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1.
Wodhmiey
Handyhalterung (Wireless Charger)
1,5
gut
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2.
Glangeh
Handyhalter (Wireless Charger)
1,7
gut
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3.
Mockpr
Handyhalter (Wireless Charger)
1,8
gut
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4.
Joyroom
Handyhalter (Wireless Charger)
1,9
gut
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4.
ESR
Handyhalter (Wireless Charger)
1,9
gut
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4.
KPON
Handyhalter (Wireless Charger)
1,9
gut
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4.
Auckly
Handyhalter (Wireless Charger)
1,9
gut
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8.
Soarun
Handyhalter (Wireless Charger)
2,1
gut
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9.
Jnerkert
Handyhalter (Wireless Charger)
2,4
gut
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10.
Lisen
Handyhalter (Wireless Charger)
2,8
befriedigend
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Ein modernes Smartphone, aber kein kabelloses Laden im Auto? Kein Problem, das lässt sich leicht ändern. Viele Fahrzeuge haben diese Technik noch nicht, doch mit einer Handyhalterung mit Ladefunktion klappt das Nachrüsten ganz einfach. So bleibt das Handy sicher an Ort und Stelle, der Akku lädt, Musik oder Navigation sind bequem nutzbar und legal ist's auch. AUTO BILD hat zehn aktuelle Halterungen getestet und zeigt, welche Modelle im Alltag wirklich überzeugen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Induktives Laden: Qi-Handyhalter bringen kabelloses Laden günstig ins Auto, einfach befestigt per Saugnapf oder am Lüftungsgitter.
  • Komfort und Sicherheit: das Smartphone steckt fest im Halter, ist legal zu bedienen und der Akku wird geladen.
  • Unterschiede im Test: Montage und Stabilität variieren – Saugnapfhalter schränken teils das Sichtfeld ein, Lüftungslösungen sitzen oft tiefer.
  • Kauf-Tipp: Vor dem Kauf prüfen, welche Halterung besser passt, denn entscheidend sind Sichtfeld, Bedienkomfort und Ladeleistung.

Testsieger des AUTO BILD Handyhalter-Tests (2025): Wodhmiey CZ 18

Test-Empfehlung

Wodhmiey

Handyhalterung (Wireless Charger)

1,5
gut
  • Pro Iconextrem kompakt und universell
  • Pro IconÜberhitzungsschutz
  • Contra Iconeingeschränkte Justierbarkeit
  • Contra IconAnleitung nur auf Englisch und etwas knapp
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Klein, kräftig, schick, nahezu universell einsetzbar: Die Halterung von Wodhmiey ist mit knapp 32 Euro nicht die günstigste, dafür aber mit der Note 1,5 eindeutig die beste – und die einzige, die damit ein ganz knappes "sehr gut" einfährt. Der Clou der überdies hübsch anzusehenden Halterung: Die Vakuumpumpe des Saugnapf-Halters sorgt beim Andrücken automatisch für den nötigen Unterdruck. Der ist so stark, dass das System nicht von der Scheibe fällt.
Das Handy hält ebenfalls sehr fest per Magnet am Halter, der ohne Arm oder eine andere Verlängerung auskommt. Das macht ein verwackeltes Bild nahezu unmöglich. Per Knopfdruck löst sich der Halter wieder von der Scheibe und verschwindet bei Bedarf bei minimalem Raumbedarf in einer Ablage. Einzige Schwachstelle ist die eingeschränkte Justierbarkeit des Handys, denn der Kugelkopf ist die einzige Verstellmöglichkeit, was bei besonders flach stehenden Scheiben zu einem nicht optimalen Blickwinkel führen kann.

