Skoda Peaq: Führungsfahrzeug der Tour de France
Das hat es mit dem roten Auto bei der Tour de France auf sich

Funkzentrale, Spezial-Schiebedach und Champagner für VIPs: Der Skoda Peaq wurde für die Tour de France zum Führungsfahrzeug umgebaut.
Bild: Skoda Auto a.s.
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Heute, am 26. Juli, endet die Tour de France 2026. Das Ziel der 21. Etappe heißt traditionell Paris. Neben den Rennrädern ist aber immer noch ein weiteres Fahrzeug prominent zu sehen: das rote Führungsauto, das vor Tadej Pogačar und Co herfährt. Bei dem Wagen handelt es sich in diesem Jahr um einen Skoda Peaq. Also das kürzlich vorgestellte Elektro-Flaggschiff der Tschechen.
Im roten Skoda sitzt der Renndirektor der Tour de France, Christian Prudhomme. Sein Job im Auto: Das Fahrerfeld anführen und dabei das Geschehen zu überwachen. Gleichzeitig hält er Kontakt zu Polizei und Rennorganisation. Bei Extremwetter oder Massenstürzen muss er mitentscheiden, ob und wie weitergefahren wird. Der Skoda ist also für drei Wochen sein Büro.
Der Peaq musste dafür umgebaut werden. Wo beim Siebensitzer die dritte Reihe zu finden ist, steckt im Tour-de-France-Skoda eine Menge Technik. Steuereinheit und Akkus für das Funksystem kommen hier unter. Die Bedieneinheit hierfür ist hinter der Mittelkonsole eingebaut. Denn der Rennleiter sitzt nicht vorn, sondern hinter dem Fahrer.
Aber nicht auf der Serien-Rückbank, denn das Begleitfahrzeug ist bloß ein Viersitzer. Zwischen den beiden Rücksitzen hat Skoda eine Konsole mit Tisch und Kühlschrank eingebaut. Hier wird der Champagner auf Temperatur gehalten. Den trinken zum Beispiel die prominenten Gäste, die in diesem besonderen Peaq mitfahren dürfen. Darunter der französische Präsident Emmanuel Macron.

Sechs Funkantennen auf dem Dach und innen nur noch vier Sitzplätze: Das E-Auto ist eine Sonderanfertigung.
Bild: Skoda Auto a.s.
Wichtiger als kalter Schampus ist jedoch das Schiebedach. Der Rennleiter muss sich auf den Rücksitz stellen und herausschauen können – beispielsweise, um einzelne Etappen zu starten. Das serienmäßige Glasdach des Peaq wurde dafür durch ein Schiebedach ersetzt – umgedreht eingebaut, damit die Öffnung hinten ist.
Leistungsmäßig hat sich beim Peaq-Begleitfahrzeug für die Tour de France übrigens nichts getan. Es basiert auf dem Topmodell 90x in der Ausstattung "Sportline" (ab 65.300 Euro). Also mit Allradantrieb, 299 PS und 91-kWh-Akku. 523 Kilometer Reichweite nach WLTP sind damit drin. Das reicht locker für die Einzeletappen der Tour de France. Die längste ist rund 206 Kilometer lang.
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