Renault Zoe, VW e-Up: Test, Elektro, Preis
Frischer e-Up fordert den Zoe heraus

Der Renault Zoe ist der Chef im Revier der E-Autos. Jetzt macht ihm der frisch geliftete VW e-Up den Posten streitig. Ein Vergleich der City-Stromer.
Bei Renault können die Korken knallen, die Franzosen schlagen BMW und Tesla und VW sowieso. Kommt ja nicht so häufig vor. Doch der Zoe war im Jahre 2019 mit 9431 Stück das meistverkaufte E-Auto bei uns, vor dem BMW i3 mit 9117 und dem Tesla Model 3 mit 9013 Zulassungen. Und VW? Kein Gegner! Der e-Up läuft mit 465 Autos unter ferner liefen.
Der modellgepflegte e-Up kommt jetzt weiter

Mehr drin: Dank neuem 32,3-kW-Akku soll der VW e-Up jetzt 260 Kilometer schaffen.
Bei den Fahrleistungen führt der Franzose
Renault Zoe (2019): Facelift - Elektro - Infos - Bilder
Zoe mit mehr Reichweite
Die schafft der immerhin 371 Kilo leichtere e-Up auch fast. Der kam auf einen Verbrauch von 13,9 kWh/100 km, Reichweite damit 232 Kilometer. Der VW sorgt dann noch für eine Überraschung. Obwohl er fast einen halben Meter kürzer ist als der Renault, bietet er das bessere – gemessene – Raumangebot, vor allem vorn geht es luftiger zu. Wobei der Zoe charmanter und hochwertiger eingerichtet ist als der e-Up mit seinem vielen Hartplastik und dem nackten Blech.
In Sachen Kosten liegt der Volkswagen vorne

Günstiger stromern: An der Kasse schlägt der e-Up den Zoe deutlich – und die Batterie ist inklusive.
Das Fazit: Zoe und e-Up fahren sich angenehm, verfügen über eine, nun ja, halbwegs akzeptable Reichweite, empfehlen sich für die Kurzstrecke. Der e-Up liegt mit seinen Kosten insgesamt günstiger. So etwa kann E-Mobilität aktuell funktionieren. AUTO BILD-Testnoten: Renault Zoe: 3+; VW e-Up: 2-
Service-Links



















