Marktstart soll schon 2025 sein
Jetzt doch! Tesla scheint günstiges Einstiegsmodell zu planen
Bild: AUTO BILD
Die Gerüchte um einen günstigen Basis-Tesla nehmen wieder Fahrt auf. Schon seit 2018 denkt Firmenchef Elon Musk immer wieder laut über ein kleines Einstiegsmodell nach. Jetzt berichtet "GlobalChinaEV", dass Tesla bei einem Investorenmeeting mit der Deutschen Bank angekündigt habe, ein neues Modell unter 30.000 Euro (ca. 28.600 Euro) anzubieten. Und zwar schon im ersten Halbjahr 2025.
Dass die neue Baureihe noch günstiger wird, ist auszuschließen. Denn im Oktober 2024 hatte Musk in einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen laut übereinstimmenden Medienberichten gesagt, ein reguläres Modell für 25.000 Dollar (ca. 23.900 Euro) sei "im Grunde genommen sinnlos". Und nicht nur das: "Es wäre albern."
Wie der neue Tesla heißen wird, ist noch nicht bekannt. Intern soll das Auto "Redwood" genannt werden. "GlobalChinaEV" hatte zunächst berichtet, die Baureihe werde Model Q heißen. Verschiedene Quellen haben inzwischen jedoch Zweifel daran geäußert und denken, dass der Bericht zum Meeting mit der Deutschen Bank in dieser Hinsicht falsch interpretiert wurde.
Schon auf einer Aktionärsversammlung im Oktober 2021 hatte Musk zudem betont, dass der neue Tesla nicht Model 2 heißen werde. Der Name füge sich nicht in die bestehende Palette ein, die Buchstaben der bisherigen Modelle ergeben das Wort "S3XY" (mit umgedrehtem "E", weil Ford die Rechte an der Bezeichnung Model E innehat). Ein weiterer Namensvorschlag im Netz lautet "Model C" – der würde sich aber genauso wenig in die bisherige Nomenklatur einfügen.
Laut GlobalChinaEV wird es zwei Akkus geben: einen mit 53 kWh Kapazität und einen mit 75 kWh. Bis zu 500 Kilometer Reichweite soll die größere Batterie erlauben. Wie weit die Einstiegsversion kommt, hat Elon Musk vermutlich schon 2021 verraten: Die niedrigste akzeptable Reichweite für ein Tesla-Produkt liege bei 250 Meilen (402 Kilometer), sagte er damals. Wie bei den anderen Modellen der Marke wird es wohl verschiedene Leistungsstufen mit einem oder zwei Elektromotoren geben.
Anfang 2020 wurde bei einer chinesischen Jobausschreibung für das Design- und Entwicklungszentrum in Shanghai sogar eine (halb-)offizielle Skizze gezeigt. Sie zeigt einen kleinen Hatchback. Auf dieser Basis hat der AUTO BILD-Zeichner eine Illustration angefertigt: Sie zeigt, dass der kleinste Tesla einige Designelemente und Features des Model 3 (das wohl auch die Plattform liefert) übernehmen könnte. Dazu zählen die Fensterlinie, die versenkbaren Türgriffe und das Panorama-Glasdach.
Damit trotz der kompakten Abmessungen der Zugang in die zweite Sitzreihe so komfortabel wie möglich ausfällt, könnte Tesla das Auto mit Scherentüren ausstatten, wie sie auch BMW i3 und Mazda MX-30 besitzen.

Der Innenraum der neuen Tesla-Baureihe könnte dem des Model 3 (Bild) ähneln. Als gesetzt gilt schon mal der Tesla-typische Minimalismus – und der große Bildschirm.
Bild: Kai-Uwe Knoth / AUTO BILD
Innen ist mit dem Tesla-typischen minimalistischen Design inklusive großem Infotainment-Bildschirm zu rechnen. Wie bei den meisten Elektroautos dürfte es auch in dieser kleinen Version viel Platz für Passagiere und Gepäck geben.
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