Dauertest VW Passat Variant 2.0 TDI

— 26.09.2008

Der ewige Patient

Ein kleiner Geburtsfehler, schlechte Diagnosen und waschechte Kunstfehler sorgten für ein Dauertest-Desaster des Kombi-Bestsellers VW Passat Variant TDI. Hier das 100.000-Kilometer-Testprotokoll.



Gäbe es einen lateinischen Namen für die schwere Krankheit, die unser Dauertest-Passat durchlitt, sie hieße wohl Influenza Electronicus. Oder so ähnlich. Übersetzt: schmerzhaftes Sensorfieber und brennender Ausschlag im Bereich der Motorelektronik. Unser Patient zeigte dabei ausgesprochen hartnäckige Symptome. Und im Behandlungsverlauf schwächten schwere Motor-Operationen sowie diverse Kunstfehler der Werkstatt den Ärmsten zusätzlich. Aber der Reihe nach. Im Mai 2006 trat der Passat seinen Dienst zum AUTO BILD-Dauertest an. In der meistgekauften Ausführung Variant, in funktionalem Comfortline-Trimm, mit 170 PS starkem TDI. Dazu ein sündhaft teures Ausstattungspaket inklusive großem Farbnavigationssystem, Lederausstattung, modernem DSG-Getriebe.

Arbeitstier mit Reisequalitäten

Der Passat Variant mit starkem TDI gilt als gesunde Mischung, unser Modell musste allerdings häufig operiert werden.

Der Passat Variant mit starkem TDI gilt als gesunde Mischung, unser Modell musste allerdings häufig operiert werden.

Deutschlands beliebtester Kombi in Top-Form. Einfach traumhaft. Aber auch teuer. 45.858 Euro waren vor zweieinhalb Jahren für den edlen Laster fällig – entsprechend hoch die Erwartungen. "Eher Prunkwagen als Volkswagen", formulierte unser Chef vom Dienst Helmut Litzenberger gleich den hohen Anspruch des Super-Passat. Von wegen. Bei uns musste der arctic-blaue Variant ganz unten anfangen, von Beginn an kräftig malochen. Heißt: eilige Dienstreisen abreißen, schwere Anhänger zerren, Unmengen Mess- und Fotomaterial transportieren. Verhoben hat er sich dabei nicht, ganz im Gegenteil. Das Fahrtenbuch füllte sich anfangs so schnell mit Lob, wie sich die Kilometer addierten: "Leiser Reisewagen, guter Durchzug, subjektiv starke Bremsen, sensationeller Verbrauch", fasste Redakteur Karl-August Almstadt die Autobahn-Qualitäten zusammen.

Technische Daten
Motor
Vierzylinder-Turbodiesel, Pumpe-Düse-Einspritzung/vorn quer eingebaut
Ventile/Nockenwellen
4 pro Zylinder/2
Hubraum
1968 ccm
kW (PS) bei U/min
125 (170)/4200
Nm bei U/min
350/1750
Höchstgeschwindigkeit
217 km/h
Abgasnorm - Abgas CO2
Euro 4 - 178 g/km
Getriebe/Antrieb
Sechsgang-DSG/Vorderradantrieb
Tankinhalt/Kraftstoffsorte
70 l/Diesel
Kofferrauminhalt
603-1731 l
Leergewicht/Zuladung
1670/500 kg
Anhängelast gebremst/ungebremst
1800/750 kg

Probleme von Anfang an

"Mit vorgeklapptem Beifahrersitz und flach gelegten Fondlehnen wird der Variant zum Kleinlaster", lobte Tester Manfred Klangwald auch noch die Stärken im Transportbereich. Im Prinzip waren sich alle Nutzer einig: Der Komfort stimmt, die Sitze sind tadellos, das DSG-Getriebe mit seinen weichen Schaltübergängen begeistert – dieser Kombi ist sein Geld wert. Der Haken an der Sache: Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Passat gerade einmal 10.000 Kilometer auf der Uhr. Gut eingefahren, könnte man meinen. Oder aber: schon am Ende. Denn außer Lob am konzeptionellen Können, hagelte es von da an vorrangig negative Bemerkungen.

