Aus dem Käfer wurde der Beetle, aus dem Mini der Countryman, und die Isetta kommt als Microlino wieder: Viele Klassiker von früher feierten bereits in der Neuzeit ihre Wiedergeburt im neuen Blechkleid.
Doch wie hätten eigentlich die Ikonen von heute ausgesehen, wenn sie ein paar Jahrzehnte früher zur Welt gekommen wären? Das hat sich auch der niederländische Zeichner Ruben Ooms gefragt und seiner automobilen Fantasie freien Lauf gelassen.

A-Klasse mit Schwung in den Kotflügeln

So wird die Mercedes A-Klasse – von 1997 bis 2012 als Hochdach-Version gebaut – ins Jahr 1955 verfrachtet. Heraus kommt ein fiktiver Mercedes 119, mit Schwung in den Kotflügeln und mit der Front des Transporters 319. Oder der BMW i8 (2013-2020) – ein echter E-Sportler-Pionier: Hätte sich der Elektromotor schon in den 1950er-Jahren durchgesetzt, dann wäre der BMW E07 vielleicht als geschlossenes Coupé mit Scherentüren und Luftleitblechen gegen den Mercedes 300 L angetreten.
Porsche 999 im Vergleich zu Porsche Cayenne
Wie hätte ein Porsche-Geländewagen ausgesehen? Nennen wir ihn mal gewichtig 999? Auf jeden Fall geländegängig, also mit gro­ßen Federwegen und grobstolligen Reifen.

Oder der Porsche Cayenne, 2002 ein Mitbegründer des heutigen SUV-Trends: Im Jahr 1972 hätte er als, sagen wir mal, Porsche 999 mit grobstolligen Reifen, einer 911-Front, mit luftgekühltem Boxermotor und seitlichem Schwellerschutz inklusive Trittbrett-Funktion durchs Gelände pflügen können. In der Bildergalerie zeigt AUTO BILD diese und weitere Retro-Traumwagen im Look von damals!

Bildergalerie

Mercedes 119 im Vergleich Mercedes A-Klasse Montage
Mercedes 119 im Vergleich Mecedes A-Klasse
Mercedes 119 im Vergleich Mercedes A-Klasse
Kamera
So hätten unsere Autos früher ausgesehen

Fazit

Die Auto-Geschichte ist schon reich an Irrwegen und skurrilen Entwürfen. Die Fiktionen des Zeichners Ruben Ooms sind eine tolle Ergänzung dieser Realität, auch weil sie mit allerfeinster Ironie darauf hinweisen, dass viele moderne Autos in Wahrheit einfach schräg sind.