Fahrspaß steht ganz oben im Lastenheft des Toyota GT 86. Dank Prius-Reifen geht es auf Wunsch schön quer durch Kurven. Die Leistung von 200 PS ist allerdings bestenfalls ausreichend. GT 86-Besitzer Benedikt Faltenmeier hat seinem Exemplar einen Kompressor spendiert, um dem Mangel entgegenzuwirken. Nach mittlerweile rund 20.000 investierten Euros und vier Jahren Umbauzeit ist sein JDM-Coupé auch sonst alles andere als Stangenware. Das ist auch nötig, um bei der Tuning Trophy Germany bestehen zu können. In der Sendung von DMAX und AUTO BILD wollen Sidney Hoffmann und weitere Juroren überzeugt werden.

Rallye-Boliden von Subaru als geistiges Vorbild

Tuning Trophy Germany   Toyota GT 86
Neben der Farbgebung erinnern auch die kleinen Finnen auf dem Dach an die Rallye-Königsklasse WRC.

Um den Serienmief schon optisch wegzublasen, hat der 24-jährige Besitzer ein Bodykit samt großem Heckspoiler verbaut. Blaue Folierung und goldene O.Z.-Felgen erinnern an Rallye-Boliden von Subaru. Ganz passend, schließlich steckt unter dem Toyota-Kleid eine Menge Subi-Technik. Weiter in einen eigenständigen Auftritt zahlen Nachrüst-Leuchten an Front und Heck ein. Das Tein Flex Z-Gewindefahrwerk lässt den Toyota schön tief über die Straßen fliegen, eine Domstrebe verringert die Verwindungssteifigkeit.

80 PS mehr Leistung dank Kompressor

Tuning Trophy Germany   Toyota GT 86
Das Lenkrad ziert ein anderer Kranz. Carbon-Wählhebel und größere Schaltpaddel für noch mehr Sportlichkeit.

Dem Zweiliter-Saugboxer macht ein Vortex-Kompressor samt Ladeluftkühler aus demselben Hause Beine. Statt der 200 Serien-Pferdestärken liegen jetzt 280 PS an. Damit lässt sich der Hecktriebler deutlich flotter um Kurven schmeißen. Eine Sportauspuffanlage sorgt für die passende klangliche Untermalung. Im Innenraum hat Faltenmeier Alcantara verlegt, größere Schaltwippen fürs Automatikgetriebe installiert und einen Überrollkäfig verbaut. Ein Subwoofer unterstützt die Soundanlage. Wie der getunte GT 86 bei der Tuning Trophy Germany gegen VW T3 und Dodge Charger abschneidet, wird sich ab dem 27. September auf DMAX zeigen.