Einst dachte nicht nur der Autor dieser Zeilen, dass der Pick-up zum In-Fahrzeug mutieren könnte – wie es auch beim SUV der Fall war. Nein, auch Mercedes schwang sich in Zusammenarbeit mit Nissan auf das Pferd und brachte die X-Klasse an den Start. Zugegeben, ein kurzes Intermezzo: Der Lighttruck aus Stuttgart, den nur die Außenhaut, ein bisschen Interieur und ein Reihensechszylinder vom Kleinlaster aus Nippon unterschied, wurde bereits nach drei Jahren wieder vom Markt genommen.
Im Vergleich mit dem Genspender Nissan Navara war der Edel-Pick-up mit dem Stern wohl einfach zu teuer. Insofern ist und bleibt der einzige deutsche Hersteller, der sich weiterhin ein solches Fahrzeug leistet, VW. Doch der Amarok ist in seiner zweiten Auflage kein echter Wolfsburger mehr. Auch hier hat man sich Hilfesuchend umgesehen und ist einen Deal mit Ford eingegangen.

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Dessen Bestseller Ranger taugt nämlich ganz hervorragend als Grundlage für den Amarok. Und weil das so ist, muss man sich in der VW-Zentrale auch gar keine Gedanken mehr um die Produktion machen, denn die Neuauflage läuft bei Ford in Silverton/Südafrika vom Band. 
VW Amarok 3.0 TDI
Mit dem Lenkrad und dem Display vor dem Fahrer als auch der Grafik im Zentralbildschirm erzeugt VW ein heimisches Gefühl im Amarok.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

Der VW Amarok bietet feines Interieur für einen Lastesel

Zum Einzeltest nach Hamburg kam der neue Amarok in der höchsten Ausstattungslinie "Aventura" als Double Cab (ab 70.164 Euro). Ein knackiger Preis für ein Arbeitstier. Allerdings bietet dieses auch eine gehörige Portion Luxus.
Sieht man mal von den kleinen Hartplastikverfehlungen im Innenraum ab, ist das Interieur ganz fein eingerichtet. Straffe Sitze, die sich elektrisch verstellen lassen. Eine Architektur, die – angefangen beim Lenkrad bis hin zur manuell zuschaltbaren Hinterachssperre – von der Bedienbarkeit sehr an einen Pkw erinnert und wahrlich keine Fragen aufwirft.

Fahrzeugdaten

Fahrzeugdaten
Motor Bauart/Zylinder
V6, Turbo
Einbaulage
vorn längs
Ventile/Nockenwellen
4 pro Zylinder/4
Nockenwellenantrieb
Zahnriemen
Hubraum
2993 cm³
kW (PS) bei 1/min
177 (241)/3250
Nm bei 1/min
600/1750
Vmax
190 km/h
Getriebe
10-Stufen-Automatikgetriebe
Antrieb
Allrad semipermanent
Bremsen vorn/hinten
Scheiben/Trommel
Testwagenbereifung
245/45 R 21 V
Reifentyp
Goodyear Wrangler Territory HT
Radgröße
8,5 x 21"
Verbrauch*
10,1 l/100 km
Abgas CO2*
266 g/km
Tankinhalt
80 l
Kraftstoffsorte
Diesel
SCR-Kat/Ad-Blue-Tankinhalt
S/19,3 l
Vorbeifahrgeräusch
71 dB(A)
Anhängelast gebr./ungebr.
3500/750 kg
Stützlast
210 kg
Länge/Breite/Höhe
5350/1910–2208**/1884 mm
Radstand/Rampenwinkel
3270 mm/21 Grad
Böschungswinkel vorn/hinten
30/26 Grad
Bodenfreiheit/Wattiefe
237/800 mm
Grundpreis
62.366 Euro
Testwagenpreis (wird gewertet)
70.878 Euro

Alle Knöpfe und Schalter sind da, wo sie gut zu erreichen sind. Allerdings vermisst man – anders als im Ford Ranger – manuelle Drehregler für die Steuerung der Klimaanlage. Zwar kann die per Schalter angewählt werden, die Bedienung erfolgt dann aber über den großen, 12 Zoll messenden und hochkant stehenden Zentralbildschirm. 
VW Amarok 3.0 TDI
Die Außenhaut des Amarok hat VW so gefaltet, dass die Basis des Ford Ranger tatsächlich nicht mehr zu erkennen ist.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

Ansonsten erfreuen die digitalen Komponenten die Insassen durchaus. Die Smartphones lassen sich– egal ob Android oder iOS – kabellos mit der Unit verbinden, sodass neben dem gut funktionierenden internen Navi auch Google Maps oder Apple Karten genutzt werden kann.
Die optionale Harman-Kardon-Soundanlage mit Subwoofer und 640 Watt Musikleistung brennt ein ordentliches Feuerwerk für die Ohren ab. Auf dem straffen Gestühl, das tatsächlich etwas mehr Oberschenkelauflage bieten könnte. Selbst in der zweiten Reihe des Double-Cab sitzt man bauartbedingt zwar etwas erhöht, aber dank eines vernünftigen Winkels der Rückbanklehne und ausreichender Beinfreiheit auch auf unbefestigten Wegen recht bequem.

