Galerie VW Golf Variant (2020)

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VW Golf 8 Variant (2020): Marktstart, Innenraum, Länge, Abmessungen, Preis, Alltrack, Motoren

So viel Platz! Der neue VW Golf Variant rückt näher an den Passat

Auch vom Golf 8 gibt es natürlich wieder eine Kombiversion. Der Variant wächst etwas in die Länge und wird wieder als robuster Alltrack angeboten. Alle Infos und Sitzprobe!

Marktstart und Preis

Fast ein Jahr nach der Präsentation des regulären Golf hat VW jetzt den Variant vorgestellt. Die Kombiversion gehört bereits seit der dritten Generation des Kompakten fest dazu. Auch sie kommt in den Genuss der Neuerungen, die wir schon vom Fünftürer kennen, wie dem serienmäßigen digitalen Tacho und dem optionalem Matrix-LED-Licht. Schon Ende 2020 soll das Auto zu den Händlern rollen. Zum Bestellstart gibt es lediglich den Zweiliter-TDI mit 116 PS, damit starten die Preise bei 28.566 Euro. Wenn später auch die Dreiliter-Einstiegsbenziner verfügbar sind, dürfte der VW Golf Variant in der Basis knapp über 23.000 Euro kosten.
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Vor allem Länge und Radstand wachsen

Bis zur B-Säule gleicht der Variant dem regulären Golf, erst dann kommt der Kombiaufbau. Im Vergleich zum Vorgänger steht die Heckscheibe etwas schräger, die serienmäßigen LED-Leuchten stammen vom Fünftürer. Ansonsten ändert sich das Heck nur im Detail.

Vor allem Länge und Radstand wachsen beim Kombi. Das bedeutet mehr Beinfreiheit und Kofferraum.

Durch neu designte Sicken und Kanten geht die Heckklappe jetzt harmonischer in den Rest der Karosserie über, die Reflektoren sind nicht mehr direkt über der Schürze angebracht. Bei den Abmessungen legt der Variant gegenüber der siebten Generation vor allem bei der Länge und dem Radstand zu. In beiden Disziplinen sind es 6,6 Zentimeter, sodass der Kombi jetzt 4,63 Meter lang ist und der Radstand sich auf 2,69 Meter beziffern lässt. Die Breite (1,79 Meter) und die Höhe (1,46 Meter) sind dagegen fast unverändert und identisch mit dem Fünftürer.

Viel Platz für einen Kompakten

Der Variant übernimmt das volldigitale, fast knopflose Cockpit aus dem Golf 8.

AUTO BILD hat bereits im neuen Golf Variant gesessen. Dass wir das Cockpit bereits aus dem regulären Golf kennen, dürfte keine Überraschung sein. Auch dessen Kombiversion kommt natürlich serienmäßig mit digitalen Instrumenten auf einem 10,25 Zoll großem Bildschirm und einem 8,25-Zoll-Touchscreen fürs Infotainment. Gegen Aufpreis wächst letzteres ebenfalls auf 10,25 Zoll und wird noch mit einem Navi ausgestattet. Die meisten Tasten und Schalter sind bei der achten Golf-Generation rausgeflogen, sogar das Licht wird über eine Touch-Fläche bedient. Dafür hat das neue Multifunktionslenkrad eine ganze Armada an Tasten.
Die 6,6 Zentimeter mehr Länge kommen laut VW vor allem der Beinfreiheit zugute. So wächst die auf der Rückbank von maximal 90 auf 94 Zentimeter. Bei der ersten Sitzprobe weist der Golf Variant tatsächlich überraschend viel Platz im Fond für einen Kompakten auf. Dieses Raumgefühl wird nach oben durch das Panorama-Schiebedach unseres Fotofahrzeugs verstärkt. Und auch der Kofferraum fällt trotz schräger Scheibe größer aus. Er fasst jetzt 611 Liter (plus sechs Liter gegenüber dem Vorgänger), klappt man die Rückbank um, werden es 1642 Liter – also 22 Liter mehr als beim Golf 7-Kombi. Optional gibt es in der rechten Seitenverkleidung wieder eine 12-Volt-Steckdose und – eine Neuerung – auch eine Steckdose mit 230 Volt Spannung. Sollte man sie bestellt haben, lässt sich hier auch die elektrische Anhängerkupplung ein- und ausfahren.
Fazit von Katharina Berndt: Mit dem neuen Golf Variant reduziert sich der Abstand zum Passat-Kombi deutlich. Technik auf dem neusten Stand, hochwertige Materialien sowie ausreichend Platz auf der Rückbank und im Kofferraum bieten beide. Bleibt abzuwarten, wie VW verhindern will, dass der Golf Variant dem Passat die Kombi-Kunden wegschnappt.

Funktionen lassen sich nachträglich freischalten

Ab Werk sind z.B. ein Spurhalteassistent und ein neuer Abbiege-Assistent an Bord.

Mit der neuen Generation hat VW die Serienausstattung des Golf Variant erweitert. Ab Werk sind jetzt ein Spurhalteassistent, ein Umfeldbeobachtungsassistent mit Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, ein neuer Abbiege-Assistent, eine Müdigkeitserkennung, eine elektronische Differentialsperre an Bord. Außerdem gibt es Annehmlichkeiten wie eine Klimaautomatik, ein schlüsselloses Startsystem, eine Bluetooth-Schnittstelle und Komfortsitze.
Gegen Aufpreis gibt es zum Beispiel Matrix-LEDs oder teilautonomes Fahren mit dem Travel Assist. Außerdem lassen sich einige Funktionen auch nachträglich freischalten. Dazu gehören die automatische Abstandskontrolle ACC, der Fernlichtassistent oder Infotainment-Features wie ein WLAN-Hotspot, die Sprachbedienung, und App-Connect, um Smartphone-Apps einzubinden.

Alltrack mit 200 PS

Der Alltrack kommt mit mehr Bodenfreiheit, Rundum-Beplankung und einem 200-PS-Diesel.

Auch von der neuen Golf Variant-Generation gibt es wieder eine robuste Alltrack-Version. Die ist mit anderen Schürzen, Plastik-Beplankung rundherum und solider wirkenden Materialien im Innenraum ausgestattet. Außerdem bietet der Schlechtwege-Kombi mehr Bodenfreiheit, Allradantrieb und einen stärkeren Motor. Der Zweiliter-TDI leistet glatte 200 PS. So ausgerüstet kann der Variant Alltrack bis zu zwei Tonnen ziehen.

48-Volt-System für Benziner mit DSG

Wie bisher übernimmt der Variant fast alle Motoren vom regulären Golf, nur der Basismotor entfällt. Bei den Benzinern beginnt das Spektrum demnach mit einem Einliter-Dreizylinder (110 PS), es folgt ein. 1,5-Liter-Vierzylinder in den zwei Leistungsstufen 130 und 150 PS. Serienmäßig sind alle Motoren mit einer Sechsgang-Schaltung ausgerüstet. Entscheidet man sich für ein Siebengang-DSG, werden die Benziner zu Mildhybriden mit 48-Volt-System. Der Zweiliter-Dieselmotor hingegen ist mit doppeltem SCR-Kat und entsprechend zweifacher AdBlue-Einspritzung ausgerüstet, das soll die Stickoxide reduzieren. Er wird mit 115 oder 150 PS angeboten.

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