Wenn ein Auto in Scheinwerferbreite gegen eine Barriere knallt, ist der Schaden oft verheerend. Bei solch einem Test schnitt der Mazda5 schlecht ab. Getestet wurden auch Mini Countryman und VW Golf. Videos!
Beim Crashtest des US-Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) für kleine Autos schneidet der Mazda 5 besonders schlecht ab. Nicht viel besser kommen Nissan Leaf und Juke sowie Fiat 500L weg. Die Besonderheit: Die Autos prallen mit Tempo 64 in Scheinwerferbreite auf ein festes Hindernis, laut IIHS auf 25 Prozent der Karossenbreite. Der Test ist in Europa nicht vorgeschrieben und umstritten, denn er simuliert nach Ansicht einiger Hersteller ein sehr seltenes und spezielles Unfallszenario. Das Problem liegt darin, dass der Aufprall die Knautschzone umgeht, und die Karosserie somit nicht die volle Wucht des Crashs abfangen kann. Dadurch wird bei vielen Fahrzeugen die Fahrgastzelle zerstört, mit verheerenden Folgen für die Insassen. Die Crashvideos sprechen ihre eigene Sprache: sehen Sie selbst:
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Größter Verlierer: der Mazda5
Am schlechtesten in dem Test schnitt der Mazda5 ab, weil bei dem Aufprall die Fahrgastzelle eingedrückt, und die Lenksäule samt Lenkrad zur Wagenmitte gebogen wurde. Daraufhin glitt der Fahrer-Dummy vom Airbag ab und schlug aufs Armaturenbrett auf. Verschärfend kam hinzu, dass der Seitenairbag nicht auslöste und zudem die Tür aufsprang. Das Urteil der Tester fiel vernichtend aus: In vier von sechs Kategorien und auch im Gesamtergebnis hieß es: "Poor", also ungenügend. Mazda reagierte schnell auf das Testergebnis, und will es bei der Modellentwicklung berücksichtigen.
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Bildergalerie
Crashtest: Smart fortwo gegen S-Klasse
Nissan Leaf: Zweimal schwach, insgesamt schwach
Nur wenig besser zeigte sich der Nissan Leaf. Ein ähnliches Bild wie beim Mazda5, aber immerhin löste der Seitenairbag aus. Beim Leaf drangen Armaturenbrett, Lenksäule und Pedale tief in den Fahrgastraum ein. Das Resultat: ungenügend in zwei Kategorien und grenzwertig in zwei weiteren. Das Gesamtergebnis: ungenügend.
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Nur einmal grün: der Nissan Juke
Der Nissan Juke, das zweite Fahrzeug des Herstellers im Test, wies ebenso schlechte Werte wie der Leaf auf, aber zumindest im Hüft- und Schenkelbereich ist der Fahrer grenzwertig geschützt (und nicht schlecht). Ein Ungenügend in der Gesamtwertung gab es dennoch.
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Zuwenig Fahrerschutz im Fiat 500L
Der große Bruder des Fiat 500, der viertürige Fiat 500L, reißt zwar die Hürde Hüft- und Schenkelschutz, aber ein zumindest ausreichender Schutz bei den Rückhaltemechanismen und dem Bewegungsablauf beim Crash bringen den kleinen Italiener wenigstens eine Stufe nach vorn. Dennoch lautet das Gesamturteil auch hier: ungenügend!
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Schwache Gesamtwertung für den Hyundai Veloster
Nach den vier Versagern auf den untersten Plätzen ist der Hyundai Veloster das erste Auto im aktuellen IIHS-Test, das immerhin als grenzwertig abschneidet. Die Fahrgastzelle wird zwar eingedellt, aber in drei Kategorien gilt der Fahrer als gut geschützt: im Bereich von Kopf und Nacken, der Brust und an Hüfte und Beinen.
