Volkswagen zieht die jährliche Preisrunde durch: Zum 21. August 2025 werden die Verbrenner-Modelle im Schnitt 1,5 Prozent teurer. Das geht aus einem internen Schreiben an die Händler hervor, das dem Magazin "Automobilwoche" vorliegt.
Zum Vergleich: Die Inflationsrate lag im Juli bei 2,0 Prozent, VW bleibt also darunter. Zumindest beim Grundpreis, denn auch Extras werden teurer: Sonderlackierungen, Sport-, Design- und Lichtpakete kosten künftig mehr – sowohl bei Benzinern und Dieseln als auch bei E-Autos.

VW T-Roc und E-Autos bleiben von der Preiserhöhung verschont

Eine Ausnahme im Anstieg der Verbrenner-Preise: der T-Roc. Für alle anderen Benziner und Diesel steigt der Listenpreis. Auch die Elektro-Baureihen ID.3 bis ID.7 sind von der Preiserhöhung ausgenommen. VW hatte seine E-Modelle schon bei der Preisrunde 2024 ausgespart, während die Verbrenner im Vorjahr um 2,1 bis 3,2 Prozent teurer wurden.
VW erhöht die Preise
Die Elektro-Baureihen VW ID.3 bis ID.7 sowie der ID.Buzz bleiben von der Preiserhöhung verschont.
Bild: Volkswagen AG
Hintergrund: Um drohende CO2-Strafzahlungen zu vermeiden, pusht VW weiter den Absatz seiner E-Autos. In den ersten sechs Monaten 2025 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt rund 52.500 neue Elektroautos mit VW-Logo zugelassen – das sind 18 Prozent aller VW-Neuwagen.

Was die Preiserhöhung für VW-Kunden bedeutet

Wer sich noch für einen neuen Golf, Passat oder Tiguan interessiert, der sollte vor dem 21. August 2025 zuschlagen, um den Preissprung zu vermeiden. Bei E-Autos wie dem ID.4 oder ID.Buzz bleibt der Preis dagegen stabil – vorerst.