auf reduziertes, skandinavisches Design.
Polestar 3 Erlkönig
Der Erlkönig lässt bereits Details wie die nach hinten spitz zulaufende Fensterfläche an den Seiten erkennen.
Als Unterbau soll eine Plattform dienen, die von Grund auf für elektrifizierte Fahrzeuge entwickelt wurde. Da auf der auch der nächste XC90 stehen soll und als Konkurrenz für den Polestar 3 immer wieder der Porsche Cayenne ins Spiel gebracht wird, ist davon auszugehen, dass das E-Auto eine Länge von etwa 4,90 Metern haben wird.

Connectivity: Auf Autobahnen soll der Poelstar autonom fahren

In Sachen Connectivity ist mit einer neuen Version des auf Android Automotive OS basierenden Infotainment zu rechnen. Das System wurde mit dem Polestar 2 eingeführt und gehört zu den fortschrittlichsten Betriebssystemen in Fahrzeugen. Sicher ist, dass der Polestar 3 mit einem Lidar-Sensor und einem Zentralcomputer ausgestattet wird. Diese Komponenten sollen dem Auto das autonome Fahren auf Autobahnen ermöglichen. Welchen Level die Marke dabei anpeilt, ob der Fahrer also die Hände am Steuer lassen muss, ist noch nicht raus.