Preis-Leistungs-Sieger (2025): Mockpr JR-ZS219

Test-Empfehlung

Mockpr

Handyhalter (Wireless Charger)

1,8
gut
  • Pro Iconzwei Befestigungsmöglichkeiten
  • Pro Icon2 Jahre Garantie
  • Contra IconArretierung des Teleskoparms schwer zu erreichen
  • Contra Iconmit ausgezogenem Telekop recht wackelig
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Kaum schlechter als der Testsieger ist das Angebot von Mockpr mit dem etwas sperrigen Namen JR-ZS219, das die Note 1,8 und damit ein "gut" erreicht. Es kostet um 20 Euro und lässt sich sowohl an Lüftungsgittern als auch mit Saugnapf an der Scheibe oder anderen glatten Flächen im Innenraum befestigen. Dank des schmalen und nur kurz abgewinkelten Haltehakens kommen alle geraden Ausströmer-Lamellen infrage.
Per Knopfdruck öffnen und schließen die Haltebacken. Die Bildstabilität ist gut und auch bei voll ausgefahrenem Teleskoparm noch immer akzeptabel. Einzig den Gebrauch des Halters in verschiedenen Autos sollte man sich gut überlegen, denn der selbstklebende Saugnapf lässt sich nur schwer lösen, was bei häufiger Demontage etwas nervt.

So hat AUTO BILD getestet

Nach dem Auspacken der Halterungen ging es an die Montage: Wie intuitiv lassen sie sich für den Erstgebrauch zusammenbauen? Hilft die Anleitung, wenn doch etwas unklar ist? Wie einfach und eindeutig ist die Installation der Halterung am Fahrzeug? Wie gut lässt sich das Handy einsetzen und wieder entnehmen? Bei den Tests kam ein iPhone XS zum Einsatz.
Rückansicht eines Smartphones mit aufgelegter Zentrierhilfe zur Anbringung der Metallfläche für Magnethalter
Praktisch: Zentrierhilfe für die Halteplatte bei Lisen.
Bild: Sven Krieger/ AUTO BILD
Geprüft wurde außerdem, ob die Halterungen mit dem mitgelieferten Zubehör mehrfach und wechselweise in mehreren Fahrzeugen verwendet werden können und wie viel Raum sie für das zeitweise Verstauen etwa im Handschuhfach einnehmen. Beim eigentlichen Gebrauch der Halterungen ging es bei der Bewertung vor allem um die Aspekte Flexibilität und Bedienung und Sicherheit: Wie stark schränken sie das Sichtfeld des Fahrers ein? Wie gut sind die Halterungen im Auto und das Handy wiederum im Halter fixiert?
Nahaufnahme: Hand befestigt Klemmhalterung an Lüftungslamellen im Cockpit
Breite Klemme von Glangeh, nichts für schmale Schlitze.
Bild: Sven Krieger/ AUTO BILD
Wie schnell ist das Handy eingesetzt und herausgenommen, wie flexibel lässt sich das Mobiltelefon justieren, wie einfach oder kompliziert ist das, und wie stark wackelt es auf ebener und unebener Fahrbahn im Halter? Dafür spulte das Testfahrzeug, ein Ford Transit Nugget MK6, stets dieselbe Strecke über einen Abschnitt mit teils stark unebenem Kopfsteinpflaster und einen weiteren einer typischen innerstädtischen Fahrbahn ab.
Der dritte Abschnitt des Prüfkatalogs bezog sich auf die Qualität: Welchen Eindruck machen Material und Verarbeitung? Sind schon beim Testen erste Verschleißerscheinungen sichtbar oder naheliegend? Besteht gegebenenfalls Verletzungsgefahr wegen zu starker Federn oder anderer mechanischer Bauteile sowie Grate?
Nahaufnahme von Klemmgefahr: Hand an Klemm-Mechanik
Klemmgefahr – KPON liefert einen sehr zupackenden Halter.
Bild: Sven Krieger/ AUTO BILD
Auch die Umweltfreundlichkeit der Verpackung floss in die Wertung ein: Wurde Material verschwendet, wie viel Plastik ist in der Packung und lassen sich die einzelnen Komponenten der Verpackung gezielt dem Recycling zuführen?

