VW Magotan (2024): Passat-Limousine für China
VW spendiert dem China-Passat drei Displays

Während wir den Passat nur noch als Variant kaufen können, fährt in China die Limousine in die nächste Runde. Dort trägt das Auto den Namen Magotan.
Bild: Ministerium für Industrie und Informationstechnologie
Komplett aus dem Programm verschwunden ist die Karosserieform beim Passat aber nicht: In China bietet VW die Passat-Limo unter dem Namen Magotan an. Bilder der neuen Generation hat das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie Anfang des Jahres veröffentlicht. Jetzt ist auch ein Innenraum-Bild aufgetaucht.
Drei Displays für den VW Magotan (Update!)
Offensichtlich möchte sich VW mit dem Magotan etwas mehr in Richtung obere Mittelklasse bewegen. Denn auf Twitter wurde ein Bild veröffentlicht, das den Innenraum des chinesischen Passat-Bruders mit drei Displays zeigen soll. Kennen wir so eher aus der Oberklasse. Zum Beispiel vom Mercedes EQS – dort nennt sich das Design Hyperscreen. Natürlich sind diese beiden Konzepte nur bedingt vergleichbar, doch der Grundgedanke ist gleich: Die Bildschirme reichen vom Beifahrer bis hinters Lenkrad.
Stellt sich die Frage: Sehen wir drei Displays demnächst auch in deutschen VW-Modellen? Vorerst wohl nicht, denn die Modelle, bei denen drei Displays am ehesten infrage kämen, wurden bereits vorgestellt – inklusive Innenraum. Dazu zählen der neue VW Passat, der elektrische Bruder ID. und das Facelift des Golf 8. Sollte VW das Magotan-Konzept also auch für Deutschland planen, so wird es bis zur Umsetzung sicher noch einige Jahre dauern.
VW Magotan: Passat-Limousine mit konservativerem Design
Zum Außen-Design muss man fairerweise sagen, dass der Magotan nicht einfach der europäische Passat in Limousinenform ist. Für China wurde auch das Design angepasst. Es wirkt etwas konservativer. Der Kühlergrill ist größer und wird von einer Chromstrebe geteilt, die unter den Scheinwerfern weiterläuft.
Das Chromelement wird in der Schürze wieder aufgenommen, die gediegener gestaltet ist. Der mittige Lufteinlass ist kleiner und optisch mit dem seitlichen verbunden, was zwei schwarze Schnörkel erzeugt. Am Heck ändert sich offenbar nur das Innenleben der Rückleuchten, nicht deren Form. Ihre 3D-Signatur erinnert an die ID-Modelle.

Auf dem Foto wirkt das Heck des VW Magotan recht wuchtig.
Bild: Ministerium für Industrie und Informationstechnologie
Magotan soll 220 PS bekommen
Der rechteckige Ausschnitt der Heckklappe wirkt sehr rustikal; darunter findet sich eine Schürze, die verspielter designt ist als die gradlinige Version beim Passat Variant. Es sind zwar keine Endrohre zu sehen, der Magotan soll aber als Verbrenner kommen: Er wird den Zweiliter-Benziner des Vorgängers mit 220 PS übernehmen.
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