Opel Mokka: Autosalon Genf 2012 UPDATE

— 07.03.2012

Kleiner Wachmacher

Auf dem Autosalon Genf 2012 feiert Opel die Messepremiere des kleinen Mokka. Das Mini-SUV steht auf Corsa-Basis und bekommt sogar einen Allradantrieb.



Im Herbst 2012 rollt ein Auto in die Opel-Schaufenster, das vorn einen Blitz trägt und hinten den Schriftzug Mokka. Messepremiere feiert der Opel Mokka auf dem Autosalon Genf 2012. Das Mini-SUV auf Corsa-Basis soll den Absatz der müden Marke beleben. Vor allem stilistisch wird der neue Opel tatsächlich zum Wachmacher: Er ist klein, er ist kräftig – und er wirkt stimulierend. Wie ein echter Mokka eben. Der wird aus winzigen Bohnen gewonnen und hat viel Säure. Eine Mischung, die Opel gut auf sein kleines SUV übertragen hat. Optisch erscheint der Mokka stämmig, robust und solide. Dabei sieht der Fünfsitzer größer aus als er wirklich ist: Nur 4,28 Meter liegen zwischen Front- und Heckstoßstange. Dass er trotzdem so bullig rüberkommt, liegt an der breiten Spur, der üppigen Höhe sowie am spannungsgeladenen Styling. Das erste Ausstellungsstück steht auf 18-Zoll-Rädern, Serie werden 16, optional bis zu 19 Zoll.

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Genfer Autosalon Vorschau 2012
Als die Designer erste Striche aufs Papier malten, orientierten sie sich an Exoten wie Daihatsu Terios oder dem Schwesterpaar Suzuki SX4 und Fiat Sedici. Inzwischen ist die Klasse der kleinen Offroader aber um Modelle wie Skoda Yeti, Mini Countryman und Nissan Juke gewachsen. In diese Ecke zielt auch Opel und will "erster deutscher Anbieter in der Wachstumsnische" werden. Mehr noch: Die Opel-Oberen sehen im Mokka sogar einen Innovator, der wie einst Frontera oder Zafira Vorreiter für ein neues Segment sein könnte. Ja, die Jungs in Rüsselsheim haben es nicht leicht. Und da wird man schon mal zum Kaffeesatzleser: "Der Mokka wird besonders jüngere Kunden unter 45 ansprechen", sagt Opel Designdirektor Malcolm Ward.

Überblick: Die Stars von Genf 2012

Der Unterfahrschutz vorn und hinten ist nicht nur Show: Der Mokka kommt auch als Allradler.

Das maximale Stauvolumen beträgt bei umgelegten Sitzlehnen 1372 Liter, dazu kommen nicht weniger als 19 Ablagemöglichkeiten. Ganz klar: Der Mokka versucht, mit hoher Funktionalität und Vielseitigkeit zu punkten. Dazu gehört auch der im Heckstoßfänger integrierte Flexfix-Träger, der bis zu drei Fahrräder aufnehmen kann. Das modernisierte Bedienkonzept stammt weitgehend vom Corsa ab. Obwohl der Mokka technisch vom Corsa abstammt und auch dessen Motoren (alle mit Start-Stopp-System) übernimmt, scheint die Aufpreisliste eher vom großen Insignia zu stammen. So gibt es optional nicht nur Allradantrieb und Automatikgetriebe für die beiden stärkeren Motorisierungen, sondern auch Fahrerassistenzsysteme wie das adaptive Lichtsystem AFL+, Spurassistent, Kollisionswarner und Schildererkennung.

Erste Sitzprobe Opel Mokka

Autor: Jörg Maltzan



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