
Honda Prelude
Generation 6
: ab 2026Alle Infos zum Modell
Honda Prelude – klingelt da was? Fünf Generationen des Sportcoupés hat Honda seit 1978 hergestellt, in den 80ern kam Generation zwei auch zu uns. 2001 war Schluss, und jetzt geht es wieder los – der Prelude kommt im Frühjahr 2026 zurück.
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Vorstellung
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Neuauflage kommt 2026
Honda ist gründlich
Zuletzt haben einige Modelle mit klangvollen Namen wieder das Licht der Welt erblickt, doch hatten sie oft nicht mehr viel mit der ursprünglichen Legende gemein. Honda hält es da anders: Statt lediglich den bekannten Namen zu recyceln, gehen die Japaner aufs Ganze und bringen den Prelude wieder im Sportwagen-Look.
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Preis
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Unter 50.000 Euro geht's los
Honda bietet den Prelude zu einem Basispreis von 49.500 Euro an. Günstig ist das nicht gerade – angesichts der wenigen Konkurrenz im Segment der erschwinglichen Sportcoupés aber dennoch ein fairer Deal.
Mehrere Ausstattungsvarianten gibt es nicht, stattdessen kann der Wagen mit Paketen und Extras individualisiert werden. Dabei handelt es sich allerdings nur um etwas Kosmetik und kleinere praktische Features, denn das Auto kommt bereits umfangreich ausgestattet daher.
Auch in Sachen Motorisierung macht Honda es seinen Kunden leicht: Es gibt nur einen 184 PS starken Vollhybrid, der auch im Honda Civic steckt.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 02. Juni 2026
Aufbauart: Coupé
Benzin/Elektro
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Prelude e:HEV, Advance
143 PS
49.500 €
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Design
Design

Segelfliegen auf der Straße
Die Form des Prelude ist klassisch Sportwagen: kompakte Abmessungen, drei Türen, abfallendes Heck, dazu langer Radstand und kurze Überhänge. Die Front kommt mit angriffslustig-großem Lufteinlass in der Schürze und Spoilerlippe. Dieser Bereich ist schwarz abgesetzt, was den Sportanspruch optisch untermauert.
Passend dazu ist das Tagfahrlicht zu schmalen Schlitzen verengt, die eigentlichen Scheinwerfer darunter morphen sich in ausgeschaltetem Zustand in die Karosserie. Den Grill ersetzen zwei Luftschlitze, die an die geschwungenen Flügel eines Segelflugzeugs erinnern. Die Ingenieure von Honda haben sich sowohl für das Exterieur als auch für den Innenraum von Segelfliegern inspirieren lassen.
Auf der Kofferraumklappe trägt der Prelude einen kleinen Spoiler, die Gestaltung der Rücklichter darunter scheint inspiriert von den 80er- und 90er-Jahren. Quer übers Heck zieht sich das dunkelrote Glas der Rücklichter, darauf ist der Markenschriftzug angebracht.

Der kursive Prelude-Schriftzug scheint von Porsche inspiriert.
Bild: Honda
Die Schürze ist ab der Mitte des Hecks dunkel abgesetzt und wirkt sportlich. Die große Kennzeichenmulde versprüht auch ein gewisses Retro-Flair. Der Prelude steht auf 19-Zoll-Leichtmetallfelgen.
Sportlich und praktisch
Trotz des Sportwagenformats hat Honda einen überraschend alltagstauglichen Kofferraum entworfen. Steht die zweite (Not-)Sitzreihe, passen 264 Liter hinein. Klappt man sie um (im Verhältnis 60:40), schluckt der Laderaum hinter den Vordersitzen sogar bis zu 760 Liter.

Nicht schlecht für einen Sportwagen: Der Laderaum schluckt bei umgeklappter Rückbank bis zu 760 Liter.
Bild: Honda
Bei der Farbpalette ist Honda eher zurückhaltend unterwegs: Serienmäßig kommt der Prelude in "Meteoroid Grey Metallic", außerdem gibt es "Crystal Black Pearl" und "Moonlit White Pearl". Einzig die blaue Lackierung "Racing Blue Pearl" entspringt nicht dem Schwarz-Weiß-Spektrum.
Ein weiterer Hingucker sind die dunkelblauen Brembo-Bremsen, die serienmäßig mit an Bord sind. Optional gibt es einzeln oder im Black Paket (1600 Euro) einen frei stehenden Heckspoiler, schwarze Logos und Aero-Flap-Wings für die Spoilerlippe.
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 4525 mm
- Breite: 1880 mm
- Höhe: 1349 mm
- Radstand: 2604 mm
- Gewicht: 1545 kg
- Kofferraum: 264–760 l
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Antrieb
Antrieb

