Mitsubishi i-MiEV für 15.000 Euro — autobild.de — 04.08.2009

Preiskampf bei E-Autos

Mitsubishi i-MiEV
Kugelrund und sauber: der Mitsubishi i-MiEV. Aber mit rund 34.000 Euro ganz schön kostspielig. 2012 wollen die Japaner 30.000 Elektromobile jährlich bauen und so den Preis auf 15.000 Euro drücken.
Elektro-Autos sind eine tolle Sache, fahren sauber und leise. Aber sie sind auch teuer. Das soll sich ändern. Durch Massenproduktion soll der Preis für den Mitsubishi i-MiEV auf 15.000 Euro sinken.
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Von Stephan Bähnisch Nissan legt vor, Mitsubishi zieht nach: Nachdem Nissan mit dem LEAF seinen Entwurf für ein emmissionsfreies Elektroauto vorgelegt hat und vollmundig einen Preis unter 20.000 Euro als Ziel nennt, unterbietet Mitsubishi diesen Preis jetzt um ein Viertel. Denn der i-MiEV, derzeit mit rund 34.000 Euro zwar sehr sauber, aber auch sehr teuer, soll laut Mitsubishi-Motors-Chef Osamu Masuko im Jahr 2012 für rund 15.000 Euro zu haben sein. Nach Einschätzung von Mitsubishi fährt bis 2020 ein Fünftel der neu produzierten Autos mit elektrischem Antrieb. Aber schon 2012 sollten mindestens 30.000 i-MiEV von den Bändern laufen. Das senkt den Preis erheblich. "Wir werden zunächst in Großbritannien antreten, weil wir dort Autos mit Rechtslenkrad wie in Japan anbieten können, so Masuko. Es scheint also nicht mehr lang zu dauern, bis Elektroautos zu vernünftigen Konditionen und nicht mehr nur als teure Exoten wie der Tesla Roadster auf unseren Straßen rollen.

Auch bei anderen alternativen Antrieben ist Bewegung in die Preisgestaltung gekommen: Toyota bietet den Prius in den USA günstiger an als zunächst geplant, weil der Honda Insight ihm auf die Pelle rückt und dank einfacherer Technik billiger zum Kunden rollt. Zumindest in Japan funktioniert das Konzept Billig-Hybrid: Dort war der Insight zwischenzeitlich der meistverkaufte Neuwagen.

Kommentare zum Artikel (4)

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CS,
05.08.2009 10:10Uhr
Sind der Mitsubishi und der Nissan wirklich E-Autos? Haben die einen Radnabenmotor? Was ist da wirklich den neuen Möglichkeiten angepaßt (z.B.direkt seitwärts einparken; Solardach)? Verzichtet da auch mal ein Hersteller auf teures Zubehör und bietet einfach vernünftige Schnittstellen zu Musik, Navigation, etc. (z.B. ipod = da müssten ja die Kosten für die Schnittstelle im Cent-Bereich liegen)
Vielleicht sollte einer der großen Herstellen mal an einen e-car Entwurf durch Apple denken. Dann käme sicher ein nutzerfreundliches Mobil auf den Markt.
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Martin,
04.09.2009 11:09Uhr
Sind der Mitsubishi und der Nissan wirklich E-Autos?

Ja! 100%

Haben die einen Radnabenmotor?

Nein.

Solardach

Nein. Ich verstehe aber auch nicht, warum alle immer vom Solardach träumen.
Solarstrom ist nach wie vor der teuerste. Windstrom z.B. ist viel günstiger und auch öko.
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nie-mehr-benzin.de,
15.10.2009 10:18Uhr
@martin

Solarstrom ist mitnichten mehr teurer als Netzstrom! Im Gegenteil. Die Netzparität ist erreicht: D.h. die Kosten für eine Solarzelle sind niedriger als wenn man die Strommenge, die sie in ihrer Lebenszeit produziert, aus dem Netz einkaufen müsste! Und zwar OHNE Subventionen!
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mjcb62,
22.11.2009 10:59Uhr
Mich würde erst einmal interessieren, wieviel Ladezyklen denn der Akku aushält und wie teuer der Komplettaustaucsch wird. Die Folgekosten sind vermutlich nicht zu unterschätzen auch wenn vordergründig mit Öko-Image und "günstigem" Strom geworben wird. Die wirkliche Zeche kommt vermutlich erst danach. Eintrag melden
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