Die Gnade des Ford Ranger

Anspruchsvolles Terrain ist bekanntermaßen das Pläsier des Ford Ranger, äh, natürlich des Amarok. Zwar ist bis zu den Türen alles VW, doch selbst Dach, Fenster, Spiegel und Türgriffe sind von Ford.
Aber weil das genau so ist, kann der Amarok jetzt 80 Zentimeter tiefes Wasser durchfahren. Die Bodenfreiheit ist um einen Zentimeter auf 23 cm gestiegen, und der Böschungswinkel verbessert sich im Vergleich zum Vorgänger von 18 auf 26 Grad. Wer sich also in kniffliges Gelände wagt, der muss keine Angst mehr haben, hinten zu früh aufzusetzen. 
VW Amarok 3.0 TDI
Die Sitze vorn und hinten sind straff, aber nicht unbequem. Platzangebot und Raumgefühl sind für die Reisenden gut. 
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

Über mangelnde Fähigkeiten als Kraxler muss man sich in der Ausstattungslinie "Aventura" ohnehin keine Gedanken machen, denn die Hinterachssperre ist hier Serie.
In der von uns gefahrenen Topversion stehen im Weiteren vier Antriebsarten zur Verfügung. Im normalen Straßenbetrieb fährt der Pick-up heckgetrieben (2H). Wer sich auf losem Untergrund bewegt, legt über den Drehsteller in der Mittelkonsole 4H, für einen starren Allradantrieb ein. Heißt, Wege über Schnee, Sand oder Kies bewältigen.

Messwerte

Messwerte
Beschleunigung
0–50 km/h
3,5 s
0–100 km/h
9,5 s
0–130 km/h
16,1 s
0–160 km/h
28,9 s
Zwischenspurt
60–100 km/h
5,1 s
80–120 km/h
7,0 s
Leergewicht/Zuladung
2407/783 kg
Gewichtsverteilung v./h.
56/44 %
Wendekreis links/rechts
13,4/13,3 m
Sitzhöhe
845 mm
Bremsweg
aus 100 km/h kalt
40,6 m
aus 100 km/h warm
44,0 m
Innengeräusch
bei 50 km/h
55 dB(A)
bei 100 km/h
65 dB(A)
bei 130 km/h
70 dB(A)
Verbrauch
Sparverbrauch
8,7 l/100 km
Testverbrauch Durchschnitt der 155-km-Testrunde
(Abweichung zur WLTP-Angabe)
10,3 l/100 km
(+2 %)
Sportverbrauch
13,1 l/100 km
CO2 (Testverbrauch)
274 g/km
Reichweite (Testverbrauch)
770 km

Allradmodus "4A" sorgt im Pick-up für beste Traktion

Ist das Gelände noch anspruchsvoller, wird auf die gleiche Art und Weise auf 4L geschaltet. Mit der Untersetzung kann jetzt langsam auch richtig schweres Gelände mit optimaler Kraftabgabe an alle vier Räder durchlaufen werden.
Das Tüpfelchen auf dem i ist in der Topausstattung der vierte Modus 4A, der erweiterte zuschaltbare Allradantrieb. Via Lamellenkupplung kann jetzt die Kraft variabel, vollautomatisch und bedarfsgerecht an alle vier Räder verteilt werden. Empfehlenswert bei Bergfahrten, regennassen oder verschneiten Straßen. Hier wird die Traktion deutlich besser und der ohnehin sehr positive Eindruck auf kurvenreichen Straßen noch mal verbessert.
VW Amarok 3.0 TDI
Den Drehsteller für die Verteilung der Antriebskraft gibt es nur im VW Amarok, ebenso die Schalterleiste in der Mittelkonsole. Die NEMA-Steckdose im Fond ist US-Standard und bedarf eines Adapters, der Gangwahlhebel ist so auch im Ford Ranger zu finden.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

Für einen Pick-up bewegt sich der Amarok nämlich erstaunlich leichtfüßig. Die Lenkung ist zwar etwas indirekt, mit mehr als drei Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag lässt sie auch keinen Zweifel daran, welche Sorte Fahrzeug man hier bewegt. Da sie aber wenig Spiel um die Mittellage aufweist und zudem recht präzise arbeitet, verliert sich das in diesem Segment häufig spürbare Lkw-Gefühl recht schnell.
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Amarok kann jetzt ordentlich aufladen

