VW ID.Unyx für China vorgestellt
Hat VW einfach einen Cupra umgelabelt?

Bild: Volkswagen
Selbst die Antriebe wurden eins zu eins übernommen
Sieht so aus, als hätte Konzernmutter VW das SUV für den chinesischen Markt kurzerhand umgelabelt, denn nicht nur das sportlich-zerklüftete Design und der Innenraum mit auffälligem, nach innen gebogenem Armaturenbrett sind uns vom Tavascan wohlbekannt. Auch die Antriebe werden scheinbar eins zu eins übernommen.

Das charakteristische, sich nach außen verjüngende Armaturenbrett und der große 15-Zoll-Bildschirm kennen wir aus dem Cupra.
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Eine Variante mit Hinterradantrieb und 286 PS (210 kW) sowie eine 340 PS (250 kW) starke Allradversion stehen zur Wahl. Beide werden von einem 77-kWh-Akku mit Strom versorgt. Beim Tavascan reicht das für bis zu 568 Kilometer bei der schwächeren Version, der ID.Unyx soll bis zu 621 Kilometer schaffen. Das liegt allerdings am Testzyklus, denn in China werden die Reichweiten nicht nach WLTP ermittelt.
Cupras Markenzeichen sind die kupferfarbenen Akzente – beim ID.Unyx sind die goldfarben. Auf den zweiten Blick gibt es jedoch auch Abweichungen. Das Innenleben der Lichter ist vorne wie hinten weniger aufwendig gestaltet. Die auffällige Frontmaske des Cupra weicht beim VW einem subtileren, zahmeren Design, dasselbe gilt für die Heckschürze.

Die Änderungen sind marginal: Der Spoiler über den Rücklichtern wirkt beispielsweise kleiner.
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Vier weitere ID.Unyx-Modelle angekündigt
Mit der Präsentation des neuen Modells hat VW angekündigt, dass nicht nur das neue SUV diesen Namen tragen wird. Auch die neue Submarke der Wolfsburger in China soll ID.Unyx heißen. Vier weitere Autos sollen bis Mitte 2027 das Modellspektrum ergänzen. Cupra hat zufällig noch vier weitere Modelle: Born, Formentor, Leon und Ateca. Außerdem dürfte spätestens 2025 der Terramar kommen.
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