Verkaufszahlen VW Passat März 2005 bis August 2008
Passat Variant
269.135 Fahrzeuge
78%
Passat Limousine
75.412 Fahrzeuge
22%

DSG-Getriebe nervte über die gesamte Testdistanz

Speziell das Getriebe fand nach und nach Kritiker. Beim Anfahren oder im Rangierbetrieb zickte es. Der elektronisch überwachte Kraftschluss der Doppelkupplung erfolgte scheinbar lieber zufällig als nach einem logischen Programm. Selbst nach einem Software-Update in der VW-Werkstatt ruckelte sich der Variant weiterhin unsensibel in Parklücken, nervte mit verzögertem Ansprechen. Schlimmer noch: Bei Minusgraden ließ sich das Getriebe gelegentlich erst nach mehreren Versuchen zur Rückwärtsfahrt überreden. Redakteur Jörg Maltzan konnte den VW im Winterbetrieb "nur im Kriechgang mit viel Geschick aus der Tiefgarage bugsieren". Immerhin: Diese Unzulänglichkeiten des DSG bei Kälte lassen sich – übrigens wie die bei hohen Temperaturen mehrfach überforderte Klimaanlage – gerade noch in die Abteilung temporäre Komfortschwäche sortieren.

Motorenmix VW Passat


Benziner Variante Diesel Variante
4,4%
122 PS
53,1%
140 PS
4,0%
160 PS
16,2%
170 PS
1,2%
102 PS
10,6%
105 PS
0,8%
200 PS
8,4%
BlueMotion
0,7%
250 PS V6 4 Motion
0,5%
R36
0,1%
150 PS 4Motion

Motor mit Leistungsverlust

Andere Macken dagegen gehören ganz klar in die Kategorie Ganzjahres-Ärger. Bei Kilometer 18.380 hüstelte der Turbodiesel erstmals, fiel kurz darauf mit schwindender Leistung unangenehm auf, schwächelte bald bei der Höchstgeschwindigkeit, schleppte sich im Notlaufprogramm von der Autobahn oder sogar nur am Haken der Gelben Engel in die nächste Werkstatt. So viel vorab: Das Motor-Husten und die Schwächeanfälle wuchsen sich letztlich zu einem chronischen Leiden aus. In der Zwischenzeit beschäftigte uns der Dauertest mit abenteuerlichen Reparaturerlebnissen. Wahrscheinlich hing der Variant häufiger am VW-Diagnosegerät als Amy Winehouse am Kochsalz-Tropf.

AUTO BILD Testwerte
Messung bei Tachostand…
4396 km
101.304 km
Beschleunigung 0-50 km/h
3,2 s
2,9 s
0-100 km/h
8,5 s
8,7 s
0-130 km/h
13,8 s
14,5 s
Elastizität 60-100 km/h
4,5 s (4. Gang)
4,9 s (4. Gang)
80-120 km/h
5,9 s (6. Gang)
6,4 s (6. Gang)
Bremsweg aus 100 km/h kalt/warm
37,4/37,0 m
38,3/38,6 m
Testverbrauch/100 km (Teststrecke)
7,6 l
7,9 l
Innengeräusch bei 50/100/130 km/h
59/65/69 db (A)
60/67/70 db (A)
Leistungsmessung*
116,6 kW/159 PS
Abgasmessung**
HC + NOX 0,2067/CO 0,1506/CO2 171,56/Partikel 0,0005
* Messungen erfolgten auf dem Prüfstand des DEKRA Technology Center Klettwitz
**alle Angaben in g/km

VW war mit Problem-Diagnose überfordert

Provisorium: Das gelbe Bypass-Kabel überbrückt den Kabelbaum vom Ladeluft-Drucksensor zum Motorsteuergerät.

Provisorium: Das gelbe Bypass-Kabel überbrückt den Kabelbaum vom Ladeluft-Drucksensor zum Motorsteuergerät.

