Sparsame Autos rücken durch teuren Sprit in den Fokus
Hohe Tankkosten ändern den Automarkt spürbar

Hohe Spritpreise treiben die Nachfrage nach E-Autos stark an. Doch nicht für jeden passt der Stromer – deshalb rücken sparsame Alternativen in den Fokus.
Bild: Olaf Itrich
Der Spritpreis stellt die Weichen. Bestimmte noch vor wenigen Wochen das Aus vom Verbrenner-Aus die Debatte ums Auto, so regeln jetzt der Irankrieg samt galoppierender Kraftstoffkosten den Markt: E wird immer interessanter.
Laut Umfrage des Verbands der Automobilhändler Deutschlands (VAD) berichten 84 Prozent der Händler von mehr Kundenanfragen nach neuen Elektroautos und über 60 Prozent von höherer Nachfrage nach gebrauchten E-Autos.
Ein Trend, der sich auch in den Zugriffszahlen auf den großen Verkaufsplattformen wie mobile.de widerspiegelt. Die andere Wahrheit ist: Batterieelektrische Autos passen nach wie vor nicht zu jedem Mobilitätsverhalten und Geldbeutel. Weil sich Sprit – und nebenher CO₂ – auch auf andere Weise sparen lässt, kommt hier eine kleine Auswahl besonders verbrauchsgünstiger und auf ihre Art attraktiver Modelle mit unterschiedlichen Antriebsarten.
Citroën C3 Turbo 100: Spart schon beim Preis. Als Benziner gibt es den schmucken Kleinwagen mit Tageszulassung für unter 15.000 Euro. Verbrauch (WLTP): 5,6 l/100 km.

Mazda2 Hybrid.
Bild: Sven Krieger
Mazda2 Hybrid: Der echte Mazda2 lief aus, Einstiegsmodell der Marke ist nun der Hybrid, technisch ein Zwilling des Toyota Yaris Hybrid. Verbrauch (WLTP): 3,9 l/100 km.
Mercedes CLA 250+ EQ: Eines der besten E-Autos am Markt, mit Top-Ladeleistung und realer Reichweite um 500 Kilometer. Verbrauch (WLTP): 13,8 kWh/100 km.
Skoda Octavia Combi 2.0 TDI: Das Multitalent schlechthin. Als Diesel ein Tipp – nicht nur für Vielfahrer. Verbrauch (WLTP): 4,7 l/100 km.
Toyota Prius: Anders als andere Plug-in-Hybride wird der aktuelle Prius auch bei leerer Batterie nicht zum Säufer, sondern kommt mit weniger als 5 l/100 km aus.

Toyota Prius Plug-in Hybrid.
Bild: Olaf Itrich
So verteilt sich das Angebot
Die konventionellen Verbrennerantriebe machen mehr als 85 Prozent der Inserate bei mobile.de aus. Auf dem Portal werden aktuell rund 1,3 Millionen Fahrzeuge angeboten.
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