Testergebnisse im Überblick

Die meisten der derzeit erhältlichen Befestigungssysteme sind nützliche Produkte, die ihre Stärken, aber auch ihre Einschränkungen haben. Je nach Nutzungsprofil und Fahrzeug sollte man sich vor dem Kauf einige Gedanken machen: Saugnäpfe kommen in der Regel an die Frontscheibe, wo sie aber mehr oder weniger im Sichtfeld sind.↓
Bei besonders schrägen oder niedrigen Scheiben, z. B. in Sportwagen, spricht darum eher etwas für ein System mit Haken oder Klemmen, die am Lüftungsgitter installiert werden. Ihr Nachteil ist wiederum in den meisten Fällen eine eingeschränkte Justierbarkeit des Handybildschirms und bei einigen Automodellen die Position unterhalb der Sichtlinie. Vor dem Kauf ist es darum besonders wichtig, im eigenen Auto einen guten Platz zu identifizieren und dann ein passendes System zu kaufen.
Auf den Testsieger folgt der mit "gut" bewertete Glangeh M12 mit der Note 1,7. Für etwa 25 Euro erhält der Käufer die Befestigungsoptionen Lüftungsgitter und Saugnapf an der Scheibe. Technisch gibt sich der ladende Halter keine Blöße, der neben dem KPON (siehe nächster Absatz) als einziges Gerät einen 12-Volt-Adapter geliefert wird. Auch hier öffnet und schließt das Haltesystem per Knopfdruck. Typisch für die Saugnapflösung ist der erhöhte Platzbedarf beim Verstauen sowie die Einschränkung des Sichtfelds. Nicht so optimal: Die Ladefläche ist hochglanzbeschichtet und ist für hässliche Kratzer anfällig.
Nahaufmahme der glänzenden Oberfläche einer Handyhalterung
Hochglanz: schick beim Auspacken, empfindlich bei der Nutzung.
Bild: Sven Krieger/ AUTO BILD
Nur knapp dahinter reihen sich vier Geräte mit der Gesamtnote 1,9 ein. Das entspricht ebenfalls einem uneingeschränkten "gut". Während der Auckly CW15 (ca. 30 Euro) seinen Platz ausschließlich am Lüftungsgitter findet, lassen sich der KPON X05S (ca. 26 Euro) optional per Saugnapf an der Scheibe und der ESR 2C522D (ca. 22 Euro) dank des mitgelieferten Standfußes auch auf dem Armaturenbrett befestigen.
KPON und Auckly umklammern das Mobiltelefon fest, das System von ESR packt hingegen per Magnet zu und ist laut Hersteller kompatibel mit Apples MagSafe. Alle drei liefern insgesamt ein stabiles Bild auch bei schlechter Wegstrecke. Käufer müssen mit eingeschränkter Justierbarkeit des Handys im Halter (Auckly und ESR) und hohem Kraftaufwand einer zudem zu dicken Halteklemme (ESR) leben.
Nahaufnahme. Hakenbefestigung einer Handyhalterung für Lüftungslamellen
Auckly hängt am Haken, aber was halten die Lüftungs-Lamellen?