Gebracht hat es bei beiden jedenfalls nur kurzzeitige Besserung. Vom ausgetauschten Luftmassenmesser über zweifach gewechselte Pumpe-Düse-Einspritzelemente bis zu einem notdürftig durch den Motorraum verlegten Bypass-Kabel zum Ladeluft-Drucksensor operierten die VW-Mechaniker in insgesamt neun (!) Eingriffen am offenen Herzen des Vierzylinders. Leider erwiesen sich die meisten Einschnitte als Fehldiagnose – letztendlich war ein Temperatursensor am Turbolader der Übeltäter. Fatal: Der Ausfall dieses Fühlers ist kein Einzelfall bei den Zweiliter-TDI. Darüber hinaus sind Defekte vom Diagnosegerät grundsätzlich nicht auffindbar. Das wäre immerhin eine klitzekleine Entschuldigung, warum sich der für den Dauertest zuständige Servicebetrieb mit der Behandlung so schwertat.

Reparaturen
24.368 km
Austausch der Kraftstoffpumpe wegen mehrfach wiederholten Leistungsverlusts des Fahrzeugs.
27.275 km
Da Erneuerung der Kraftstoffpumpe keine Verbesserung brachte, erfolgt Austausch aller vier Pumpe-Düse-Elemente.
40.297 km
Instandsetzung nach Fehlermeldung vom Beifahrerairbag
40.297 km
Im Rahmen der Wartung Getriebeöl gewechselt und vordere Bremsbeläge ersetzt.
69.599 km
Liegenbleiber auf der A 24. Fahrzeug nach Trittau abgeschleppt. Beim Autohaus Russmeyer wird nach umfangreicher Fehlersuche und mit Unterstützung der Werkshotline ein "Bypass"-Kabel zwischen Ladedrucksensor und Motorsteuerung verlegt.
96.713 km
Nach mehrfachem sporadischem Leistungsverlust im Rahmen der Wartung Abgas-Temperatursensor ersetzt.
96.997 km
Vorher erfolgte Maßnahme ohne Erfolg. Erneuter Austausch aller vier Pumpe-Düse-Elemente.

Bei Inspektion übersah VW verschlissene Bremsbeläge

Unglaublich: Bei einer Inspektion übersah VW bis auf die Trägerplatte verschlissene Bremsbeläge an der Hinterachse.

Unglaublich: Bei einer Inspektion übersah VW bis auf die Trägerplatte verschlissene Bremsbeläge an der Hinterachse.

Unverzeihlich sind allerdings andere Patzer des Hamburger VW-Händlers. Zum Beispiel die vergesse Batteriebefestigung oder der Pfusch bei der letzten Wartung: Die Firma Raffay übersah trotz Inspektionsvorgabe die bis aufs Metall heruntergeschliffenen Bremsbeläge an der Hinterachse – eine lebensgefährliche Fahrlässigkeit, besonders deshalb, weil VW hier keine warnende Verschleißkontrolle vorsieht. Immerhin blieb uns so eine weitere blinkende Warnlampe erspart. Zuvor hatten bereits mehrfach Beifahrerairbag, Temporegler und Abgassystem per gelbem Flackerlicht auf Probleme mit anschließender Reparatur hingewiesen.

Zuverlässigkeitswertung
Fahrzeug nicht fahrbereit
1 x 10 Punkte
Unplanmäßiger Werkstattaufenthalt
3 x 5 Punkte
Defekte Funktionsteile
4 x 3 Punkte
Geringfügige Defekte
4 x 1 Punkte
NOTE
5

Angst vor Pannen blieb bis Testende

Nur fürs Protokoll: Beim Airbag handelte es sich um eine fehlerhafte Steckverbindung (in der Serie ab Mai 2007 geändert), der Temporegler heilte sich meist nach einem Neustart selbst, die Abgas-Meldung hing mit einem fehlerhaften Kabelanschluss im Ladeluftsystem zusammen (seit Juni 2007 verbessert). So oder so – die Angst vor Pleiten und Pannen blieb bis zum Ende Dauer-Beifahrer von WOB-DJ 825. Fast könnte man bei der Zerlegung des Dauertest-Kandidaten von Erlösung für den armen Patienten sprechen. Fast. Unsere Abschlussvisite ergab dann doch noch eine Überraschung: Wir fanden kaum Verschleiß, wenig Rost. Ohne einen weiteren Anfall von "Influenza Electronicus" hätte der Passat also noch ein langes Leben vor sich.