Apropos Lkw. Der Amarok mit Ranger-Standard-Set-up darf jetzt auch ordentlich was auf eine Europalette fassende Cargobox aufladen. Bis zu 1,19 Tonnen sind erlaubt. Sein durch und durch deutscher Vorgänger brachte es lediglich auf 700 Kilogramm.
Allerdings muss die Zuladung mit dem typischen Pick-up-Zitterich bezahlt werden. Verglichen mit einem Nissan Navara oder einem SsangYong Musso liegt der Amarok dann aber auch bei Dehnungsfugen im Asphalt wie ein Brett auf der Straße.
VW Amarok 3.0 TDI
Eine Europalette und 1,2 Tonnen kann der VW Amarok aufladen. 3,5 Tonnen kann er an den Haken nehmen. 
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

Wer sich für die Ausstattungslinie Aventura entschieden hat, der bekommt auch den 3,0-Liter-V6-Diesel mit 240 PS und einem maximalen Drehmoment von 600 Newtonmeter. Nicht nur, dass dieses Kraftpaket nach einer kurzen Gedenksekunde den 2,4 Tonnen schweren Amarok in 8,8 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt, es macht ihn auch bis zu 190 km/h schnell. Das ist, wie ein Kollege schon sehr richtig bemerkte, eine "lässig-souveräne Motorisierung". Vor allem im Zusammenspiel mit der super soft schaltenden Zehnstufen-Wandlerautomatik von Ford.

Mit Sechszylinder ist der Amarok auch fit für die Langstrecke

Motorisiert und ausgestattet wie der Testwagen, taugt der Amarok sogar für die Langstrecke. Der V6-Diesel zeigt sich angenehm genügsam (AUTO BILD ermittelte 10,3 Liter über 100 Kilometer), selbst dann, wenn man mit ihm etwas flotter unterwegs ist.
Eine Armada von über 30 Fahrerassistenzsystemen, die sich über das Zentraldisplay konfigurieren lassen, entspannen den Fahrer. Einige davon gab es noch nie in einem Pick-up. Dazu zählen Spurhalte- oder Spurwechsel-Assistent, Licht- und Geschwindigkeitsassistent genauso wie Umgebungsansicht oder Verkehrszeichenerkennung. 

Wertung

Wertung
Karosserie
3,5 Tonnen Anhängelast, mehr Zuladung als zuvor, Fond relativ bequem für Double-Cab-Verhältnisse
4/5 Punkten
Antrieb
flotter Antritt, angenehme Laufkultur, verhältnismäßig genügsam, ausreichendes Höchsttempo
4/5 Punkten
Fahrdynamik
mäßige Bremsen, mächtiger Wendekreis, perfekte Traktion und sogar etwas Asphalt-Fahrspaß
3/5 Punkten
Connected Car
kabellose Telefonanbindung, Echtzeitnavigation zeigt keine freien Straßen, tolle Soundanlage
3,5/5 Punkten
Umwelt
mächtige Abmessungen und hohes Gewicht, hoher CO2-Ausstoß, nach außen kein Leisetreter
2/5 Punkten
Komfort
gute Federung, angenehmes Geräuschniveau. LED-Scheinwerfer und Zwei-Zonen-Klima Serie
3/5 Punkten
Kosten
Anschaffungspreis, Steuern, Wertverlust absolut gesehen und Wartungskosten allesamt hoch
2/5 Punkten
AUTO BILD-Testnote
3

Die machen auch einen wirklich guten Job. Der Spurhalter greift bei Bedarf sanft ins Lenkrad, der Abstandsassistent bremst vorausschauend und gefühlvoll. Lediglich der Lenkassistent mahnt unaufhörlich, man möge doch das Volant greifen, obgleich die Hände anklingen. Hier täte ein kapazitives Lenkrad not. Das ist dann aber auch schon Meckern auf hohem Niveau und muss einen nicht wirklich vom Kauf abschrecken.

Preis: Das kostet der VW Amarok

Anders ist es beim Preis. Im vollen Ornat, in dem der Amarok 3.0 TDI Aventura nach Hamburg kam, kostet er nämlich 72.000 Euro. Klar, wer Abstriche bei allem macht, der kann bereits ab 47.122 Euro in einen Amarok einsteigen.
Aber dann gibt es lediglich einen Vierzylinder-Diesel mit 170 PS und ein manuelles Sechsganggetriebe. Der Innenraum wirkt, mit kleineren Displays, in schlichter Plastik fast schon karg, und gerollt wird auf 16-Zoll-Stahlrädern. Ach, und noch etwas. Der Genspender, der Ford Ranger, kostet bei ähnlicher Ausstattung nur 64.367 Euro.
Der neue VW Amarok sieht schick aus. Ob er schöner ist als der Ford Ranger, dessen Gene der Wolfsburger jetzt in Gänze in sich trägt, muss der Betrachter entscheiden. Natürlich hat es VW sich nicht nehmen lassen, im Innenraum ein Gefühl des Nachhausekommens zu erzeugen. Ob das aber am Ende den Mehrpreis aufwiegt, ist die Frage. Denn das, was der Amarok jetzt im Gelände kann, und wie er sich auf der Straße bewegt, unterscheidet ihn ob der Baugleichheit nicht mehr vom Ford Ranger.