Erstes Modell mit "S+"-Schaltung
Der Prelude ist das erste Modell mit Hondas neuer "S+"-Schaltung. Sie simuliert schnelle, automatische Gangwechsel und soll sich dadurch sportlicher anfühlen als herkömmliche Automatikgetriebe. Die Simulation ist nötig, weil der Prelude den ungewöhnlichen Antriebsstrang des Civic übernimmt: ein Zusammenspiel aus Zweiliter-Vierzylinder mit 143 PS und einem 184 PS starken Elektromotor. Der Verbrennungsmotor treibt dabei meist einen Generator an, der Strom für den E-Motor liefert – dieser wiederum bewegt die Vorderräder. Laut Hersteller liegt der Verbrauch bei 5,2 Litern auf 100 Kilometer.
Doch wer ein Sportcoupé fährt, interessiert sich vor allem für die Fahrleistungen. Und die bleiben – zumindest auf dem Papier – hinter den Erwartungen zurück. Für den Standardsprint von 0 auf 100 km/h benötigt der Prelude 8,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 188 km/h erreicht.
Mit 1545 Kilogramm ist der Prelude für heutige Verhältnisse allerdings relativ leicht. Zudem stellt der Elektromotor 315 Nm Drehmoment zur Verfügung. Das adaptive Fahrwerk übernimmt Honda vom Civic Type R – ein Hinweis darauf, dass sich der Prelude fahrdynamisch sportlicher geben will, als es die nackten Leistungsdaten vermuten lassen.
Die technischen Daten im Überblick:
Honda Prelude | |
|---|---|
Motor | Zweiliter-Vierzylinder-Benziner + Elektromotor |
Leistung | 184 PS (135 kW) |
max. Drehmoment | 315 Nm |
Antrieb | Vorderradantrieb |
Getriebe | i-MMD-Automatikgetriebe |
Höchstgeschwindigkeit | 188 km/h |
0-100 km/h | 8,2 s |
Verbrauch, kombiniert nach WLTP* | 5,2 l/100 km |
Neuer Honda Prelude als Hybrid-Coupé
Nach über 20 Jahren kommt der Prelude zurück
Bild: Honda Motor Europe
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Ausstattung
Ausstattung

Innenraum: Civic-Anleihen für den Sportwagen
Honda-Kenner erkennen sofort, dass der Sportwagen zahlreiche Elemente aus dem Civic übernimmt. Das gilt unter anderem für die beiden Displays. Wie bei analogen Instrumenten ist der 10,2 Zoll große Digitaltacho nach oben von einer halbrunden Sonnenblende abgeschirmt. Das neun Zoll große Zentraldisplay sitzt freistehend auf dem Armaturenbrett, flankiert von einem Drehregler für die Lautstärke sowie zwei Schnellwahltasten.
Auch die wabenförmigen Gitter der Lüftungsdüsen und die Drehregler der Klimabedienung erinnern stark an den Innenraum des Civic.
Unterschiedliche Vordersitze
Fahrer und Beifahrer nehmen auf unterschiedlich ausgelegten Sitzen Platz. Der Fahrersitz ist klar auf Seitenhalt getrimmt, der Beifahrersitz hingegen stärker auf Komfort. Serienmäßig sind die Sitze in schwarzem Leder ausgeführt, optional sind sie auch in einer weiß-blauen Farbkombination erhältlich.

Das Sitzdesign im Schalenlook und mit angedeuteter integrierter Kopfstütze ist sportlich.
Bild: Honda
Darüber hinaus verfügt der Prelude über eine zweite Sitzreihe mit zwei Plätzen. Diese taugen für Erwachsene allerdings nur als Notsitze, da es vor allem an Kopffreiheit mangelt. Bezogen sind sie mit Stoff, umklappbar im Verhältnis 60:40.
Umfangreiche Serienausstattung
Im Konfigurator hält sich die Zahl der optionalen Extras in Grenzen – die wichtigsten Technik- und Komfortfeatures sind bereits serienmäßig an Bord. Lediglich die Kofferraumabdeckung (140 Euro Aufpreis) hätte Honda dem Prelude ab Werk spendieren können.
Zur Serienausstattung zählen unter anderem ein Stauassistent, Parkhilfen vorn und hinten, ein adaptiver Geschwindigkeitswarner, ein Totwinkel-Assistent sowie ein Regensensor. Hinzu kommen ein Lederlenkrad mit 12-Uhr-Markierung, beheizbare Vordersitze und eine induktive Ladeschale in der Mittelkonsole. Ein besonders praktisches Detail: In der Dachkonsole befindet sich ein Brillenablagefach.
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Test
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Wendiger Kurvenräuber
Beim Autoquartett zieht der Japaner mit seinen nackten Zahlen zwar meist den Kürzeren, doch auf der Straße ist das schnell vergessen. Mit dem aus dem Civic Type R entlehnten Fahrwerk und einer präzisen Lenkung lässt sich der Prelude handlich und berechenbar in die Kurve werfen – und genauso engagiert wieder herausbeschleunigen.
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Fazit
von Katharina Berndt
Optisch können wir festhalten: Gut gemacht, Honda! Der Prelude sieht beinah aus wie die Studie, wurde auf den letzten Metern nicht doch noch zahmer gestaltet. So wie das Auto jetzt dasteht, dürfte die Neuauflage JDM-Fans optisch nicht enttäuschen.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 49.500 €
Leistung
- 143 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 188 km/h
Elektrische Reichweite
- –
Verbrauch (kombiniert)
- 5,2 l/100 km
0 – 100 km/h
- 8,2 s
Kofferraumvolumen
- 264 – 760 l
Anhängelast
- –
Technische Daten & Varianten