Bild: Sven Krieger/ AUTO BILD
Vierte Halterung im Bunde der Note-1,9-Bande ist die von Joyroom (JR-ZS408; ca. 30 Euro). Sie und das System von Soarun (WP39; ca. 20 Euro), das auf die Note 2,1 kommt, erfüllen für den alltäglichen Gebrauch ihren Zweck ohne funktionale Einschränkungen. Sinnvollerweise greifen jedoch nur iPhone-Nutzer mit MagSafe (also ab iPhone 12) zu, da die Hersteller die Halterungen explizit für diese Geräte entwickelt haben.
Der Joyroom-Halter wird auf eine möglichst ebene Fläche im Cockpit geklebt, womit der Wechsel zwischen mehreren Fahrzeugen nicht möglich ist. Der Soarun lässt sich in Lüftungsgittern befestigen. Letzterer hatte im Test größere Probleme damit, das Bild auf schlechter Wegstrecke stabil zu halten, lieferte aber ansonsten solide Ergebnisse. Geschmackssache ist wohl der dauerhaft leuchtende Schriftzug entlang des Randes der Ladefläche.
Noch gerade so "gut" kommt das A18 von Marway durch, das offenbar auch unter dem Namen jnerkert vermarktet wird: Eine Halterung mit diesem Namen wurde von der Redaktion bestellt, es kam aber Marway an. Sei es drum: Für rund 30 Euro kommt ein etwas überdreht designtes System in Haus, in dem beim Test das Handy nicht sonderlich fest und manchmal etwas schräg gehalten wurde. Grund dafür ist ein kleiner Magnetsockel auf der Handy-Standfläche, der das Telefon seitlich kippen lassen kann. Die Bildstabilität war indes gut, auch wenn es etwas holpriger zuging. Das Einsetzen des Telefons verlangt Übung, da das Gerät nach dem Betätigen der Öffnen-Tastfläche auf der Vorderseite nur wenig Zeit lässt, ehe es von allein wieder die Klammern schließt. Kompatibel soll das Gerät mit allen gängigen Telefonen sein.
Nahaufnahme eines schief in der Handyhalterung gehaltenen Smartphones
Form vor Funktion: Marvay hält es gern schief.
Bild: Sven Krieger/ AUTO BILD
Schlusslicht, aber absolut brauchbar, ist das Lisen 2E747 für etwa 20 Euro. Auch dieses Gerät ist für iPhones mit MagSafe optimiert. Im Test lieferte es allerdings eindeutig die schwächste Ladeleistung ab, was in diesem Test zu einer Abwertung um eine Note führte. Da es nicht möglich ist, alle verfügbaren Gerätegenerationen zu testen, kann das bei anderen Smartphones wieder ganz anders – also auch besser – aussehen. Ohne die Abwertung auf die Note 2,8 ("befriedigend") würde es ganz vorne mitmischen. Der nicht eher unansehnliche Klebe-Standfuß beißt sich optisch etwas mit der schicken Ladeplatte und ist für die dauerhafte Installation auf dem Armaturenbrett gedacht. Das Gerät lieferte im Test ein stabiles Bild.

