Siebensitzer im Vergleich

Sechs Siebensitzer im Vergleich: Test

Welcher Familienfreund überzeugt?

Sieben Sitze bieten viele. Aber in der Praxis zeigen sich große Unterschiede. AUTO BILD hat sechs verschiedene Typen mit drei Sitzreihen getestet.
Die Gleichberechtigung in der Ehe endet naturgemäß in dem Moment, wenn die Familie ein neues Auto braucht. Sich darum zu kümmern, fällt nämlich in den Aufgabenbereich des Vaters – gern verbunden mit dem Hinweis der Mutter, der Gatte habe an so etwas doch Spaß. Stimmt, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Und der ist gekommen, wenn sich zur Rasselbande ein dritter Spross gesellt. Sollen gelegentlich noch Großeltern oder Freunde mitfahren, braucht es jetzt: einen Siebensitzer.

Mit dem Santa Fe hat Hyundai ein Multitalent im Programm

Alleskönner: Die Vielseitigkeit des Santa Fe sieht man dem großen SUV auf den ersten Blick nicht an.

Adieu, Sportwagenträume, hallo, dritte Sitzreihe? Alles halb so schlimm, finden wir. Und stellen Ihnen sechs Kandidaten vor, die es faustdick hinter den Türen haben. Bei allen ist eine dritte Sitzreihe zumindest optional an Bord. Ganz bewusst haben wir unterschiedliche Fahrzeugtypen ausgewählt, um herauszufinden, welches Konzept die Familienvorlieben am besten trifft. Die definieren sich ausnahmsweise mal nicht über typische Testkriterien wie Beschleunigung, Leergewicht oder Verbrauch. Bewertet haben wir stattdessen ganz praxisorientiert: Fahrkomfort, Platzverhältnisse und Einstieg nach ganz hinten in die dritte Sitzreihe, Einbaumöglichkeit von drei Kindersitzen in Reihe zwei sowie das Preis-Leistungs-Verhätnis.

Der Ford Galaxy punktet als Van in allen Kategorien

Klassischer Vertreter: Der Ford Galaxy ist noch ein waschechter Van – eine aussterbende Art.

Die Rolle des klassischen Familien-Vans – eine inzwischen aussterbende Gattung – übernimmt in unserem Vergleich der Ford Galaxy (ab 35.000 Euro, Ersparnis bei carwow.de bis zu 11.347 Euro).Die Franzosen liefern mit dem Peugeot Rifter (ab 21.870 Euro, Ersparnis bei carwow.de bis zu 7710 Euro) einen praktischen Kastenwagen, der Renault Grand Scénic (ab 25.190 Euro, Ersparnis bei carwow.de bis zu 8545 Euro) soll nebenbei auch dem Auge gefallen. Aus Korea stammt der Hyundai Sante Fe (ab 35.200 Euro, Ersparnis bei carwow.de bis zu 9410 Euro). Ein auf Wunsch siebensitziges SUV, das auch gehobenen Komfortansprüchen gerecht wird, ohne preislich komplett aus dem Rahmen zu fallen. Toyota und Nissan zeigen hingegen, dass sieben Sitze und alternative Antriebe sich keinesfalls ausschließen. Beim Prius+ (ab 32.690 Euro, Ersparnis bei carwow.de bis zu 5974 Euro) gehört neben dem Hybridantrieb auch die versenkbare dritte Sitzbank zur Serie. Das bietet hier sonst nur der Ford. Und mit dem Nissan e-NV200 Evalia (ab 34.105 Euro) mischt zu guter Letzt auch noch ein reiner Stromer mit.
Ein buntes Testfeld, das beweist: Die Auswahlmöglichkeiten bei den Siebensitzern sind alles andere als beschränkt. Was die Suche nach dem passenden Auto nicht unbedingt einfacher macht.
Das Fazit von Stefan Novitski: "Das überzeugendste Ergebnis bei unseren Siebensitzern liefert der Ford Galaxy ab. Das Multitalent trumpft nicht nur beim Platz stark auf, der Van spielt auch beim Fahrkomfort ganz vorne mit. Preis-Leistungs-Sieger ist der sehr günstige Peugeot Rifter, ebenfalls ein vollwertiger Siebensitzer und wie der Ford ebenso kindersitzfreundlich. Individuelle Stärken besitzen aber auch die übrigen vier Kandidaten." Details zum Test gibt es in der Bildergalerie.

Siebensitzer im Vergleich

Toyota Prius +Hyundai Santa FeFord Galaxy
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