Mit AUTO BILD und Toyota Gazoo Racing Germany wird für einen der Teilnehmer unserer Leseraktion der Traum von der Rennlizenz wahr. Aber bis dahin gibt es eine Menge zu leisten: In drei K.-o.-Phasen treten die Leser gegeneinander an. Teil eins des Wettbewerbs fand auf dem Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring statt. Dort führte Rennfahrer Christian Menzel die Teilnehmer im Toyota GR Supra Schritt für Schritt an den Grenzbereich heran. Im zweiten Teil tauschen die drei verbliebenen Teilnehmer Ina Schindelmann, Max Eyck und Robert Kriesch Toyota GR Supra und GR Yaris gegen ein Renncockpit ein. Gefahren wird allerdings nicht auf Asphalt, sondern im Rennsimulator von Toyota Gazoo Racing Europe in Köln.

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Leseraktion Toyota Gazoo Racing
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Kamera
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Trainingsgerät für Toyota-Rennfahrer

Wer jetzt an gemütliches Gaming auf der heimischen Couch denkt, liegt falsch. Denn mit Konsolen-Zocken hat das Ganze nichts zu tun. Der Rennsimulator ist eine sündteure Spezialanfertigung. Der Fahrer nimmt im Cockpit eines Toyota TS050 LMP-Rennwagens Platz, der auf vier Hydraulikstützen sitzt. Fünf Hochleistungs-Beamer projizieren ihr Bild auf eine konkave 220-Grad-Leinwand, die lasergescannten Strecken werden damit realitätsgetreu wiedergegeben.
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Geballte Technik und ein originales Rennwagencockpit sorgen für realitätsnahes Racing-Feeling im Simulator.

Simuliert werden können verschiedene Straßen- und Rennfahrzeuge. Dazu sind wie in echt Aero-, Reifen-, Fahrwerkseinstellungen und unzähliges mehr möglich. Beim Überfahren der Curbs kippt, dreht, neigt und schüttelt sich das Cockpit. Laut Toyota werden im Simulator bis auf wenige Zehntelsekunden dieselben Zeiten wie im echten Auto erreicht. Ein Team von Experten überwacht dabei permanent Gas- und Bremspedalstellung, Lenkwinkel, Rundenzeiten und mehr.

Leseraktion Toyota Gazoo Racing
Auf unzähligen Bildschirmen werden in Echtzeit alle erdenklichen Simulator-Fahrdaten aufgezeichnet und ausgewertet.

Besuch in Toyotas Motorsport-Sammlung

Normalerweise dient der Simulator Toyota-Rennfahrern zum Training und zur Vor- und Nachbereitung. Heute sind Simulator und Ingenieure für die drei Rennlizenz-Anwärter reserviert. Gefahren wird auf dem Nürburgring GP-Kurs mit den Daten des Toyota GR Supra GT4-Rennwagens. Am Vormittag stehen Übungsrunden zur Eingewöhnung samt Anweisungen der Experten auf dem Programm. "Per Funk bekommen wir ständig Tipps von den Ingenieuren. Das hilft enorm, so konnte ich mich Runde für Runde verbessern", sagt Robert begeistert.
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In der hauseigenen Motorsportsammlung stehen Rennwagen-Preziosen aus vielen Jahrzehnten Toyota-Rennhistorie.

Wer gerade nicht fährt, darf sich Toyotas Motorsportsammlung ansehen. Für die Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich, stehen hier Le-Mans-Prototypen, Formel-1-Rennwagen und Rallye-Autos aus verschiedenen Jahrzehnten. Eins der Highlights ist der 1998er Toyota GT-One, einer von zwei vom Le-Mans-Rennwagen abgeleiteten und für die Straße zugelassenen Supersportwagen.

Nächste Station Hockenheimring

Am Nachmittag wird es dann ernst, Zeitfahren ist angesagt. Naturgemäß geht es dabei um die schnellste Runde. Für die Toyota-Experten steht aber nicht nur Speed im Vordergrund. Wichtig sind auch viele andere Aspekte. Wer setzt das Feedback korrekt um? Wer verbessert sich am meisten? Und vor allem: Wer fährt die konstantesten Zeiten? Nach fünf Runden Qualifying werten die Experten die Resultate aus. Das Ergebnis: Ina muss leider ausscheiden.
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Robert (links) und Max (rechts) fahren für den letzten Teil der Ausscheidung zum Hockenheimring. Dort wird der Toyota GR Supra GT4 eine große Rolle spielen.

Der Tag war für alle drei ein Highlight, die Erfahrung im Toyota-Rennsimulator einmalig. "Klar ist es schade, dass ich raus bin", meint Ina. "Aber hey, ich war dabei!" Max und Robert dürfen weiter zum finalen Event, und zwar als Teil des Toyota GT4-Boxenteams beim DTM-Rennwochenende am Hockenheimring!