Honda Prelude 6, Coupé
Bauzeitraum: seit 01/2026
1 Kraftstoffart
Benzin/Elektro
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
Prelude e:HEV, Advance seit 01/2026
143 PS
8,2 s
5,2 l/100km
49.500 €
Honda Prelude
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Honda Prelude Bilder
Honda Prelude Generationen
Die technischen Daten werden bereitgestellt von SCHWACKE.
Honda Prelude

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Honda Prelude – klingelt da was? Fünf Generationen des Sportcoupés hat Honda seit 1978 hergestellt, in den 80ern kam Generation zwei auch zu uns. 2001 war Schluss, und jetzt geht es wieder los: Der Prelude kommt zurück. Im Frühjahr 2026 geht das Auto in den Verkauf.
Bild: Honda Motor Europe

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Mit der Ankündigung der Rückkehr des Prelude präsentierte Honda eine Studie (im Bild). Das rot lackierte Showcar war bereits sehr seriennah.
Bild: Honda Motor Europe

3/10
Im ersten offiziellen Fotoset gab es nur Detailaufnahmen des Hecks, inzwischen gibt es ein Bild der Rückseite, das den ganzen Wagen zeigt. Details kann man jedoch immer noch nicht erkennen, denn das Foto ist im Dämmerlicht aufgenommen. Nur so viel ist klar: Die Schürze ist ab der Mitte des Hecks dunkel abgesetzt und wirkt sportlich. Die große Kennzeichenmulde versprüht ein gewisses Retro-Flair.
Bild: Honda Motor Europe

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Was bereits die Studie zeigte: Der Prelude trägt einen kleinen Spoiler auf der Kofferraumklappe, die Gestaltung der Rücklichter darunter scheint inspiriert von den 80er- und 90er-Jahren. Quer übers Heck zieht sich das dunkelrote Glas der Rücklichter, darauf ist der Markenschriftzug angebracht.
Bild: Honda Motor Europe

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Die Form ist klassisch Sportwagen: kompakte Abmessungen, drei Türen, abfallendes Heck, dazu langer Radstand und kurze Überhänge. Die Front kommt mit angriffslustig-großem Lufteinlass in der Schürze und Spoilerlippe. Dieser Bereich ist schwarz abgesetzt, was den Sportanspruch optisch untermauert. Passend dazu ist das Tagfahrlicht zu schmalen Schlitzen verengt, die eigentlichen Scheinwerfer darunter morphen sich in ausgeschaltetem Zustand in die Karosserie. Den Grill ersetzen zwei Luftschlitze.
Bild: Honda Europe

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Endlich gibt es erste Bilder des Prelude-Innenraums (als Rechtslenker für Japan). Honda-Kenner sehen direkt, dass der Sportwagen Elemente des Civic zu übernehmen scheint. Gerade die Displays wirken doch sehr ähnlich. Sollte es sich um die gleichen Bildschirme handeln, messen die digitalen Instrumente 10,1 Zoll, der Bildschirm für das Infotainment wäre neun Zoll groß.
Bild: Honda Motor

7/10
Ein interessantes Detail: Laut Honda bekommen Fahrer und Beifahrer unterschiedliche Sitze. Für den Fahrer sei das Gestühl auf Seitenhalt ausgelegt, beim Beifahrer auf Komfort. Sie seien weicher konturiert und gepolstert.
Bild: Honda Motor

8/10
Die Mittelkonsole zwischen den Sitzen hebt sich in der Anordnung der Elemente deutlich vom Civic ab. Am auffälligsten: Die Knöpfe für die Fahrstufen fallen beim Prelude scheinbar zwei Nummern größer aus und sind in der Mitte zu finden.
Bild: Honda Motor

9/10
Honda hat bekannt gegeben, dass der Prelude das erste Modell mit der neuen "S+"-Schaltung wird. Die simuliert schnelle, automatische Gangwechsel und soll sich damit sportlicher anfühlen als andere Automatikgetriebe.
Bild: Honda Motor Europe

10/10
In Sachen Antrieb ist bislang nur eines klar: Der neue Prelude wird ein Hybrid. Wahrscheinlich hat Honda einen Vollhybridantrieb vorgesehen, den könnte der Civic liefern. Das würde ein Duo aus Zweiliter-Vierzylinder (143 PS) und 183-PS-Elektromotor bedeuten. Vielleicht ist bei der Leistung aber noch Luft nach oben.
Bild: Honda Europe
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