Kosten
Betriebskosten/Garantien
Fixkosten pro Jahr
Haftpflicht 18 (100%, R11)
899 Euro
Vollkasko 19 (511 Euro SB, R9)
996 Euro
Teilkasko 26 (153 Euro, R10)
182 Euro
Kfz-Steuer
309 Euro
Kraftstoffkosten für 101.722 km
8565,64 Liter Diesel (=8,4 l/100 km)
11.469,38 Euro
Motoröl-Nachfüllbedarf 6,0 Liter
90 Euro
Inspektionskosten (inklusive Ölwechsel)
1. Wartung bei 32.929 km
218,85 Euro
2. Wartung bei 65.895 km
314,67 Euro
3. Wartung bei 96.713 km
344,28 Euro
Reifenkosten (inklusive Montage)
2 Satz Sommerreifen Bridgestone Potenza RE 050A 235/50 R 17 H
1280,00 Euro
1 Satz Winterreifen Dunlop SP winter Sport M2 Snowsport 205/50 R 17 H
602,00 Euro
Preise/Wertverlust
Testwagenpreis 05/2006 (inklusive Extras)
45.858 Euro
Neupreis 09/2008
47.659 Euro
Schätzpreis 04/2008
23.950 Euro
Wertverlust des Testwagens
21.908 Euro
Gesamtkosten für zwei Jahre
auf 101.722 km
19.230,98 Euro
Kosten pro km
0,19 Euro
Kosten pro km mit Wertverlust
0,40 Euro

Gesunder Motor, makelloses Getriebe

Immer noch nicht abgestellt: Rissbildungen im Zylinderkopf sind ein bekanntes Problem bei VW-TDI-Motoren.

Immer noch nicht abgestellt: Rissbildungen im Zylinderkopf sind ein bekanntes Problem bei VW-TDI-Motoren.

Jeder Kranke wartet sehnsüchtig auf ein positives Untersuchungsergebnis. Beginnen wir also mit den guten Nachrichten. Der Antrieb unseres Sorgenkindes zeigt sich nach der Total-Demontage in technisch gutem Zustand. Der DEKRA-Sachverständige urteilt nach der Motorvermessung: "Maßhaltigkeit von Kolben und Laufbuchsen sowie das daraus resultierende Laufspiel sind in Ordnung." Wenig Vertrauen erwecken allerdings die Spannungs- und Hitzerisse im Zylinderkopf des Dieselmotors. Die VW-Techniker sehen das entspannt, behaupten, die Risse blieben ohne Auswirkung, würden sich bei laufendem Motor schließen. Na, ja ...

Die Rostvorsorge ist gut, der Pflegezustand mies

In demontiertem Zustand zeigte sich der Passat von der soliden Seite.

In demontiertem Zustand zeigte sich der Passat von der soliden Seite.

Besser sehen die Bauteile des DSG-Getriebes aus. Die Gangräder, Kupplungen und Übertragungsteile wirken wie neu. Ebenso übersteht die Rostvorsorge unsere Untersuchung fast ohne Tadel. Bis auf eine Verstrebung am Vorderwagen ist der Passat innen und außen gut gegen Rost geschützt. Im empfindlichen Elektrikbereich sind Steckverbindungen, Massebefestigungen sowie Sicherungskasten und Steuergeräte sauber, trocken und gut isoliert. So weit die guten Nachrichten. Die schlechte ist, dass das Pflegepersonal recht lieblos mit dem Patienten umgesprungen ist. Wir staunen über die unzureichend befestigte Dämmmatte an der Motorhaube, über fehlende oder nicht eingeclipste Befestigungen von Kabeln und Abdeckungen im zudem völlig verdreckten Motorraum. So sollte ein werkstattgepflegtes Fahrzeug nicht aussehen.