Wireless Charger im Vergleich

Testsieger
Preis-Leistungs-Sieger
Wodhmiey
Handyhalterung (Wireless Charger)
Glangeh
Handyhalter (Wireless Charger)
Mockpr
Handyhalter (Wireless Charger)
Joyroom
Handyhalter (Wireless Charger)
KPON
Handyhalter (Wireless Charger)
ESR
Handyhalter (Wireless Charger)
Auckly
Handyhalter (Wireless Charger)
Soarun
Handyhalter (Wireless Charger)
Jnerkert
Handyhalter (Wireless Charger)
Lisen
Handyhalter (Wireless Charger)
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1,5
gut
1,7
gut
1,8
gut
1,9
gut
1,9
gut
1,9
gut
1,9
gut
2,1
gut
2,4
gut
2,8
befriedigend
Vakuum-Saugnapf
Saugnapf, Lüftungsgitter
Lüftungsgitter
MagSafe (Apple ab iPhone 12)
Saugnapf, Lüftungsgitter
Lüftungsgitter, stationärer Sockel
Lüftungsgitter
Lüftungsgitter
Lüftungsgitter
Lüftungsgitter, stationärer Sockel
ca. 5,5 x 5,5 x 6
ca. 21 x 11 x 7 (Saugnapf); ca. 12 x 11 x 7 (Lüftungsgitter)
ca. 18 x 11 x 8 (Saugnapf), 13 x 11 x 8 (Lüftungsgitter)
ca. 7 x 6 x 2,5
ca. 13 x 10 x 7,5 (Lüftungsgitter), 16 x 10 x 7,5 (Saugnapf)
ca. 9 x 7,5 x 7,5
ca. 12 x 12 x 6,5
ca. 9 x 9 x 7
ca. 14 x 10 x 8,5
ca. 9 x 6 x 6
alle mit Magnethalterung
k. A.
k. A.
4,7 bis 7 Zoll Höhe
k. A.
MagSafe und entsprechende Hüllen, HaloLock-ESR-Hüllen
k. A.
MagSafe (ab iPhone 12)
alle gängigen
ab iPhone 12
USB / USB-C
USB/USB-C
USB/USB-C
USB / USB-C
USB / USB-C
USB / USB-C
USB / USB-C
USB / USB-C
USB/USB-C
USB / USB-C
bis zu 15 W
bis zu 15 W
bis zu 15 W
bis zu 15 W
bis zu 15 W
bis zu 10 W
bis zu 15 W
bis zu 15 W
bis zu 15 W
bis zu 15 W
  • extrem kompakt und universell
  • Überhitzungsschutz
  • sehr einfache Bedienung
  • sehr stabiles Bild
  • zwei Befestigungsmethoden
  • 12-Volt-Adapter
  • Überspannungsschutz
  • zwei Befestigungsmöglichkeiten
  • 2 Jahre Garantie
  • sehr gute Befestigung von Halter am Fahrzeug und Handy im Halter
  • sehr kompakt und hochwertig
  • Zentrierhilfe
  • zwei Befestigungsmethoden
  • inklusive QC 3.0-Stecker
  • Handyerkennung beim Einsetzen
  • zwei Befestigungsmethoden
  • stabiles Bild
  • guter Halt des Handys
  • stabiles Bild
  • schmaler Haken für einfaches Anbringen
  • Überhitzungsschutz
  • Überhitzungsschutz
  • stabiles Bild
  • Sockel auf für gebogene Flächen geeignet
  • stabiles Bild
  • eingeschränkte Justierbarkeit
  • Anleitung nur auf Englisch und etwas knapp
  • kratzempfindliche Oberfläche
  • hoher Platzbedarf bei Nichtgebrauch
  • Arretierung des Teleskoparms schwer zu erreichen
  • mit ausgezogenem Telekop recht wackelig
  • optimiert für iPhone
  • eingeschränkte Justierbarkeit
  • Platzbedarf bei Nichtgebrauch
  • selbstklebener Saugnapf lässt sich schwer abziehe
  • Klemme für Lüftungsgitter benötigt zu viel Kraft, Abrutschgefahr
  • eingeschränkte Justierbarkeit
  • eingeschränke Justierbarkeit
  • hält an kurzen Lamellen nicht so gut
  • instabiles Bild bei schlechter Straße
  • Halterung schließt automatisch und zu schnell
  • öffnet und schließt nur mit Zündung
  • mäßige Ladeleistung beim iPhone-Test
  • zu geringe Ladeleistung bei Test-iPhone

Fazit zum Qi-Handyhalterung-Test

Der Markt ist gespickt mit gut verarbeiteten und funktionalen Handyhalterungen samt induktiver Ladefunktion. Interessierte sollten sich vor dem Kauf vor allem Gedanken machen, ob das Sichtfeld groß genug ist, um dessen Einschränkung durch eines der sehr flexiblen Systeme wie die von Glangeh oder dem Preis-Leistungs-Sieger von Mockpr mit Saugnapf und Haltearm hinzunehmen – oder besser zu einem System mit Befestigung an einem der Lüftungsausströmer zu greifen, also etwa von Auckly oder Soarun.
Die sind nicht im Blickfeld, befinden sich dafür aber je nach Modell recht weit unten und haben nur eine eingeschränkte Justierbarkeit des Bildschirms. Zudem können Halter mit zu breitem Haltehaken womöglich nicht durch die Lamellen durchzuführen sein. Nutzer eines iPhone sollten einen genaueren Blick auf die für diese Telefone optimierten Systeme wie die von Joyroom oder ESR werfen.

