VW Einstiegs-ID (2022): Mini-E-SUV

VW Mini-E-SUV auf ID Neo-Basis

VW plant E-SUV für 18.000 Euro

Die Zukunft von Volkswagen ist elektrisch – und für die Kunden erstaunlich günstig. Hier sind erste Infos zum Mini-SUV auf Basis des ID Neo.
Bis 2023 wollen die Wolfsburger nach einem Aufsichtsratsbeschluss ein Drittel aller Ausgaben in Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren stecken. Kommt das nicht so wie erhofft bei den Kunden an, könnte das viel existenzbedrohender sein, als es der Dieselskandal jemals war. Einem kleinen Elektro-SUV, das wir exklusiv hier zeigen, trauen die Wolfsburger sogar zu, Tesla in Europa zu schlagen.

Der geplante Preis ist heute noch nicht realisierbar

Schnäppchen: 400 Kilometer elektrische Reichweite soll es im VW Mini-E-SUV für rund 18.000 Euro geben.

"Wir werden 2020 kommen mit Fahrzeugen, die alles können wie Tesla und um die Hälfte billiger sind", so VW-Boss Herbert Diess. Für das noch namenlose Mini-SUV im Format eines T-Cross bedeutet das: 400 Kilometer Reichweite für rund 18.000 Euro. Zahlen, die bis heute unmöglich sind. Zumindest, wenn das Auto nicht hoch subventioniert angeboten wird, der Hersteller damit Geld verdienen will. Und genau das hat Volkswagen vor. Wie das gehen soll? Ganz einfach: Die Wolfsburger machen auch bei den E-Autos das, was sie besonders gut können. Nämlich standardisierte Technik entwickeln (MEB, modularer Elektrobaukasten), die dann bei mehreren Marken millionenfach von den Bändern rollt und so die Kosten im Zaum hält. Im konkreten Fall hat der Erfinder des Käfers, und damit der deutschen Massenmobilität, das Elektroauto einfach noch mal neu erfunden. Der MEB, auf dem auch der ID Neo steht, ist die erste Großserienplattform für Elektroautos, alle Fertigungsprozesse sind industrialisiert und somit so günstig, wie es nicht einmal Elon Musk mit seinen 5000 Tesla Model 3 per Woche schafft.
Für die Kunden mündet diese Strategie in einem Auto, das es bisher noch nicht gab. Auf rund vier Meter Länge bietet es Platz wie im größeren Tiguan, das digitale Cockpit zeigt, wie die einfache Bedienung eines iPhones sich mit unserer Autowelt verbinden lässt. Und dann sind da noch die Akkus. Bisher sind sie so teuer, dass sich E-Autos mit alltagstauglicher Reichweite trotz weniger Teilen nicht so günstig wie ein Verbrenner herstellen lassen. Das hat VW wohl gelöst, baut eine eigene Akku-Fabrik – Revolution!

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