Sidney Hoffmann sucht gemeinsam mit anderen Co-Juroren Deutschlands bestes Tuning-Auto. Die neue TV-Show "Tuning Trophy Germany" wird auf DMAX ausgestrahlt und zeigt Autos aller Couleur. Als "Showfahrzeug" darf Maurice Lindenblatts 2005er Ford Focus ST bezeichnet werden. Neben massig Leistung fährt der Kölner Kompaktsportler einen Watt-Exzess der Extraklasse auf.

Lichtshow, Nebelmaschine und knapp 6000 Watt

Neben Lautsprechern und Verstärkern ist der Kofferraum mit Bildschirmen und Leder ausgefüllt.

Äußerlich hat Lindenblatt den ST auf die Optik des großen Bruders gedreht. Ein Bodykit von Rieger samt Dachspoiler machen auf Focus RS. Dazu gibt es 19-zöllige Etabeta-Felgen und eine knallorange Lackierung samt schwarzen Akzenten. Richtig krass geht es im Innenraum weiter. Der gesamte Kofferraum wird von einer fetten Musikanlage mit fast 6000 Watt Leistung eingenommen, Hutablage und Verkleidungen sind mit gestepptem Leder bezogen. Eine Nebelmaschine und eine aufwendige Beleuchtung mit Lasershow setzen das Ganze gebührend in Szene. Weitere nette Extras sind Airbrushes und eine Playstation.

Fünfzylinder mit gut 300 PS

Das "Kennzeichen" verrät es: Hinter der Heckklappe wartet eine Monster-Musikanlage mit richtig viel Leistung.

Unter der Motorhaube des Focus ST arbeitet ein 2,5-Liter-Fünfzylinder mit einst 225 PS. Mit einigen Maßnahmen inklusive neuem Ladeluftkühler steigt die Leistung auf 301 PS, das Drehmoment auf 512 Nm. Das gelang mittels neuer Ansaugung, bearbeiteter Zylinderwände, neuem Ladeluftkühler und mehr. Blow-off-Ventil, deaktivierte Schubabschaltung und Sportauspuffanlage sorgen für den passenden Klang. Zu den weiteren technischen Modifizierungen zählen eine verstärkte Kupplung, ein Bilstein-Fahrwerk und gelochte Bremsscheiben. Krass: Maurice Lindenblatt besitzt den umgebauten Focus seit 16 Jahren und benutzt ihn nach wie vor im Alltag. Jetzt tritt der 26-Jährige mit seinem Schätzchen bei der Tuning Trophy Germany gegen VW Polo WRC und BMW E39 M5 an.