Fisker Karma: Preise — 19.01.2012

Das kostet der Fisker Karma

Er kommt ein bisschen verspätet: Im Februar 2012 stromert der Fisker Karma endlich auch in Deutschland los. Die Preise für den Luxus-Sportler mit E-Antrieb liegen im sechsstelligen Bereich.

(dpa/cj) Die elektrische Luxuslimousine Fisker Karma wird ab Februar 2012 auch in Deutschland angeboten. Das bestätigte Firmenchef Henrik Fisker jetzt am Firmensitz in Los Angeles. Der als batteriebetriebener Konkurrent gegen Porsche Panamera oder Mercedes CLS positionierte Viertürer kostet mindestens 101.800 Euro (EcoStandard) und werde hierzulande zunächst über sieben Händler vertrieben, sagte Fisker. Bernd Förster, Geschäftsführer vom Autohaus Etehad in Halstenbek bei Hamburg, bestätigte zudem die Basistarife von 111.300 Euro für die Variante "EcoSport" und 117.300 Euro für den "EcoChic".

Übersicht: Alle News und Tests zum Fisker Karma

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E-Autos in Deutschland – Januar 2012
In Fahrt bringt den Karma ein Elektroantrieb mit Reichweitenverlängerer. Das Prinzip, das ähnlich auch im Opel Ampera angewandt wird, fußt auf zwei Elektromotoren mit jeweils 204 PS, die von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist werden. Die Akkukapazität reicht für rund 80 Kilometer und ein Spitzentempo von 153 km/h. Will man schneller oder weiter fahren, schaltet sich ein Zweiliter-Benziner mit 260 PS zu und erzeugt den benötigten Strom. Damit steigt die Höchstgeschwindigkeit auf 200 km/h und die Reichweite auf insgesamt 300 Kilometer. Der Reichweitenverlängerer verbraucht laut Fisker 2,4 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 83 g/km).

Lesen Sie auch: Fahrbericht Fisker Karma

Über das viertürige Coupé hinaus plant Fisker noch weitere Varianten des Karma: Binnen eines Jahres soll es das Modell auch als sportlichen Kombi namens Break geben, auf den das Unternehmen im Herbst 2011 mit der Designstudie Surf auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) einen Ausblick gegeben hatte. Daneben ist noch ein Cabrio zu erwarten. Eine zweite Baureihe ist ebenfalls in Vorbereitung, teilte Fisker mit: Unter dem Codenamen "Projekt Nina" arbeitet der Hersteller nach eigenen Angaben an einer familienfreundlichen Limousine, die etwa zum halben Preis des Karma angeboten werden und in weniger als zwei Jahren auf den Markt kommen soll.

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Kommentare zum Artikel (11)

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D5
23.01.2012, 13:18Uhr

@ Nein

Ich weiß, dass das ironisch gemeint war ;) Großartig!

@Nein
23.01.2012, 11:26Uhr

Kommt der VW Bugster auch schon im Februar 2012 in den Handel? Noch vor dem Bettle Cabrio? Das ist ja total super toll was die alles können - und so unauffällig. Einmal kurz in L.A. gezeigt und ein 1/4 Jahr später im Handel.

Nicht schlecht für eine Marke, die sich schon mit dem "dritten Facelift" des VW Roadsters feiert.

PS: Der Fisker Karma ist kein Konzept - er ist Realität. Richtig lesen ...

Phil
22.01.2012, 16:12Uhr

für das geld dann doch lieber ein 400PS jaguar

Nm_Wahn
22.01.2012, 08:05Uhr

Auf 2.4l/100km wird doch in der Praxis kein Mensch kommen. Das geht doch nur, wenn man den Stromverbrauch ignoriert und nur auf dem Prüfstand. Wer wirklich mal den 260PS Motor braucht, der muß den auch entsprchend füttern.

Solange die Batterien außerdem noch teuer sind also der Sprit für die gleiche Fahrstrecke die diese halten, lohnen sich diese ganze Elektroautos und Pug-In Hybriden nicht. Eine kleine Batterie oder besser noch ein Supercap worin nur die Energie aus ein paar Bremsvorgängen zwischenspeichert wird, wären viel billiger und damit wirtschaftlich wesentlich sinnvoller.

Nein
21.01.2012, 16:26Uhr

was für ein nichtssagendes Konzept. VW zeigt mit dem E-Backster und seinem 115-PS-Elektrohammer was ne Harke ist...

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