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Sicherer Sportwagen: Scion FR-S
Beim Test schnitt der Scion FR-S, beinahe baugleich mit den auch hierzulande verkauften Toyota GT86 und dem Subaru BRZ mit einem insgesamt akzeptablen Ergebnis ab, die zweitbeste Wertung. Aber auch hier wurde die Karosse stark verformt.
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Akzeptabler Schutz im Mitsubishi Lancer
In den vier Kategorien, die Schäden am Dummy widerspiegen – und damit die potenziellen Verletzungen am Fahrer abbilden – , bietet der Mitsubishi Lancer gute Werte. Die Gesamtwertung daher: akzeptabel.
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Grüne Werte, akzeptable Wertung: Ford C-Max Hybrid
Dem Ford C-Max Hybrid fliegt beim Crash auf kleiner Fläche zwar das komplette Türblech weg, doch gelten die Insassen als hinreichend geschützt. Der auch in Deutschland erhältliche Wagen bekommt das Gesamturteil: akzeptabel.
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Elektroauto mit ausreichendem Schutz: Chevrolet Volt
Besonders waren die Tester gespannt auf das Abschneiden des Elektroautos Chevrolet Volt, dem Verwandten des Opel Ampera. Ergebnis des Small Overlap Crashs: akzeptabler Schutz für die Insassen.
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Der Mini Cooper Countryman bietet den Insassen auch unter verschärften Crash-Bedingungen ausreichenden Schutz, ergab der Small Overlap Crash. In fünf von sechs Testkategorien schnitt das Mini-SUV aus dem Hause BMW gut ab.
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Fünfmal grün für BMW 2er
Schon vor einem Monat veröffentlichte das IIHS das Ergebnis des Small Overlap Crash eines BMW 2er. Der Bayer schnitt ebenfalls in fünf von sechs Testkategorien mit einem guten Ergebnis ab. Und verdiente sich damit die Gesamtwertung: gut.
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Daumen hoch für gecrashten Golf
Ebenfalls vor einem Monat unterzog das US-Institut VW Golf und Golf GTI des Jahrgangs 2015 dem verschärften Crashtest. Auch der Wolfsburger steckte den Crash gut weg, die Tester vergaben das Prädikat sicher. Hier das Video:
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Seit 2012 unterzog das IIHS insgesamt 32 Autos dem Small Overlap Crashtest. Von den gestesteten wurden 19 entweder als gut oder akzeptabel bewertet.
Crashtest: Smart fortwo gegen S-Klasse
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Das Duell: Kleinstwagen gegen Luxuslimousine. Mercedes hat bei einem hausinternen Crashtest den neuen Smart fortwo gegen eine S-Klasse fahren lassen.
Bild: Mercedes
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Der Offset-Crash gegen eine S-Klasse brachte ein gutes Ergebnis für den Smart. "Auch als kleinerer und leichterer Unfallgegner ...
Bild: Mercedes
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... und bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 50 km/h sowie 50 Prozent Überdeckung bietet der Smart beiden Passagieren einen intakten Insassenraum und beste Überlebenschancen", heißt es in einer Mitteilung der Stuttgarter.
Bild: Mercedes
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Der Smart habe das gleiche Entwicklungsprogramm wie beispielsweise die neue S- oder C-Klasse durchlaufen. Doch vor dem Härtetest steht viel ...
Bild: Mercedes
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... Arbeit an der aufwändigen Technik. Wie beim Vorgänger bilde die Tridion-Sicherheitszelle die Basis für die Crashsicherheit, zudem seien die Knautschzonen des fortwo möglichst groß gestaltet, so Mercedes.
Bild: Mercedes
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Der Einsatz von ultrahochfesten Stählen und weiterentwickelte Airbags (unter anderem ein Knieairbag) und Sicherheitsgurte trügen außerdem zum Schutz der Insassen bei. Bis der Dummy richtig verkabelt ist, vergingen Stunden.
Bild: Mercedes
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Bilder vom gecrashten fortwo nach dem Test zeigt Mercedes nicht. Das Ergebnis des offiziellen Euro-NCAP-Crashtest steht noch aus.