Vor- und Nachteile von Apple Carplay

Vor- und Nachteile von Apple Carplay

Apple CarPlay jetzt mit Whatsapp

— 29.01.2018

Whatsapp jetzt bei CarPlay

Mit einem Update ist Whatsapp endlich auch bei Apple CarPlay verfügbar. AUTO BILD zeigt, wie es geht und gibt Tipps zu Apple CarPlay!

Endlich ist Whatsapp bei Apple CarPlay verfügbar. Mit der neuesten Version des Messengers 2.18.20 erscheint das Icon der App ohne weiteres Zutun auf der Benutzeroberfläche von CarPlay. Darüber kann man direkt Whatsapp-Nachrichten diktieren, verschicken und vorlesen lassen. Das ging vorher nur holperig direkt über den Sprachdienst Siri. Dabei war der größte Nachteil, dass eingehende Nachrichten nicht angezeigt wurden, man dafür extra immer Siri fragen musste. Mit der neuesten Version von Whatsapp funktioniert der Messenger-Service genau wie die bei CarPlay vorinstallierte SMS-App. Whatsapp ist ab sofort mit dem Update überall bei CarPlay verfügbar.

Tipps und Tricks für Apple CarPlay

Apple präsentierte CarPlay erstmals auf dem Autosalon Genf 2014 in Zusammenarbeit mit Volvo. Mittlerweile haben fast alle Autohersteller CarPlay im Angebot. Marken wie Jaguar Land Rover und Toyota lassen Apple dagegen nicht ins Auto und setzen ausschließlich auf eigene Lösungen. Mit CarPlay können ausgewählte iPhone-Funktionen über das Infotainmentsystem des Autos bedient werden. Dazu gehören unter anderem Apple Maps, Nachrichten, Apple Musik, Spotify und Apps fürs Internetradio. Nützlich ist vor allem die Sprachbedienung mit Siri. Damit lassen sich neben SMS auch Emails und Whatsapp-Nachrichten diktieren und vorlesen sowie Musik vom iPhone (nicht Spotify) anwählen. Auch Sportergebnisse und Wettervorhersagen beherrscht Siri. Seit Neuestem liest Apple auch Wikipedia-Einträge vor. Alles Funktionen, die nicht auf dem Bildschirm zu sehen sind. Hier gilt: ausprobieren!
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Bei der Navigation nutzt Apple Echtzeitdaten von TomTom, blendet bevorstehende Termine ein und warnt vor Gefahrenstellen. Mit einem der letzten Updates lassen sich CarPlay-Infos auch in digitalen Kombiinstrumenten anzeigen, wovon bis jetzt aber noch kein Hersteller Gebrauch macht. Voraussetzung für die meisten Funktionen von CarPlay ist eine Internetverbindung über das Handy sowie ausreichend Datenvolumen. Ein weiteres Problem gibt es bei der Übernahme von Apps. Die Auswahl ist gering, und außer Seat (mit Seat Connect) konnte noch kein Autohersteller eigene Apps bei CarPlay platzieren. Neben einem Anschluss mit Lightning-Kabel lässt Apple auch die drahtlose Kopplung zu – BMW nutzt die Möglichkeit bereits. Allerdings wurde erst kürzlich bekannt, dass CarPlay bei BMW nur im Abo läuft. Drei Jahre kosten 300 Euro. 

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