Testsieger: Wodhmiey CZ 18

Test-Empfehlung

Wodhmiey

Handyhalterung (Wireless Charger)

1,5
gut
  • Pro Iconextrem kompakt und universell
  • Pro IconÜberhitzungsschutz
  • Contra Iconeingeschränkte Justierbarkeit
  • Contra IconAnleitung nur auf Englisch und etwas knapp
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Preis-Leistungs-Sieger: Mockpr JR-ZS219

Test-Empfehlung

Mockpr

Handyhalter (Wireless Charger)

1,8
gut
  • Pro Iconzwei Befestigungsmöglichkeiten
  • Pro Icon2 Jahre Garantie
  • Contra IconArretierung des Teleskoparms schwer zu erreichen
  • Contra Iconmit ausgezogenem Telekop recht wackelig
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Nützliches Wissen rund um induktive Handyhalterungen

Welche ist die beste Handyhalterung mit induktiver Ladefunktion?

Klein, kräftig, schick – die Wodhmiey-Halterung ist mit knapp 32 Euro zwar nicht die günstigste, aber mit Note 1,5 die beste Halterung im Test – und die einzige mit einem "Sehr gut". Der clevere Saugnapf mit integrierter Vakuumpumpe hält extrem fest an der Scheibe, das Smartphone haftet sicher per Magnet. Kein Arm, kein Wackeln – und per Knopfdruck lässt sich die Halterung leicht entfernen, so verschwindet sie platzsparend im Handschuhfach. Einziger Schwachpunkt: Die eingeschränkte Verstellbarkeit bei flachen Windschutzscheiben.

Wie viel kostet ein gutes Qi-Ladegerät fürs Auto?

Ein gutes Qi-Ladegerät fürs Auto muss nicht teuer sein – die getesteten Modelle kosten zwischen 20 und 32 Euro. Den Einstieg bildet das günstigste Produkt, die Halterung von Soarun für 19,98 Euro: funktional und günstig, aber mit kleineren Schwächen bei der Bildstabilität auf unebener Fahrbahn. Ein hervorragender Kompromiss ist unser Preis-Leistung-Sieger Mockpr JR-ZS219. Für rund 20 Euro bietet er zwei Befestigungsarten, automatische Haltebacken, gute Bildstabilität und alltagstaugliche Ausstattung. Mit Note 1,8 (gut) landet er nur knapp hinter dem Testsieger.
Fazit: Schon ab 20 Euro sind zuverlässige Qi-Halterungen zu haben – wer etwas mehr Komfort und Vielseitigkeit will, findet mit dem Preis-Leistungs-Sieger ein besonders attraktives Angebot.

Wie funktioniert induktives Laden?

Die Funktionsweise des induktiven Ladens lässt sich recht einfach erklären: Im Ladegerät befindet sich eine Spule, die – wenn sie an das Stromnetz angeschlossen wurde – durch den Wechselstrom ein Magnetfeld erzeugt. Auch in Qi-fähigen Handys befindet sich auf der Rückseite eine Spule, die durch das Magnetfeld dann ebenfalls Strom erzeugt. Anschließend wird der Wechselstrom im Handy zu Gleichstrom gewandelt, der dann den Akku lädt.

Wofür braucht man Handyhalter im Auto?

Eine Handyhalterung im Auto ist nötig, weil die Nutzung elektronischer Geräte nur erlaubt ist, wenn sie fest verbaut, per Sprache bedienbar oder sicher in einer Halterung fixiert sind. Wer sein Smartphone etwa als Navi nutzt, darf es nicht in der Hand halten – selbst das Ablegen auf dem Oberschenkel gilt als Verstoß. Das kann 100 Euro Bußgeld und Punkte in Flensburg kosten. Worauf man beim Kauf achten sollte, zeigt der AUTO BILD-Handyhalter-Test.