Red Bull baut ein Hypercar! Das RB17 genannte Projekt wird von Formel 1-Designchef Adrian Newey verantwortet und die nackten Zahlen sind mehr als beeindruckend: 1100 PS, 900 Kilo und ein Preis von knapp sieben Millionen Euro. Und super exklusiv ist der RB17 natürlich auch: Nur 50 Stück sollen gebaut werden!
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Das Ende einer Ära naht. Das Ende von Hypercars mit Verbrennungsmotoren. Die Generation der Elektro-Hypercars ist mit Rimac Nevera und Pininfarina Battista schon heute erhältlich, doch noch gibt es zahlreiche Hersteller, die bei ihren sündhaft teuren Prestige-Projekten noch auf einen Verbrenner vertrauen.
Aston Martin Valkyrie AMR Track Performance Pack
Adrian Newey war auch an der Entwicklung des Aston Martin Valkyrie beteiligt. Sein Ziel: Der Red Bull RB17 soll noch extremer werden.

Schon in der letzten Generation setzten Porsche, Ferrari und McLaren bei 918 Spyder, LaFerrari und P1 auf Elektro-Unterstützung und auch viele der aktuellen Hypersportwagen haben Elektromotoren an Bord. Mercedes pflanzt in den AMG One sogar direkt einen kompletten Formel 1-Antriebsstrang und auch der von Cosworth entwickelte V12-Sauger des spektakulären Aston Martin Valkyrie wird von einem E-Motor unterstützt.

Red Bull will in die Liga der Hypercars

Genau in dieser Liga möchte zukünftig auch Red Bull Advanced Technologies, kurz RBAT, mitspielen. Schon seit 2020 gibt es Gerüchte, dass die Sparte der Red Bull Racing Group ein eigenes Hypercar entwickelt und streng genommen wäre das nicht das erste Mal!
Denn bereits 2010 zeigte Red Bull mit dem X2010 einen Rennwagen mit über 1500 PS bei nur 545 Kilo Leergewicht, der 500 km/h fahren und G-Kräfte von maximal 8G erreichen sollte – allerdings nur in der Theorie beziehungsweise auf der Konsole, denn den X2010 gab es nur virtuell im Playstation-Rennspiel "Gran Turismo 5". Zwar wurde ein Showcar des X2010 zu Ausstellungszwecken gebaut, das jedoch nicht fahrbereit war.

Das soll dieses Mal anders werden und so hat Red Bull bereits einen ersten offiziellen Teaser zum RB17 auf Instagram veröffentlicht. Abgesehen von einer vagen Silhouette ist noch nicht viel zu erkennen, aber Konstrukteur Adrian Newey hat schon mal einige Details durchsickern lassen. So soll der zweisitzige RB17 ein Carbon-Monocoque besitzen und nur rund 900 Kilo auf die Waage bringen.

1100 PS sollen auf nur 900 Kilo treffen

Als Antrieb ist ein V8-Biturbo-Hybrid vorgesehen, der deutlich über 1100 PS leisten soll. Woher Red Bull diesen Motor bezieht, ist nicht bekannt. Dafür ist klar, dass durch den sogenannten Ground Effect maximaler Anpressdruck erzeugt werden soll – besser ist es, bei einem Leistungsgewicht von maximal 0,81 Kilo pro PS.
Mercedes-AMG One
Die Auslieferungen des Mercedes-AMG One sollen kurz bevorstehen. Mit 275 Exemplaren ist er nicht so selten wie der RB17.

Neweys Ziel ist es, dass der RB17 noch extremer fährt als der Aston Martin Valkyrie (an dessen Entwicklung Newey selbst beteiligt war) und der Mercedes-AMG One. Vermutlich deshalb soll das Hypercar nur für die Rennstrecke erdacht worden sein, wobei eine Straßenzulassung zumindest im Bereich des Möglichen sein soll.

Bis dahin ist allerdings noch Zeit. Die ersten Kundenfahrzeuge sollen nicht vor 2025 ausgeliefert werden. Pro Jahr plant Red Bull 15 RB17 zu bauen, nach insgesamt 50 Stück ist Schluss. Damit kommen wir noch mal zum Preis, den Red Bull bereits verraten hat. Schlanke fünf Millionen britische Pfund netto soll der RB17 kosten. Macht in Euro 5,83 Millionen plus Mehrwertsteuer landet man bei 6,94 Millionen Euro.

Der RB17 wird in Deutschland kann sieben Millionen Euro kosten

Kein Schnäppchen für ein Erstlingswerk! Doch dass Newey weiß, wie man schnelle Autos konzipiert, hat er in den letzten Jahren in der Formel 1 immer wieder unter Beweis gestellt und auch in der aktuellen Saison ist der RB18 das erfolgreichste Auto.
Noch eine kleine Info zum Namen: Formel 1-Fans wird sicherlich aufgefallen sein, dass Red Bull Racing das Kürzel RB17 bei seinen Formel 1-Boliden ausgespart hat. Nach dem RB16 der Saison 2020 gab es letztes Jahr den RB16B und 2022 den RB18 – jetzt wissen wir auch warum!