Mark Webber lässt sich am Samstag einen neuen Motor in seinen RB6 einsetzen

Formel 1 2010

— 22.10.2010

Webber zieht den Motoren-Joker

WM-Spitzenreiter Mark Webber will in Südkorea nichts dem Zufall überlassen und wird in Yeongam ein frisches Renault-Aggregat einsetzen

Vorteil Mark Webber in Südkorea? Der australische Rennfahrer und sein Red Bull RB6 gaben schon im Freien Training zum Großen Preis in Yeongam klar das Tempo vor, nun legt der WM-Führende noch einmal nach: In Qualifikation und Rennen wird der 34-Jährige auf seinen letzten neuen Motor zurückgreifen. Damit dürfte Webber auf den langen Geraden etwas besser unterwegs sein.

Der Red-Bull-Pilot ist nämlich der einzige aus der Riege der fünf verbliebenen Titelkandidaten, der noch auf frische Power setzen kann - sowohl Fernando Alonso (Ferrari), Jenson Button (McLaren), Lewis Hamilton (McLaren) als auch Sebastian Vettel (Red Bull) müssen im Endspurt der Saison mit gebrauchten Aggregaten auskommen. Ganz problemlos verlief der Auftakt für Webber aber nicht.

Im Freien Training klassierte sich der WM-Spitzenreiter zwar auf dem ersten Platz, wurde während der Session aber für geraume Zeit mit einem in der Luft stehenden Vorderrad gesichtet. Dies hielt den Australier allerdings nicht davon ab, weiterhin konstant schnelle Umläufe zu absolvieren. In der Pressekonferenz gestand Teamchef Christian Horner schließlich ein, dass ein Defekt aufgetreten war.

"Es gab ein Problem an Marks Auto, das wir während der Session beheben konnten. Er war sogar auf drei Rädern dazu in der Lage, sehr konkurrenzfähige Zeiten zu markieren", antwortete Horner auf die Frage von 'Motorsport-Total.com'-Experte Marc Surer, der im Stabilisator die Ursache dafür vermutet hatte. "Diese Vermutung kommt der Wahrheit recht nahe", meint Horner. "Es war keine große Sache."

Fotoquelle: Red Bull/Getty

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