Hersteller-Reaktionen: Das sagt Volkswagen ...

... zu den Leistungsproblemen: Es hat leider recht lange gedauert, um dem Verursacher der Leistungsprobleme, dem T3-Sensor, auf die Spur zu kommen. Einen verbesserten Temperatursensor bereitzustellen, brauchte ebenfalls einige Zeit. Deshalb wurde bei der ersten Reparatur am Testwagen ein Bauteil eingebaut, das noch der ersten Serie entsprach. Dieses fiel leider später ebenfalls aus. Seit Anfang 2007 wird in der Serienfertigung der optimierte Sensor eingesetzt.

... zum zweimaligen Austausch der Pumpe-Düse-Elemente: Die nachfolgende Untersuchung der Elemente hat ergeben, dass der erste Austausch überflüssig war. Ursache für die mangelnde Motorleistung war der T3-Sensor. Der zweite Austausch kurz vor dem Testende war berechtigt, da die Düsenlöcher (sechs pro Element) verkokt waren. Für betroffene Kunden bieten wir mittlerweile eine Reinigung der Elemente per Ultraschallbad an.

Das sagen die Leser ...

"Nach einem Jahr gewandelt" Im Mai 2006 erhielt ich meinen neuen Passat. Bereits nach einer Woche begann eine Odyssee mit 40 Macken und 31 Werkstattaufenthalten in den ersten sieben Monaten. Hier nur einige der Mangelpunkte: abfallende Seitenrollohalterungen, unsauber eingepasste Plastikteile, Knacken von der fahrerseitigen B-Säule, permanent leuchtende Airbagkontrolle, defekte Freisprecheinrichtung, defekte Innenspiegel-Automatik, stotternder Leerlauf, Leistungsverlust. Der Wagen wurde schließlich nach einem Jahr gewandelt. Jörg Kletzien, per-E-Mail, VW Passat Variant 2.0 TDI (140 PS)

"Keinerlei Schwierigkeiten" Auch wenn der Pumpe-Düse-Motor immer wieder als laut und rappelig dargestellt wird, ich finde ihn leise. Wer jahrelang wie ich Ford mit Dieselmotor gefahren ist, wird dies bestätigen. Mein Passat hat bislang keinerlei Schwierigkeiten gemacht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 215 km/h laut Tacho, die Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht sind genial, das DSG-Getriebe ist eine Wucht. Markus Lott, 59379 Selm, VW Passat Variant 2.0 TDI (140 PS)

"Nur zwei Ölwechsel" Mein Passat hat bisher nach 65.000 Kilometern außer zwei Ölwechseln noch nicht einmal Verschleißteile wie Glühbirnen oder Bremsbeläge benötigt. Der Verbrauch ist bei 90 % Autobahnanteil mit 6,5 Liter Diesel erfreulich niedrig. Einziger Ausrutscher war bislang ein defektes Steuergerät für die elektronische Parkbremse. Ulrich Halser, 81925 München, VW Passat Variant 2.0 TDI (170 PS)

"Problemtyp mit Zicken" Mein Passat ist ein echter Problemtyp mit Zicken. Ausgetauscht wurden bisher: Motorsteuergerät, Navigationssystem, Sensoren der Park Distance Control. Mängel gab es am DSG-Getriebe, der Feststellbremse, dem Radio sowie der Klimatisierung. Dieser Passat ist teuer und bietet nicht den erwarteten Gegenwert. Michael Schoch, per E-Mail, VW Passat Variant 2.0 TDI (140 PS)

