Wildunfälle

Wildunfälle: Statistik

Trauriger Rekordwert: durchschnittlich 800 Wildunfälle pro Tag

Der GDV vermeldet für das Jahr 2019 einen Höchstwert bei den Wildunfällen. Gerade jetzt im Herbst sollten Autofahrer wieder wachsam sein: Das Risiko ist besonders hoch!
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) meldet für 2019 so viele Wildunfälle wie nie zuvor. Rund 295.000 Wildunfälle seien bei den Kfz-Versicherungen gemeldet worden – eine Steigerung um zehn Prozent (+27.000) im Vergleich zum Vorjahr. Auf den Tag gerechnet macht das rund 800 Wildunfälle täglich in Deutschland. Die Statistik erfasst allerdings nur die Kasko-Fälle, da Wildunfälle lediglich über die Teil- oder Vollkasko-Versicherung abgedeckt sind. Die Haftpflicht kommt nicht für einen Wildschaden auf. Weitere Infos zum Thema Wildunfall in der Kfz-Versicherung, finden Sie hier
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Hohes Risiko für Wildunfälle von Oktober bis Dezember

Im Herbst ist das Risiko eines Wildunfalls laut GDV besonders hoch. Das gleiche gilt für die Monate März, April und Mai. Im Frühling sind es besonders die Jungtiere, die auf der Suche nach neuen Revieren Straßen überqueren. Im Herbst treibt die Nahrungssuche die Wildtiere aus ihren gewohnten Gefilden heraus. Gerade in diesen Zeiträumen sollten Autofahrer besonders wachsam sein und ihre Fahrweise gerade in der Nähe von Wiesen oder Wäldern anpassen. In sehr risikoreichen Gebieten weisen Warnschilder auf den Wildwechsel hin. Wichtig: Ist bereits Wild am Fahrbahnrand in Sicht, das Fernlicht abblenden und Geschwindigkeit verringern. Im Ernstfall nicht ausweichen. Die Kollision mit dem Tier böte lauf GDV weniger Gefahr als eine Kollision mit einem Baum oder entgegenkommenden Fahrzeug bei einem Ausweichmanöver. Wie Sie sich bei einem Wildunfall richtig verhalten, lesen Sie hier

Kfz-Versicherer: Hohe Ausgaben durch Wildunfälle

Die Versicherer kosteten die Wildunfälle im Jahr 2019 viel Geld: Im Schnitt kostete die Regulierung eines Schadens 300 Euro. Insgesamt zahlten die Kfz-Versicherungen rund 885 Millionen Euro, 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Die gestiegenen Kosten sind nicht nur mit der gestiegenen Zahl der Unfälle, sondern auch mit den immer teureren Fahrzeugteilen zu erklären. Für den Autofahrer mit Teil- oder Vollkasko-Versicherung kostet der Wildunfall in der Regel aber nur die Selbstbeteiligung: Die Regulierung eines Wildunfalls ist eine Leistung der Teilkasko. Auf den Schadenfreiheitsrabatt hat eine Kollision mit Wild in der Regel ebenfalls keinen Einfluss.

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