Volkswagen-Modelle werden erneut teurer: VW plant die nächsten Preiserhöhungen, bereits Ende August sollen die unverbindlichen Preisempfehlungen in Deutschland um durchschnittlich 3,6 Prozent angehoben werden. Das berichtet das Branchenmagazin "Automobilwoche" und beruft sich dabei auf ein internes Schreiben des Autoherstellers.

Kostenlose Autobewertung

ANZEIGE

Kennzeichnung für einen externen Link
Carwow-Autobewertung

Carwow

Kennst du den echten Wert deines Autos?

  • Kostenlos & unverbindlich
  • Echter Marktpreis
  • Geld direkt nach Abholung

In Kooperation mit

Carwow-Logo

Es wäre bereits die zweite Erhöhung des deutschen Autobauers in diesem Jahr.

Nicht alle Modelle betroffen

Allerdings sind von der Erhöhung nicht alle Modelle betroffen. Die Preise für Golf, Tiguan oder Passat sollen ebenso stabil bleiben wie die Preise der elektrischen ID-Modelle. Teurer werden dafür unter anderem die Kleinwagen Up und Polo sowie die SUV Taigo und T-Roc. Vor allem der T-Roc ist in Europa ein echter Verkaufsschlager.
Allerdings hatte Volkswagen-Chef Oliver Blume die VW- Verkaufsziele für 2023 zuletzt erst zusammengestrichen. Das Management geht für das Gesamtjahr von einer Spanne zwischen neun und 9,5 Millionen Fahrzeugen aus statt der bisher in Aussicht gestellten 9,5 Millionen Autos.
VW hatte erst im Februar die Preise erhöht, damals waren es 4,4 Prozent. Der Grund für die erneute Anhebung? Gestiegene Kosten aufgrund der Inflation, heißt es.
Auch der VW Up soll teurer werden.
Bild: VW

Allerdings ist die Inflationsrate in Deutschland auf 6,2 Prozent gesunken. Beide Preisrunden zusammengerechnet ergeben eine Gesamterhöhung von sieben Prozent innerhalb eines halben Jahres.
Wie das "Manager Magazin" zudem berichtet, will VW in den nächsten drei Jahren die operativen Gewinne um zehn Milliarden Euro steigern. "Das geht nur mit stabilen, eher höheren Verkaufspreisen", schreibt das Wirtschaftsmagazin.

Kritik an den Plänen

Die Pläne für die erneute Erhöhung werden dann auch von Kritik begleitet, unter anderem aus der Händlerschaft. Wie es in dem Bericht der Automobilwoche heißt, befürchten die Händler ein weiteres Nachlassen der ohnehin schwachen Nachfrage, schließlich wird mit harten Bandagen um die Gunst der Kunden gekämpft – das sind aber in erster Linie Preissenkungen. Deshalb ist der VW-Schritt für viele überraschend.