"Probleme von Anfang an" Schon in den ersten Tagen nach der Abholung gab es Schwierigkeiten mit der elektrischen Feststellbremse. Wenige Tage später eine Rückrufaktion. Kurz darauf musste das ABS-Steuergerät ausgetauscht werden. Das Fahrzeug überraschte des Weiteren mit ungleichmäßig abgefahrenem Reifenprofil und entsprechend lauten Abrollgeräuschen sowie übermäßig lauten Motorgeräuschen. Letztlich wurde das Multifunktionsdisplay getauscht und ein Fensterheberschalter wegen abgeplatzter Farbe ersetzt. Meine Zufriedenheit ist total im Keller. Klaus Knutzen, per E-Mail, VW Passat Variant 2.0 TDI (140 PS)

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Jan Horn

Zählen wir zusammen: stimmiges Konzept, standfeste Mechanik, beste Fahreigenschaften – ist der Passat also ein gutes Auto? Leider nicht. Die anfällige Elektronik verhagelt ihm die Bilanz. Dazu dumme Fehler der Werkstatt. Nach Polo und Touran erneut ein Dauertest-Debakel für VW. Das sollte in Wolfsburg zu denken geben.

Zuverlässigkeits-Rangliste
Fahrzeug
Punkte
Note
1. Mazda6 Sport 1.8 MZR Comfort
0
1+
2. Mazda5 2.0 MZR-CD Top
1 1
2. Toyota Prius HSD
1 1
3. BMW 320i Touring (E91)
3 1
4. Skoda Octavia II Combi 1.6 FSI
5 1-
5. Mercedes-Benz E 320 CDI T Elegance (S 211)
6 2+
6. Ford Focus 1.6i Turnier
8 2
7. Ford Mondeo 1.8/Opel Vectra 2.2
9 2
8. BMW 745i (E65)
10 2
9. Honda Jazz/Renault Clio 1.4
12 2-
10. Fiat Panda 1.1 8V Active
13 2-
11. Hyundai Getz/BMW 318i
14 2-
12. Toyota Avensis 2.0 D-Cat/VW T5 2.5 TDI Multivan
15 2-
13. VW Lupo 1.4 TDI
16 3+
14. Audi A6 Avant 2.7 TDI/Opel Meriva Cosmo 1.7 CDTI
17 3+
15. Mini Cooper
18 3
16. Hyundai Elantra 1.6
21 3
17. Renault Kangoo 1.9 dTi
22 3
18. Alfa 147 2.0 T.S./BMW X3 2.0d/BMW X5 3.0d
23 3
19. Mercedes-Benz A 170 CDI (W 168)/C 220 CDI T (S 203)
24 3-
20. Opel Zafira 1.8/Volvo XC 90 D5
25 3-
21. VW Golf V 1.4
26 4+
22. Opel Astra (H) 1.9 CDTI
28 4
23. Opel Astra (G) 1.6/Mercedes-Benz ML 270 CDI ( W 163)
29 4
24. Ford Fusion1.6/C-Max 2.0 TDCi
30 4
25. Skoda Fabia 1.4 16V
31 4
26. Skoda Octavia Combi 1.9 TDI
32 4
27. Fiat Punto 1.2/Jaguar S-Type 3.0/Renault Mégane 1.6/Laguna 1.9 dCi
33 4
28. VW Passat Variant 2.0 TDI Comfortline
41 5
29. Citroën C8 2.2 HDi SX FAP
45 5-
30. Peugeot 307 HDi 110 FAP
46 6
31. VW Polo 1.2 Comfort
56 6
32. VW Touran 2.0 TDI Trendline
77 6
Legende: 1 bis 5 Punkte = 1; 6 bis 15 Punkte = 2; 16 bis 25 Punkte = 3; 26 bis 35 Punkte = 4; 36 bis 45 Punkte = 5; ab 46 Punkte = 6


Das VW Passat-Dossier enthält viele Versionen, Ausstattungen, Motoren und alle Erfahrungen und Testergebnisse, die wir mit der Wolfsburger Mittelklasse in den vergangenen Jahren gesammelt haben. Jetzt als PDF downloaden.

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Autoren: Jan Horn, Manfred Klangwald

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